
23. Mai 2026 22:01Costel Cosman
Andacht 24.05.2026
Gedanken zum Thema: Bindung
„Ein Herz und eine Seele sein“ bedeutet, eine tiefe Verbindung zu haben, sehr eng befreundet zu sein, eine Einheit zu bilden, in großer Harmonie miteinander zu leben. Viele verwenden diese Redensart ohne zu wissen, dass sie ursprünglich aus der Bibel stammt. Man stellt sich so eine innige Bindung meist in der Familie, zwischen Geschwistern oder unter langjährigen Freunden vor. Doch in Apostelgeschichte 4,32 sind nicht die Familie oder langjährige Freunde gemeint, sondern die christliche Gemeinde des ersten Jahrhunderts. Das Geheimnis dieser engen Bindung in der ersten Christengemeinde ist längst gelüftet: Es war der Heilige Geist, der die Apostel zusammengeschweißt hat, sodass sie „ein Herz und eine Seele“ wurden. Doch worin zeigte sich diese enge Verbindung? Lukas berichtet in unserem Text: „Auch nicht einer sagte, dass etwas von seinen Gütern sein Eigen sei, sondern alle Dinge waren ihnen gemeinsam.“ Die weltlichen Güter wurden also geteilt.
Man kann sich schwer vorstellen, wie eine solche Gemeinschaft heutzutage funktionieren würde. Und doch erlebe ich es jedes Mal hautnah, wenn ich in der Gemeinde am Potluck teilnehme. Da ist für mich die Gemeinde ein Herz und eine Seele so wie in Apostelgeschichte 4,32 beschrieben. Jeder bringt sein Essen mit und stellt es allen zur Verfügung. Jeder bedient sich von allem, als ob es sein Eigen wäre. Zum Schluss hat jeder davon profitiert. Man wurde durch die anderen bereichert.
Nicht nur das gemeinsame Essen, sondern auch der Hauskreis ist so ein Herz-und-Seele-Beispiel. Man öffnet und teilt sein Haus oder seine Wohnung für andere und mit anderen. Es geht nicht nur um materielle Güter. Man erzählt und teilt ebenso seine Freude, seine Erfahrungen, sein Leid und sein Wissen. Wir sind reich durch die anderen.
Wir sind reich, weil wir Teil der Familie Gottes sind. Andere werden durch uns bereichert, wenn wir uns mit unseren weltlichen Gütern, aber auch mit unseren geistigen und geistlichen Gaben einbringen. Es ist genau das, was Jesus für uns getan hat und worin wir ihm segensreich nacheifern dürfen.
Zum Bibelvers: Apostelgeschichte 4,32
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Bindung
„Ein Herz und eine Seele sein“ bedeutet, eine tiefe Verbindung zu haben, sehr eng befreundet zu sein, eine Einheit zu bilden, in großer Harmonie miteinander zu leben. Viele verwenden diese Redensart ohne zu wissen, dass sie ursprünglich aus der Bibel stammt. Man stellt sich so eine innige Bindung meist in der Familie, zwischen Geschwistern oder unter langjährigen Freunden vor. Doch in Apostelgeschichte 4,32 sind nicht die Familie oder langjährige Freunde gemeint, sondern die christliche Gemeinde des ersten Jahrhunderts. Das Geheimnis dieser engen Bindung in der ersten Christengemeinde ist längst gelüftet: Es war der Heilige Geist, der die Apostel zusammengeschweißt hat, sodass sie „ein Herz und eine Seele“ wurden. Doch worin zeigte sich diese enge Verbindung? Lukas berichtet in unserem Text: „Auch nicht einer sagte, dass etwas von seinen Gütern sein Eigen sei, sondern alle Dinge waren ihnen gemeinsam.“ Die weltlichen Güter wurden also geteilt.
Man kann sich schwer vorstellen, wie eine solche Gemeinschaft heutzutage funktionieren würde. Und doch erlebe ich es jedes Mal hautnah, wenn ich in der Gemeinde am Potluck teilnehme. Da ist für mich die Gemeinde ein Herz und eine Seele so wie in Apostelgeschichte 4,32 beschrieben. Jeder bringt sein Essen mit und stellt es allen zur Verfügung. Jeder bedient sich von allem, als ob es sein Eigen wäre. Zum Schluss hat jeder davon profitiert. Man wurde durch die anderen bereichert.
Nicht nur das gemeinsame Essen, sondern auch der Hauskreis ist so ein Herz-und-Seele-Beispiel. Man öffnet und teilt sein Haus oder seine Wohnung für andere und mit anderen. Es geht nicht nur um materielle Güter. Man erzählt und teilt ebenso seine Freude, seine Erfahrungen, sein Leid und sein Wissen. Wir sind reich durch die anderen.
Wir sind reich, weil wir Teil der Familie Gottes sind. Andere werden durch uns bereichert, wenn wir uns mit unseren weltlichen Gütern, aber auch mit unseren geistigen und geistlichen Gaben einbringen. Es ist genau das, was Jesus für uns getan hat und worin wir ihm segensreich nacheifern dürfen.
Zum Bibelvers: Apostelgeschichte 4,32
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