
4. Jan. 2026 23:01Friedhelm Klingeberg
Andacht 06.01.2026
Gedanken zum Thema: Ereignisse
Das „Unternehmen Bethlehem“, die Menschwerdung des Sohnes Gottes, geschah nicht im luftleeren Raum, sondern eingebettet in eine ganze Reihe wunderbarer Ereignisse. Ein uraltes Ehepaar wurde von Gott mit Nachwuchs beschenkt, ein wahrscheinlich gerade mal siebzehnjähriges Mädchen aus Nazareth bekam Besuch von einem Engel, der ihr ankündigte, dass sie neun Monate später den Erlöser zur Welt bringen würde, und der mächtigste Herrscher der damaligen Welt ordnete völlig überraschend eine Volkszählung an, die es in dieser Form nie zuvor gegeben hatte (vgl. Lk 1–2). Das war buchstäblich ein Wunder nach dem anderen, und jedes einzelne hatte seinen besonderen Zweck, eingebunden in den faszinierenden Rettungsplan, den der Allmächtige für seine Menschenkinder erdacht hatte.
Da waren zum Beispiel die Weisen aus dem Morgenland. Caspar, Melchior und Balthasar hießen sie ganz gewiss nicht. Sicher ist aber, dass es sich um hochgebildete Wissenschaftler handelte, die sich aus dem heutigen Irak auf den Weg machten, den verheißenen König zu suchen, von dem sie in uralten Schriften gelesen hatten. Sie folgten einem Stern. Und jetzt wird es interessant, denn Ellen White, eine der bedeutendsten geistlichen Schriftstellerinnen Nordamerikas im 19. Jahrhundert, schreibt in geradezu inspirierten Worten dazu: „In jener Nacht […] sahen die Weisen ein geheimnisvolles Licht am Himmel. Als es verblasste, erschien ein leuchtender Stern am Himmel und blieb am Himmelsgewölbe stehen […] Davon, dass jener Stern eine weit entfernte Gruppe strahlender Engel war, konnten die Weisen natürlich nichts wissen. Doch sie gewannen den Eindruck, dass dieser Stern von besonderer Wichtigkeit für sie sei“ (Der Eine, 1977, S. 28–29).
Passt das nicht viel besser ins Bild als alle Spekulationen um Fixsterne, Sternbilder und planetarische Konjunktionen? Um Menschen den Weg zu ihrem Erlöser zu weisen, ließ der Allmächtige seine Engel erstrahlen. Und was er damals tat, das kann er auch heute noch tun. Dass sein Licht unseren heutigen Lebensweg erleuchtet und uns die richtige Richtung weist, das wünsche ich dir und mir von Herzen.
Gedanken zum Thema: Matthäus 2,9
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Ereignisse
Das „Unternehmen Bethlehem“, die Menschwerdung des Sohnes Gottes, geschah nicht im luftleeren Raum, sondern eingebettet in eine ganze Reihe wunderbarer Ereignisse. Ein uraltes Ehepaar wurde von Gott mit Nachwuchs beschenkt, ein wahrscheinlich gerade mal siebzehnjähriges Mädchen aus Nazareth bekam Besuch von einem Engel, der ihr ankündigte, dass sie neun Monate später den Erlöser zur Welt bringen würde, und der mächtigste Herrscher der damaligen Welt ordnete völlig überraschend eine Volkszählung an, die es in dieser Form nie zuvor gegeben hatte (vgl. Lk 1–2). Das war buchstäblich ein Wunder nach dem anderen, und jedes einzelne hatte seinen besonderen Zweck, eingebunden in den faszinierenden Rettungsplan, den der Allmächtige für seine Menschenkinder erdacht hatte.
Da waren zum Beispiel die Weisen aus dem Morgenland. Caspar, Melchior und Balthasar hießen sie ganz gewiss nicht. Sicher ist aber, dass es sich um hochgebildete Wissenschaftler handelte, die sich aus dem heutigen Irak auf den Weg machten, den verheißenen König zu suchen, von dem sie in uralten Schriften gelesen hatten. Sie folgten einem Stern. Und jetzt wird es interessant, denn Ellen White, eine der bedeutendsten geistlichen Schriftstellerinnen Nordamerikas im 19. Jahrhundert, schreibt in geradezu inspirierten Worten dazu: „In jener Nacht […] sahen die Weisen ein geheimnisvolles Licht am Himmel. Als es verblasste, erschien ein leuchtender Stern am Himmel und blieb am Himmelsgewölbe stehen […] Davon, dass jener Stern eine weit entfernte Gruppe strahlender Engel war, konnten die Weisen natürlich nichts wissen. Doch sie gewannen den Eindruck, dass dieser Stern von besonderer Wichtigkeit für sie sei“ (Der Eine, 1977, S. 28–29).
Passt das nicht viel besser ins Bild als alle Spekulationen um Fixsterne, Sternbilder und planetarische Konjunktionen? Um Menschen den Weg zu ihrem Erlöser zu weisen, ließ der Allmächtige seine Engel erstrahlen. Und was er damals tat, das kann er auch heute noch tun. Dass sein Licht unseren heutigen Lebensweg erleuchtet und uns die richtige Richtung weist, das wünsche ich dir und mir von Herzen.
Gedanken zum Thema: Matthäus 2,9
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)



