
3. Nov. 2026 09:13APDWitten, Ennepe-Ruhr-Kreis, North Rhine-Westphalia, Germany
70 Millionen Anfragen mit Glaubensbezug pro Woche auf ChatGPT
Rund 70 Millionen Anfragen mit Glaubensbezug erreichen wöchentlich das KI-Modell ChatGPT. Dies geht aus einer Erhebung von OpenAI für den Zeitraum von September 2025 bis September 2026 hervor, über die „The Christian Post“ berichtet.
Diese Meldung wurde vom christlichen Nachrichtenportal C-Heute (Witten/Ruhr) aufgegriffen. Demnach betreffen 45 Prozent der Anfragen Themen aus dem Islam, gefolgt von Themen aus dem Christentum mit 34 Prozent der Anfragen. Hinduismus, Judentum und Buddhismus folgen mit kleineren Anteilen. Zu Feiertagen wie Ostern oder dem Ramadan verzeichnet das System deutliche Zuwächse.
Fragen zu den jeweiligen Heilige Schriften, beispielsweise der Bibel, bilden mit 22 Millionen wöchentlichen Eingaben den Schwerpunkt. Fast die Hälfte der christlichen Anfragen betreffen konkrete Bibelverse. Das Unternehmen Open AI als Entwickler von ChatGPT vermeldet dazu: „Menschen bitten ChatGPT, schwierige Textstellen zu erklären, passende Kommentare zu finden und ihnen zu helfen, zu verstehen, wie ihre Traditionen bestimmte Alltagsfragen beeinflussen.“
Christliche KI
Auch christliche Institutionen und Kirchen unterhalten inzwischen KI-Angebote, die Glaubensfragen beantworten sollen. Ein Beispiel dafür ist Nikodemus.AI, ein Chatbot des Bibelservers des christlichen Medienwerks ERF e.V. Der Chatbot liefert Hintergrundinformationen zu Bibeltexten, gibt praktische Tipps zur Anwendung biblischer Prinzipien im Alltag oder stellt Rückfragen zum Weiterdenken und Entdecken der Bibel. Durch die Integration auf dem ERF Bibleserver kann er bei der Beantwortung auf verschiedene theologische Quellen zurückgreifen.
Ein weiteres, konfessionelles Beispiel ist AdventAI: ein adventistisches KI-System, das auf über 1100 Bücher zugreift, darunter die Schriften der Kirchenmitbegründerin Ellen White und anderer adventistischer Gründer. Jede Antwort enthält die dazugehörigen Quellenangaben zum Nachlesen. Ein kostenloser Plan mit einem begrenzten Kontingent ist auch in Deutsch verfügbar.
Bedenken von OpenAI
OpenAI gibt zu bedenken: „KI sollte Menschen dabei helfen, das zu verfolgen, was ihnen wichtig ist, einschließlich ihres Glaubens, dabei sollte sie menschliche Beziehungen und Institutionen stärken, statt sie zu ersetzen.“
Weiterhin betont das Unternehmen: „KI ist keine Instanz für religiöse Wahrheit oder ein Ersatz für geistliche Begleitung, und sollte sie auch nicht werden. Diese Rolle hat jeder Einzelne, religiöse Leitungspersonen und Gemeinden.“
Diese Meldung wurde vom christlichen Nachrichtenportal C-Heute (Witten/Ruhr) aufgegriffen. Demnach betreffen 45 Prozent der Anfragen Themen aus dem Islam, gefolgt von Themen aus dem Christentum mit 34 Prozent der Anfragen. Hinduismus, Judentum und Buddhismus folgen mit kleineren Anteilen. Zu Feiertagen wie Ostern oder dem Ramadan verzeichnet das System deutliche Zuwächse.
Fragen zu den jeweiligen Heilige Schriften, beispielsweise der Bibel, bilden mit 22 Millionen wöchentlichen Eingaben den Schwerpunkt. Fast die Hälfte der christlichen Anfragen betreffen konkrete Bibelverse. Das Unternehmen Open AI als Entwickler von ChatGPT vermeldet dazu: „Menschen bitten ChatGPT, schwierige Textstellen zu erklären, passende Kommentare zu finden und ihnen zu helfen, zu verstehen, wie ihre Traditionen bestimmte Alltagsfragen beeinflussen.“
Christliche KI
Auch christliche Institutionen und Kirchen unterhalten inzwischen KI-Angebote, die Glaubensfragen beantworten sollen. Ein Beispiel dafür ist Nikodemus.AI, ein Chatbot des Bibelservers des christlichen Medienwerks ERF e.V. Der Chatbot liefert Hintergrundinformationen zu Bibeltexten, gibt praktische Tipps zur Anwendung biblischer Prinzipien im Alltag oder stellt Rückfragen zum Weiterdenken und Entdecken der Bibel. Durch die Integration auf dem ERF Bibleserver kann er bei der Beantwortung auf verschiedene theologische Quellen zurückgreifen.
Ein weiteres, konfessionelles Beispiel ist AdventAI: ein adventistisches KI-System, das auf über 1100 Bücher zugreift, darunter die Schriften der Kirchenmitbegründerin Ellen White und anderer adventistischer Gründer. Jede Antwort enthält die dazugehörigen Quellenangaben zum Nachlesen. Ein kostenloser Plan mit einem begrenzten Kontingent ist auch in Deutsch verfügbar.
Bedenken von OpenAI
OpenAI gibt zu bedenken: „KI sollte Menschen dabei helfen, das zu verfolgen, was ihnen wichtig ist, einschließlich ihres Glaubens, dabei sollte sie menschliche Beziehungen und Institutionen stärken, statt sie zu ersetzen.“
Weiterhin betont das Unternehmen: „KI ist keine Instanz für religiöse Wahrheit oder ein Ersatz für geistliche Begleitung, und sollte sie auch nicht werden. Diese Rolle hat jeder Einzelne, religiöse Leitungspersonen und Gemeinden.“



