
31. März 2025 22:01Gerhard Zahalka
Andacht 01. April 2025
40 Tage regnete es, als Gott diese Erde durch die Sintflut neu ordnete, 40 Tage blieb Mose auf dem Berg, nach 40 Tagen beendeten Israels Spione ihre Erkundungen, 40 Tage lang lästerte Goliat über den Gott Israels, 40 Tage war Elia zum Berg Horeb unterwegs und nach 40 Tagen, so predigte Jona, würde Ninive untergehen. Für 40 Tage zog sich Jesus in die Wüste zurück und fastete.
Zuletzt kommen 40 Tage, in denen unser Herr aus der unsichtbaren Welt, die wir alle nicht begreifen, heraustritt und in unserer Dimension erscheint.
In dieser Zeit sind die Augen der Jünger manchmal seltsam gehalten. Die Emmaus-Jünger erkennen ihn nicht sofort und auch jene Jünger, die den großen Fischzug miterlebten, brauchen eine Weile, bis sie begreifen, dass sie es mit Jesus zu tun haben.
Darf ich diese Geschichte noch ein wenig ausmalen? Hast du dir noch nie gewünscht, was Petrus jetzt bestimmt am liebsten sagen würde? „Herr, bevor du in die unsichtbare Welt zurückkehrst, geh doch noch vorher zu Pontius Pilatus und lass dir schriftlich bestätigen, dass du auferstanden bist. So ein römisches Dokument mit kaiserlichem Siegel wäre großartig. Dann hätten wir wenigstens etwas in der Hand. Und dann, Herr, bitte geh doch auch noch zu Kaiphas und zeige ihm die Wundmale deiner Kreuzigung, zeige ihm, wer du wirklich bist!“
Nun sehe ich Jesus, wie er liebevoll in die Runde blickt, und höre ihn sagen: „Meine Jünger, ich werde nicht zu Pilatus gehen, auch nicht zu Kaiphas, denn ich werde niemals einen Menschen zwingen, an mich zu glauben. Ich habe genug offenbart, damit jeder, der glauben will, auch glauben kann, doch manches habe ich im Verborgenen gelassen, damit jeder, der nicht glauben will, auch nicht glauben muss.“
Dann sehe ich, wie unser Herr die Arme segnend hebt und seine letzten Worte spricht, die allen seinen Nachfolgern immer und überall gelten: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein […] bis an das Ende der Erde“ (Apg 1,8).
Zum Bibelvers: Apostelgeschichte 1,3
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
40 Tage regnete es, als Gott diese Erde durch die Sintflut neu ordnete, 40 Tage blieb Mose auf dem Berg, nach 40 Tagen beendeten Israels Spione ihre Erkundungen, 40 Tage lang lästerte Goliat über den Gott Israels, 40 Tage war Elia zum Berg Horeb unterwegs und nach 40 Tagen, so predigte Jona, würde Ninive untergehen. Für 40 Tage zog sich Jesus in die Wüste zurück und fastete.
Zuletzt kommen 40 Tage, in denen unser Herr aus der unsichtbaren Welt, die wir alle nicht begreifen, heraustritt und in unserer Dimension erscheint.
In dieser Zeit sind die Augen der Jünger manchmal seltsam gehalten. Die Emmaus-Jünger erkennen ihn nicht sofort und auch jene Jünger, die den großen Fischzug miterlebten, brauchen eine Weile, bis sie begreifen, dass sie es mit Jesus zu tun haben.
Darf ich diese Geschichte noch ein wenig ausmalen? Hast du dir noch nie gewünscht, was Petrus jetzt bestimmt am liebsten sagen würde? „Herr, bevor du in die unsichtbare Welt zurückkehrst, geh doch noch vorher zu Pontius Pilatus und lass dir schriftlich bestätigen, dass du auferstanden bist. So ein römisches Dokument mit kaiserlichem Siegel wäre großartig. Dann hätten wir wenigstens etwas in der Hand. Und dann, Herr, bitte geh doch auch noch zu Kaiphas und zeige ihm die Wundmale deiner Kreuzigung, zeige ihm, wer du wirklich bist!“
Nun sehe ich Jesus, wie er liebevoll in die Runde blickt, und höre ihn sagen: „Meine Jünger, ich werde nicht zu Pilatus gehen, auch nicht zu Kaiphas, denn ich werde niemals einen Menschen zwingen, an mich zu glauben. Ich habe genug offenbart, damit jeder, der glauben will, auch glauben kann, doch manches habe ich im Verborgenen gelassen, damit jeder, der nicht glauben will, auch nicht glauben muss.“
Dann sehe ich, wie unser Herr die Arme segnend hebt und seine letzten Worte spricht, die allen seinen Nachfolgern immer und überall gelten: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein […] bis an das Ende der Erde“ (Apg 1,8).
Zum Bibelvers: Apostelgeschichte 1,3
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)