Andacht 03.10.2026
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Bibel
Glauben

2. Okt. 2026 22:01Gerhard Wagner

Andacht 03.10.2026

„Schon der biblische Prophet Johannes beschrieb vier Apokalyptische Reiter, die Verderben über die Welt bringen. Heute ängstigen uns Krieg und Klimakrise, Pleiten und Seuchen“ (Jörg-Uwe Albig, „Die vorletzten Tage“, Geo, Januar 2024). Viele Beobachter und auch manche Gläubige befürchten, dass es immer schlimmer wird mit der Welt, der Gesellschaft und unserer Gesundheit. Jesus sagte, dass wir in der Welt Angst haben. Ja, wir befürchten fatale Entwicklungen, Krieg und totale Überwachung oder eine unheilbare Krankheit.

Die Jünger damals wähnten sich in Sicherheit – noch. Ein paar Stunden später flüchteten sie vor den Soldaten, die Jesus gefangen nahmen. Jesu Festnahme überraschte die Jünger fast buchstäblich im Schlaf. Aus lauter Angst flohen sie (Mk 14,50). Für die Jünger Jesu brach damit ihre vermeintlich rosige Zukunft als Minister in seinem irdischen Königreich zusammen. Was blieb ihnen jetzt noch übrig? Sie sahen keine Zukunft mehr.

Unfälle kündigen sich nicht an und ärztliche Diagnosen kommen trotz Vorwarnungen meist überraschend. Ängstlich zu sein ist menschlich. Jesus wurde nicht überrumpelt. Er wusste, dass seine Jünger aus lauter Angst fliehen und ihn alleinlassen würden. Jesus wollte, dass sie ihm trotz allem vertrauten, und vermittelte ihnen mit seinen letzten Worten vor seinem Tod Mut und Zuversicht. Er sagte: „Aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Joh 16,33). Wer Jesus sein Leben anvertraut, sich von ihm führen lassen will, nach seinem Wort handelt und nach Gott fragt, kann mit Gelassenheit in die Zukunft schauen. In allen möglichen Bedrohungen ermutigt Jesus, ihm zu vertrauen. Als Schöpfer der Welt und Erlöser der Menschen hält er die Zukunft in seiner Hand.

Lasst uns heute Jesus zutrauen, dass er unser Morgen kennt und den Weg zu Gott ermöglicht. Wir dürfen wissen, dass Gott uns trotz Anfechtungen festhält. Gott setzt Grenzen, schließt die eine Tür und öffnet eine andere. Jesus kennt die Lösung für alle Probleme, er kann uns helfen, wenn wir es zulassen. Gott will das Heil für uns. So können wir getrost leben und getröstet sein, wenn es anders läuft, als wir dachten.

Zum Bibelvers: Johannes 16,33

© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)

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