
5. Mai 2026 22:01Günter Schlicke
Andacht 06.05.2026
Die Geistlichen unterschieden damals sehr genau zwischen ihren Landsleuten und den Andersgläubigen. Sie begründeten das mit der Weisung aus 3. Mose 19,18: „Übe keine Rache an einem Angehörigen deines Volkes und trage ihm nichts nach, sondern liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (NLB).
Jesus gab eine klare Antwort, indem er Prioritäten setzte. An erster Stelle steht die Liebe zu Gott; doch die Liebe zum Nächsten ist gleichermaßen wichtig. Im Gleichnis vom Weltgericht macht Jesus die Liebe zum Nächsten sogar zum Kriterium, ob ein Mensch gerettet wird oder verloren geht (vgl. Mt 25,31–46).
Die Frage „Wer ist denn mein Nächster?“ fordert uns jeden Tag neu heraus, weil unsere Zeit und Kraft begrenzt sind und wir nicht jedem helfen können. Was aber kommt zuerst und was folgt dann? Jesus würde sagen: „Setze deine Gaben auch zum Nutzen für andere ein.“
Für den Partner, die Partnerin und/oder die Kinder zu sorgen ist eigentlich selbstverständlich. Doch schon zur Zeit Jesu und der Urgemeinde versuchten manche, sich ihren Familienpflichten zu entziehen. Paulus hat hier eine klare Meinung: „Diejenigen jedoch, die nicht für ihre eigenen Verwandten sorgen – besonders wenn sie im selben Haushalt leben –, haben damit verleugnet, was wir glauben. Solche Leute sind schlimmer als Ungläubige“ (1 Tim 5,8 NLB).
So ist jeder, der im gleichen Haus wohnt, mit dem ich zusammenarbeite oder der mir zufällig begegnet, mein Nächster. Das Gebot, ihn zu lieben, fordert uns jeden Tag neu heraus, weil wir Prioritäten setzen müssen. Diesen Lebensstil einzuüben ist eine lebenslange Herausforderung, bei der uns Gott gerne mit Weisheit und Liebe beschenkt.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Die Geistlichen unterschieden damals sehr genau zwischen ihren Landsleuten und den Andersgläubigen. Sie begründeten das mit der Weisung aus 3. Mose 19,18: „Übe keine Rache an einem Angehörigen deines Volkes und trage ihm nichts nach, sondern liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (NLB).
Jesus gab eine klare Antwort, indem er Prioritäten setzte. An erster Stelle steht die Liebe zu Gott; doch die Liebe zum Nächsten ist gleichermaßen wichtig. Im Gleichnis vom Weltgericht macht Jesus die Liebe zum Nächsten sogar zum Kriterium, ob ein Mensch gerettet wird oder verloren geht (vgl. Mt 25,31–46).
Die Frage „Wer ist denn mein Nächster?“ fordert uns jeden Tag neu heraus, weil unsere Zeit und Kraft begrenzt sind und wir nicht jedem helfen können. Was aber kommt zuerst und was folgt dann? Jesus würde sagen: „Setze deine Gaben auch zum Nutzen für andere ein.“
Für den Partner, die Partnerin und/oder die Kinder zu sorgen ist eigentlich selbstverständlich. Doch schon zur Zeit Jesu und der Urgemeinde versuchten manche, sich ihren Familienpflichten zu entziehen. Paulus hat hier eine klare Meinung: „Diejenigen jedoch, die nicht für ihre eigenen Verwandten sorgen – besonders wenn sie im selben Haushalt leben –, haben damit verleugnet, was wir glauben. Solche Leute sind schlimmer als Ungläubige“ (1 Tim 5,8 NLB).
So ist jeder, der im gleichen Haus wohnt, mit dem ich zusammenarbeite oder der mir zufällig begegnet, mein Nächster. Das Gebot, ihn zu lieben, fordert uns jeden Tag neu heraus, weil wir Prioritäten setzen müssen. Diesen Lebensstil einzuüben ist eine lebenslange Herausforderung, bei der uns Gott gerne mit Weisheit und Liebe beschenkt.
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