
7. Aug. 2026 22:01Bruno Liske
Andacht 08.08.2026
Drei Männer und zwei Frauen hatten mit ihrem Boot auf einer kleinen felsigen Insel vor der australischen Küste haltgemacht. Sie wollten die Insel erkunden und gemeinsam schnorcheln gehen. Plötzlich stellten sie fest, dass sich ihr Boot verselbstständigt hatte und auf aufs offene Meer trieb.
Sie hatten alles im Boot gelassen und somit weder Essen noch Wasser noch Sonnenschutz. Ihre Lage war bedrohlich. Doch ein Einfall rettete ihr Leben: Sie schrieben in großen Lettern den Notruf SOS auf eine Sandbank und hofften auf ein Wunder.
Inzwischen hatte die Wasserpolizei ein herrenloses Boot auf dem Meer entdeckt. Mit Helikoptern suchte sie nach der fehlenden Besatzung und entdeckte dabei auch den Notruf auf der Sandbank. Mithilfe eines Hubschraubers konnten die fünf Schiffbrüchigen gerettet werden.
SOS wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Morsecode in der Schifffahrt eingesetzt. Der Code kann schnell weitergegeben und gelesen werden. Heute wird den drei Buchstaben oft die Bedeutung Save Our Souls – „Rettet unsere Seelen“ – zugeschrieben.
Auch Gott hat einen Notruf eingerichtet. In Psalm 50,15 fordert er uns auf: „Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.“ Unzählige Menschen haben mit dem göttlichen Notruf gute Erfahrungen gemacht. Doch viele andere sind von Gott enttäuscht, weil sie keine Hilfe und Rettung erlebt haben. War Gottes Notrufleitung überlastet? Haben sie etwa außerhalb der Dienstzeit angerufen?
Natürlich nicht! So ist Gott nicht. Unsere Not ist Gottes Priorität. Er schaut nicht weg, wenn wir Hilfe brauchen. Er ist bereit zu helfen. Allerdings kann sich seine Sicht auf unsere Not stark von unserer unterscheiden. Wenn ich mich um das Schiff sorge und es retten möchte, Gott aber zuerst meine Seele, mein Leben in den Blick nimmt, bevor er etwas für das Schiff oder andere zweitrangige Dinge in meinem Leben tut, entsteht eine Spannung.
Wir dürfen Gott vertrauen, dass er für uns das Beste tun will. Wenn unser Leben am Ziel ankommen soll, dann brauchen wir die Erlösung durch Jesus Christus. Er macht uns frei von unserer größten Not, unserer Sünde. Jesus rettet unsere Seele!
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Drei Männer und zwei Frauen hatten mit ihrem Boot auf einer kleinen felsigen Insel vor der australischen Küste haltgemacht. Sie wollten die Insel erkunden und gemeinsam schnorcheln gehen. Plötzlich stellten sie fest, dass sich ihr Boot verselbstständigt hatte und auf aufs offene Meer trieb.
Sie hatten alles im Boot gelassen und somit weder Essen noch Wasser noch Sonnenschutz. Ihre Lage war bedrohlich. Doch ein Einfall rettete ihr Leben: Sie schrieben in großen Lettern den Notruf SOS auf eine Sandbank und hofften auf ein Wunder.
Inzwischen hatte die Wasserpolizei ein herrenloses Boot auf dem Meer entdeckt. Mit Helikoptern suchte sie nach der fehlenden Besatzung und entdeckte dabei auch den Notruf auf der Sandbank. Mithilfe eines Hubschraubers konnten die fünf Schiffbrüchigen gerettet werden.
SOS wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Morsecode in der Schifffahrt eingesetzt. Der Code kann schnell weitergegeben und gelesen werden. Heute wird den drei Buchstaben oft die Bedeutung Save Our Souls – „Rettet unsere Seelen“ – zugeschrieben.
Auch Gott hat einen Notruf eingerichtet. In Psalm 50,15 fordert er uns auf: „Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.“ Unzählige Menschen haben mit dem göttlichen Notruf gute Erfahrungen gemacht. Doch viele andere sind von Gott enttäuscht, weil sie keine Hilfe und Rettung erlebt haben. War Gottes Notrufleitung überlastet? Haben sie etwa außerhalb der Dienstzeit angerufen?
Natürlich nicht! So ist Gott nicht. Unsere Not ist Gottes Priorität. Er schaut nicht weg, wenn wir Hilfe brauchen. Er ist bereit zu helfen. Allerdings kann sich seine Sicht auf unsere Not stark von unserer unterscheiden. Wenn ich mich um das Schiff sorge und es retten möchte, Gott aber zuerst meine Seele, mein Leben in den Blick nimmt, bevor er etwas für das Schiff oder andere zweitrangige Dinge in meinem Leben tut, entsteht eine Spannung.
Wir dürfen Gott vertrauen, dass er für uns das Beste tun will. Wenn unser Leben am Ziel ankommen soll, dann brauchen wir die Erlösung durch Jesus Christus. Er macht uns frei von unserer größten Not, unserer Sünde. Jesus rettet unsere Seele!
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)



