
9. Okt. 2026 22:01Elí Diez-Prida
Andacht 10.10.2026
Die Jahrhundertflut von 2002 ist schon 24 Jahre her. Etwas werde ich aber nie vergessen, nämlich ein Foto, das durch die Medien ging: Zwei Männer waten durchs Wasser, jeder von ihnen trägt einen Rucksack und eine Plastiktüte. Der Fernsehreporter erklärt: „In diesem Rucksack und in dieser Plastiktüte tragen sie alles, was sie retten konnten.“
Würden mir ein Rucksack und eine Plastiktüte reichen, um das zu retten, was mir wirklich wichtig ist? Wenn ich bedenke, was ich alles auf Reisen mitnehme, vermute ich, dass ich in solch einer Situation einen mittelgroßen Lkw brauchen würde! Das ist unrealistisch, denn eines Tages werde ich mich von allem trennen müssen, was ich bis dahin für unentbehrlich gehalten habe.
Wenn Jesus Christus wiederkommt, wird alles sofort wertlos sein: unser Wohlstand, unsere Markenklamotten, das teure Haus, die Berufserfolge … Wäre die Lösung, schon jetzt alles wegzuwerfen und mit einem Rucksack und einer Plastiktüte durchs Leben zu gehen? Sicher nicht! Der Rat von Paulus ist beides, sehr bodenständig und auch sehr geistlich: Wir sollen alles als geliehen betrachten und uns davon nicht binden lassen.
Benutzen und genießen, als wäre es geliehen. An einem schönen Ort wohnen, sich aber nicht als am Ziel der Reise betrachten. Ein gemütliches Zuhause einrichten, sich aber nach dem Zuhause sehnen, das Jesus für uns vorbereitet. Die modernen technischen Mittel benutzen, um das Evangelium zu verbreiten, aber das Vertrauen nicht auf die Technik, sondern auf den Geist Gottes setzen. Die sozialen Medien nutzen, ohne die Pflege der greifbaren zwischenmenschlichen Beziehungen zu vernachlässigen.
Wenn wir eines Tages vor Jesus stehen, werden wir nicht einmal einen Rucksack oder eine Plastiktüte dabeihaben. Aber Menschen! Unsere Kinder zum Beispiel. Oder Menschen, die Gott uns in den Weg gestellt hat, um durch die Begegnung oder die Beziehung zu ihnen einen Unterschied in ihrem Leben zu bewirken. In Menschen zu investieren hat Zukunft und Bestand – weil Jesus die größte Investition dafür bereits getätigt hat.
Zum Bibelvers: 1. Korinther 7,30–31
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Die Jahrhundertflut von 2002 ist schon 24 Jahre her. Etwas werde ich aber nie vergessen, nämlich ein Foto, das durch die Medien ging: Zwei Männer waten durchs Wasser, jeder von ihnen trägt einen Rucksack und eine Plastiktüte. Der Fernsehreporter erklärt: „In diesem Rucksack und in dieser Plastiktüte tragen sie alles, was sie retten konnten.“
Würden mir ein Rucksack und eine Plastiktüte reichen, um das zu retten, was mir wirklich wichtig ist? Wenn ich bedenke, was ich alles auf Reisen mitnehme, vermute ich, dass ich in solch einer Situation einen mittelgroßen Lkw brauchen würde! Das ist unrealistisch, denn eines Tages werde ich mich von allem trennen müssen, was ich bis dahin für unentbehrlich gehalten habe.
Wenn Jesus Christus wiederkommt, wird alles sofort wertlos sein: unser Wohlstand, unsere Markenklamotten, das teure Haus, die Berufserfolge … Wäre die Lösung, schon jetzt alles wegzuwerfen und mit einem Rucksack und einer Plastiktüte durchs Leben zu gehen? Sicher nicht! Der Rat von Paulus ist beides, sehr bodenständig und auch sehr geistlich: Wir sollen alles als geliehen betrachten und uns davon nicht binden lassen.
Benutzen und genießen, als wäre es geliehen. An einem schönen Ort wohnen, sich aber nicht als am Ziel der Reise betrachten. Ein gemütliches Zuhause einrichten, sich aber nach dem Zuhause sehnen, das Jesus für uns vorbereitet. Die modernen technischen Mittel benutzen, um das Evangelium zu verbreiten, aber das Vertrauen nicht auf die Technik, sondern auf den Geist Gottes setzen. Die sozialen Medien nutzen, ohne die Pflege der greifbaren zwischenmenschlichen Beziehungen zu vernachlässigen.
Wenn wir eines Tages vor Jesus stehen, werden wir nicht einmal einen Rucksack oder eine Plastiktüte dabeihaben. Aber Menschen! Unsere Kinder zum Beispiel. Oder Menschen, die Gott uns in den Weg gestellt hat, um durch die Begegnung oder die Beziehung zu ihnen einen Unterschied in ihrem Leben zu bewirken. In Menschen zu investieren hat Zukunft und Bestand – weil Jesus die größte Investition dafür bereits getätigt hat.
Zum Bibelvers: 1. Korinther 7,30–31
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