
13. Feb. 2026 23:01Albrecht Höschele
Andacht 14.02.2026
„Nichts ist so beständig wie die Veränderung“, sagte der Traupfarrer zu Beginn seiner Ansprache und ermutigte Braut und Bräutigam dadurch, im Auf und Ab ihres Ehelebens zusammenzuhalten. Und nicht ohne Stolz nannte der Bräutigam seine angetraute Lebensgefährtin jetzt „meine Frau“, und diese ihren Geliebten „mein Mann“.
Vor rund sechs Jahrzehnten erlebten meine Braut und ich es ganz ähnlich. Leider konnten wir eine dankbare Rückschau bei der sogenannten goldenen Hochzeit wegen Trennung durch Tod nicht mehr erleben. Doch das Juwel aus einem alten „Ehezuchtbüchlein“ gilt noch heute: „Verheiratet sein ist nicht nötig – glücklich verheiratet sein ist nötig.“
Möglich wird es, wenn Mann und Frau einander auch später immer wieder mit jenem von Gott stammenden Kompliment des Andachtstextes bestätigen – sinngemäß: „Du bist mir das Wertvollste, ja, ich habe dich lieb, wie du bist!“ So können sie auch Trendsetter für Gottes Liebe sein in dieser teils liebesarmen Welt.
Dazu nennt der christliche Arzt und Eheberater Timothy Keller in seinem Buch Ehe fünf Stichworte, die natürlich auch allgemein gelten mögen: „Liebe, Vertrauen, Treue, Wertschätzung, Vergebung.“ So verlängert und vertieft sich die Botschaft von Gott und wird im Neuen Testament noch ergänzt durch das Hohelied der Liebe (1 Kor 13,1–13). Wir können uns voll aufeinander verlassen, füreinander offen sein, Zeit finden, die Ehegemeinschaft als Hort und Heimat verstehen, treu sein , wo nötig auch vergeben, zärtlich und hilfsbereit miteinander umgehen, füreinander und miteinander beten – und bei allem einander zeigen: „Ich lebe mit dir so, dass du mit deinen Schwierigkeiten fertigwirst, deine Aufgaben erfüllen kannst und das sein darfst, was Gott aus dir machen will – ein ganzer glücklicher Mensch.“
Jesu, geh voran auf der Lebensbahn,
und wir wollen nicht verweilen,
dir getreulich nachzueilen;
führ uns an der Hand bis ins Vaterland. (Zinzendorf, 1725; nach WLG 320)
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
„Nichts ist so beständig wie die Veränderung“, sagte der Traupfarrer zu Beginn seiner Ansprache und ermutigte Braut und Bräutigam dadurch, im Auf und Ab ihres Ehelebens zusammenzuhalten. Und nicht ohne Stolz nannte der Bräutigam seine angetraute Lebensgefährtin jetzt „meine Frau“, und diese ihren Geliebten „mein Mann“.
Vor rund sechs Jahrzehnten erlebten meine Braut und ich es ganz ähnlich. Leider konnten wir eine dankbare Rückschau bei der sogenannten goldenen Hochzeit wegen Trennung durch Tod nicht mehr erleben. Doch das Juwel aus einem alten „Ehezuchtbüchlein“ gilt noch heute: „Verheiratet sein ist nicht nötig – glücklich verheiratet sein ist nötig.“
Möglich wird es, wenn Mann und Frau einander auch später immer wieder mit jenem von Gott stammenden Kompliment des Andachtstextes bestätigen – sinngemäß: „Du bist mir das Wertvollste, ja, ich habe dich lieb, wie du bist!“ So können sie auch Trendsetter für Gottes Liebe sein in dieser teils liebesarmen Welt.
Dazu nennt der christliche Arzt und Eheberater Timothy Keller in seinem Buch Ehe fünf Stichworte, die natürlich auch allgemein gelten mögen: „Liebe, Vertrauen, Treue, Wertschätzung, Vergebung.“ So verlängert und vertieft sich die Botschaft von Gott und wird im Neuen Testament noch ergänzt durch das Hohelied der Liebe (1 Kor 13,1–13). Wir können uns voll aufeinander verlassen, füreinander offen sein, Zeit finden, die Ehegemeinschaft als Hort und Heimat verstehen, treu sein , wo nötig auch vergeben, zärtlich und hilfsbereit miteinander umgehen, füreinander und miteinander beten – und bei allem einander zeigen: „Ich lebe mit dir so, dass du mit deinen Schwierigkeiten fertigwirst, deine Aufgaben erfüllen kannst und das sein darfst, was Gott aus dir machen will – ein ganzer glücklicher Mensch.“
Jesu, geh voran auf der Lebensbahn,
und wir wollen nicht verweilen,
dir getreulich nachzueilen;
führ uns an der Hand bis ins Vaterland. (Zinzendorf, 1725; nach WLG 320)
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)



