
17. Apr. 2026 22:01Heike Steinebach
Andacht 18.04.2026
Lieber Jesus, das habe ich aber ganz anders erlebt! Was habe ich um das Leben meines Kindes gebetet, doch mein Gebet wurde nicht erhört, obwohl ich fest davon überzeugt war, dass du mein Kind heilst.
Auch hast du mir nicht den Mann geschenkt, um den ich dich gebeten habe. Er war doch so perfekt für mich: aktiv in der Gemeinde tätig, ein Vorbild im Glauben und wir mochten uns beide.
Ich frage mich, wie meine persönlichen Erfahrungen zu dem Bibeltext passen. Aber, wie hat Jesus gebetet? Wurden alle seine Gebete erhört? Nein, sein Gebet in Gethsemane wurde nicht erfüllt. Er musste den Kelch trinken und schmachvoll am Kreuz sterben. Aber seine Gebete endeten auch mit den bedachten Worten: „[…] doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ (Lk 22,42).
In einem Lied bedankt sich Reinhard Mey bei seiner guten Fee, dass sie ihm nicht alle seine Wünsche erfüllt hat. Denn wäre er nicht sitzen geblieben, hätte er seinen Freund Christian und zwei große Lieben nie kennengelernt. Er dankt ihr, dass sie ihn nicht zum Mädchen gemacht hat, denn sonst müsste er heute auf Stöckelschuhen gehen, würde für die gleiche Arbeit nur das halbe Gehalt bekommen und müsste George Clooney anhimmeln. Er resümiert: „Die wahre Weisheit liegt in Dankbarkeit, für das, was man nicht kriegt […] Nur wen die Götter strafen wollen, dem erfüll’n sie jeden Wunsch“ (Danke, liebe gute Fee).
Nun glaube ich nicht an eine gute Fee, sondern an einen barmherzigen, liebenden Gott. Dieser Gott möchte nur das Beste für mich. Weil er den großen Überblick hat, erfüllt er mir nicht jeden Wunsch und erhört nicht jedes Gebet so, wie ich mir das vorstelle. Das habe ich erlebt: Hätte ich unser erstes Kind nicht verloren, hätte ich die anderen vier Kinder nie bekommen. Und Gott hatte einen anderen Mann für mich vorgesehen, der bereit war, fünf Kinder anzunehmen und ihnen ein guter Vater zu sein. Mit diesem Mann durfte ich eine Gemeinde mitgründen und erleben, wie Menschen den Weg zu Gott finden.
Ich habe gelernt, darauf zu vertrauen, dass Gott es letztendlich gut mit mir meint, auch wenn er nicht alle meine Gebete so erhört, wie ich es mir wünsche.
Lieber Jesus, das habe ich aber ganz anders erlebt! Was habe ich um das Leben meines Kindes gebetet, doch mein Gebet wurde nicht erhört, obwohl ich fest davon überzeugt war, dass du mein Kind heilst.
Auch hast du mir nicht den Mann geschenkt, um den ich dich gebeten habe. Er war doch so perfekt für mich: aktiv in der Gemeinde tätig, ein Vorbild im Glauben und wir mochten uns beide.
Ich frage mich, wie meine persönlichen Erfahrungen zu dem Bibeltext passen. Aber, wie hat Jesus gebetet? Wurden alle seine Gebete erhört? Nein, sein Gebet in Gethsemane wurde nicht erfüllt. Er musste den Kelch trinken und schmachvoll am Kreuz sterben. Aber seine Gebete endeten auch mit den bedachten Worten: „[…] doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ (Lk 22,42).
In einem Lied bedankt sich Reinhard Mey bei seiner guten Fee, dass sie ihm nicht alle seine Wünsche erfüllt hat. Denn wäre er nicht sitzen geblieben, hätte er seinen Freund Christian und zwei große Lieben nie kennengelernt. Er dankt ihr, dass sie ihn nicht zum Mädchen gemacht hat, denn sonst müsste er heute auf Stöckelschuhen gehen, würde für die gleiche Arbeit nur das halbe Gehalt bekommen und müsste George Clooney anhimmeln. Er resümiert: „Die wahre Weisheit liegt in Dankbarkeit, für das, was man nicht kriegt […] Nur wen die Götter strafen wollen, dem erfüll’n sie jeden Wunsch“ (Danke, liebe gute Fee).
Nun glaube ich nicht an eine gute Fee, sondern an einen barmherzigen, liebenden Gott. Dieser Gott möchte nur das Beste für mich. Weil er den großen Überblick hat, erfüllt er mir nicht jeden Wunsch und erhört nicht jedes Gebet so, wie ich mir das vorstelle. Das habe ich erlebt: Hätte ich unser erstes Kind nicht verloren, hätte ich die anderen vier Kinder nie bekommen. Und Gott hatte einen anderen Mann für mich vorgesehen, der bereit war, fünf Kinder anzunehmen und ihnen ein guter Vater zu sein. Mit diesem Mann durfte ich eine Gemeinde mitgründen und erleben, wie Menschen den Weg zu Gott finden.
Ich habe gelernt, darauf zu vertrauen, dass Gott es letztendlich gut mit mir meint, auch wenn er nicht alle meine Gebete so erhört, wie ich es mir wünsche.



