
18. Feb. 2026 23:01Hartmut Wolf
Andacht 19.02.2026
Es sind jetzt schon einige Jahrzehnte her, als die ersten PCs auf den Markt kamen. Da ich wenig Ahnung hatte, was ein Computer oder ein Programm ist, lieh ich mir von meinem Bruder einen der einfachsten Heimcomputer aus. Mein Motto lautete Learning by Doing – Lernen durch Ausprobieren.
Ich hatte irgendwie die Ahnung, dass diese ganze Sache auch Gottes Beziehung zu seiner genialen Wortschöpfung erhellen könnte. Und so war es auch.
Als ich zum ersten Mal an der Eingabestelle auf dem Bildschirm den Befehl print eintippte und er anfing, genau meiner Anweisung zu gehorchen und Daten an den Drucker zu senden, kam mir der obige Bibeltext in den Sinn. Ich konnte dem Computer sagen, er solle auf dem Bildschirm ein Herz und einen Pfeil malen, und genau so geschah es. Ich erschuf meine erste virtuelle Welt!
Ich programmierte sie so, dass das Herz über den Bildschirm wanderte und man es mit dem Pfeil abschießen konnte. Dieses kleine Spiel schenkte ich meiner Frau als Trost für die viele Zeit der Fortbildung, die ich dazu brauchte. Und sie staunte wie ich, was man als Programmierer in einer selbst erschaffenen Welt alles machen konnte.
Die Bibel offenbart uns, dass unsere Welt eine Wortschöpfung Gottes ist. Er hat unsere gute Schöpfung geplant und als geniales Programm entworfen. Um dieses Programm zum Laufen zu bringen, braucht er keine Rechenmaschine. Bei seiner unendlichen Intelligenz reicht Kopfrechnen völlig aus.
Gott kennt und beherrscht seine Welt so gut wie ein Programmierer sein Programm. Er hat es entworfen, er berechnet es und verwirklicht so von Augenblick zu Augenblick unsere herrliche Schöpfung. Er regiert absolut souverän über seine Schöpfung. Er hat jedes Atom und Elektron vor Augen und lenkt sie so, wie er will. Das versteht die Bibel unter der Allmacht Gottes. „Alles, was der HERR will, das tut er im Himmel und auf Erden, im Meer und in allen Tiefen“ (Ps 135,6). „Gottes Augen bleibt nichts verborgen; vor ihm ist alles sichtbar und offenkundig“ (Hbr 4,13 Hfa).
Und wenn ich dann weiß, dass dieser allmächtige Gott vollkommene Liebe ist, kann ich mich fallen lassen und darin ausruhen. Niemand kann mich von dieser Liebe trennen oder aus seiner Hand reißen. Diesen inneren Frieden und diese Gelassenheit wünsche ich dir für den heutigen Tag.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Es sind jetzt schon einige Jahrzehnte her, als die ersten PCs auf den Markt kamen. Da ich wenig Ahnung hatte, was ein Computer oder ein Programm ist, lieh ich mir von meinem Bruder einen der einfachsten Heimcomputer aus. Mein Motto lautete Learning by Doing – Lernen durch Ausprobieren.
Ich hatte irgendwie die Ahnung, dass diese ganze Sache auch Gottes Beziehung zu seiner genialen Wortschöpfung erhellen könnte. Und so war es auch.
Als ich zum ersten Mal an der Eingabestelle auf dem Bildschirm den Befehl print eintippte und er anfing, genau meiner Anweisung zu gehorchen und Daten an den Drucker zu senden, kam mir der obige Bibeltext in den Sinn. Ich konnte dem Computer sagen, er solle auf dem Bildschirm ein Herz und einen Pfeil malen, und genau so geschah es. Ich erschuf meine erste virtuelle Welt!
Ich programmierte sie so, dass das Herz über den Bildschirm wanderte und man es mit dem Pfeil abschießen konnte. Dieses kleine Spiel schenkte ich meiner Frau als Trost für die viele Zeit der Fortbildung, die ich dazu brauchte. Und sie staunte wie ich, was man als Programmierer in einer selbst erschaffenen Welt alles machen konnte.
Die Bibel offenbart uns, dass unsere Welt eine Wortschöpfung Gottes ist. Er hat unsere gute Schöpfung geplant und als geniales Programm entworfen. Um dieses Programm zum Laufen zu bringen, braucht er keine Rechenmaschine. Bei seiner unendlichen Intelligenz reicht Kopfrechnen völlig aus.
Gott kennt und beherrscht seine Welt so gut wie ein Programmierer sein Programm. Er hat es entworfen, er berechnet es und verwirklicht so von Augenblick zu Augenblick unsere herrliche Schöpfung. Er regiert absolut souverän über seine Schöpfung. Er hat jedes Atom und Elektron vor Augen und lenkt sie so, wie er will. Das versteht die Bibel unter der Allmacht Gottes. „Alles, was der HERR will, das tut er im Himmel und auf Erden, im Meer und in allen Tiefen“ (Ps 135,6). „Gottes Augen bleibt nichts verborgen; vor ihm ist alles sichtbar und offenkundig“ (Hbr 4,13 Hfa).
Und wenn ich dann weiß, dass dieser allmächtige Gott vollkommene Liebe ist, kann ich mich fallen lassen und darin ausruhen. Niemand kann mich von dieser Liebe trennen oder aus seiner Hand reißen. Diesen inneren Frieden und diese Gelassenheit wünsche ich dir für den heutigen Tag.
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