
18. Apr. 2026 22:01Roland Nickel
Andacht 19.04.2026
Es ist zum Verzweifeln. Jetzt bin ich schon seit über vierzig Jahren getauftes Gemeindeglied und immer wieder mache ich denselben Fehler, falle suchtartig in dasselbe Muster zurück. Ich dachte, ich hätte es überwunden, doch mit meiner Heiligung ist es wohl nicht weit her. Ich komme ins Grübeln. Kann Christus mich überhaupt noch annehmen? Das ist alles echt frustrierend.
Scheinbar war ich mit diesen Ängsten zu Bett gegangen. Irgendwann in der Nacht wachte ich auf, schaltete den Evangeliumsrundfunk Wetzlar ein und sofort sagte ein Sprecher, bezogen auf den heutigen Bibeltext, laut und deutlich: „Nicht ich für mich, sondern Christus für mich, nicht ich durch meine Leistung, sondern Christus durch seine Tat am Kreuz.“
Das war eine klare Botschaft. Erneut erinnerte sie mich an die Grundlage meines christlichen Glaubens: Christus ist für mich gestorben, er hat durch seinen Tod meine Sünden an das Kreuz genagelt. Nicht meine eigene Gerechtigkeit rettet mich, sondern einzig und allein der Glaube an meinen Herrn Jesus Christus.
Ja, natürlich ist es das Ziel christlichen Lebens, nicht zu sündigen und keine Schuld auf sich zu laden, aber „wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist“ (1 Joh 2,1). Ja, das ist eine tolle Botschaft. Und ja, sie gilt nach wie vor für mich (und ganz sicher auch für dich), obwohl ich schon vor so langer Zeit getauft wurde. Es ist immer nur Christus, der rettet. Ich kann mit meiner eigenen Gerechtigkeit nichts dazutun.
Und wenn ich einen Fehler schon zum soundsovielten Mal mache und mir selbst nicht mehr vergeben kann – dann kommt Jesus Christus, mein Herr. Er vergibt mir. Und zwar immer wieder und so oft, dass ich es gar nicht mehr zählen kann (Mt 18,22).
In dieser Nacht hat Gott deutlich und klar zu mir gesprochen. Er hat mir nochmals die Wichtigkeit des Glaubens an Christus gezeigt, die mich frei macht von meiner „eigenen“ Gerechtigkeit – auch nach vierzig Jahren Leben im Glauben.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Es ist zum Verzweifeln. Jetzt bin ich schon seit über vierzig Jahren getauftes Gemeindeglied und immer wieder mache ich denselben Fehler, falle suchtartig in dasselbe Muster zurück. Ich dachte, ich hätte es überwunden, doch mit meiner Heiligung ist es wohl nicht weit her. Ich komme ins Grübeln. Kann Christus mich überhaupt noch annehmen? Das ist alles echt frustrierend.
Scheinbar war ich mit diesen Ängsten zu Bett gegangen. Irgendwann in der Nacht wachte ich auf, schaltete den Evangeliumsrundfunk Wetzlar ein und sofort sagte ein Sprecher, bezogen auf den heutigen Bibeltext, laut und deutlich: „Nicht ich für mich, sondern Christus für mich, nicht ich durch meine Leistung, sondern Christus durch seine Tat am Kreuz.“
Das war eine klare Botschaft. Erneut erinnerte sie mich an die Grundlage meines christlichen Glaubens: Christus ist für mich gestorben, er hat durch seinen Tod meine Sünden an das Kreuz genagelt. Nicht meine eigene Gerechtigkeit rettet mich, sondern einzig und allein der Glaube an meinen Herrn Jesus Christus.
Ja, natürlich ist es das Ziel christlichen Lebens, nicht zu sündigen und keine Schuld auf sich zu laden, aber „wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist“ (1 Joh 2,1). Ja, das ist eine tolle Botschaft. Und ja, sie gilt nach wie vor für mich (und ganz sicher auch für dich), obwohl ich schon vor so langer Zeit getauft wurde. Es ist immer nur Christus, der rettet. Ich kann mit meiner eigenen Gerechtigkeit nichts dazutun.
Und wenn ich einen Fehler schon zum soundsovielten Mal mache und mir selbst nicht mehr vergeben kann – dann kommt Jesus Christus, mein Herr. Er vergibt mir. Und zwar immer wieder und so oft, dass ich es gar nicht mehr zählen kann (Mt 18,22).
In dieser Nacht hat Gott deutlich und klar zu mir gesprochen. Er hat mir nochmals die Wichtigkeit des Glaubens an Christus gezeigt, die mich frei macht von meiner „eigenen“ Gerechtigkeit – auch nach vierzig Jahren Leben im Glauben.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)



