
29. Okt. 2026 23:01Georgia Busch
Andacht 30.10.2026
Josef war eine Persönlichkeit mit vielen Facetten. Die Bibel beschreibt ihn als naiven und hochmütigen Siebzehnjährigen. Doch wessen Schuld war es, dass Josef von seinen Brüdern so sehr gehasst wurde? Und müssen wir diese Frage unbedingt beantworten können?
Ich glaube, dass Gott nicht wollte, dass Josef so viel Leid erfahren musste. Doch Gott lässt sich auch nicht von unserer Sünde abhalten, um mit uns an sein Ziel zu gelangen. Das macht Mut. Er wartet nicht, bis wir vollkommen sind, sondern gebraucht uns so, wie er es als wichtig und für uns richtig erachtet.
Josefs Geschichte liest sich auf den ersten Blick wie ein nicht enden wollender Leidensweg. Er wurde gehasst, verkauft, verschleppt, versklavt, verleumdet, eingesperrt und vergessen!
Alles begann mit Schuld und Sünde, dann folgten dreizehn Jahre Leid und Anfechtungen in Ägypten, bis sie ihr Ende im Glaubensgehorsam fanden. Josef deutete die Träume des Pharaos und setzte sich für die wirtschaftliche Zukunft eines heidnischen Landes ein. Er gab nicht nur Ratschläge aus der Distanz, sondern wurde selbst politisch aktiv und zum zweiten Mann in Ägypten.
Bis zum Wiedersehen mit seinen Brüdern vergingen zwanzig Jahre. Josef trug seinen Geschwistern nichts nach, aber er vertuschte auch nichts. Er benannte die Schuld und reichte die Hand zur Versöhnung. Das Abenteuer des Glaubens hatte in Josefs Leben seinen Höhepunkt erreicht. Die nächsten 73 Jahre verliefen etwas ruhiger.
Das Leid, die Anfechtung und die Schuld anderer halten Gott nicht davon ab, mit uns an sein Ziel zu gelangen. Gott schreibt auf den Wegen des Leidens, der Anfechtung und der Ungerechtigkeit eine Geschichte, die zu etwas Gutem führen kann.
Gott führt uns nicht immer ums Leid herum, sondern manchmal auch mitten hindurch. Er mutet und traut uns etwas zu.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Josef war eine Persönlichkeit mit vielen Facetten. Die Bibel beschreibt ihn als naiven und hochmütigen Siebzehnjährigen. Doch wessen Schuld war es, dass Josef von seinen Brüdern so sehr gehasst wurde? Und müssen wir diese Frage unbedingt beantworten können?
Ich glaube, dass Gott nicht wollte, dass Josef so viel Leid erfahren musste. Doch Gott lässt sich auch nicht von unserer Sünde abhalten, um mit uns an sein Ziel zu gelangen. Das macht Mut. Er wartet nicht, bis wir vollkommen sind, sondern gebraucht uns so, wie er es als wichtig und für uns richtig erachtet.
Josefs Geschichte liest sich auf den ersten Blick wie ein nicht enden wollender Leidensweg. Er wurde gehasst, verkauft, verschleppt, versklavt, verleumdet, eingesperrt und vergessen!
Alles begann mit Schuld und Sünde, dann folgten dreizehn Jahre Leid und Anfechtungen in Ägypten, bis sie ihr Ende im Glaubensgehorsam fanden. Josef deutete die Träume des Pharaos und setzte sich für die wirtschaftliche Zukunft eines heidnischen Landes ein. Er gab nicht nur Ratschläge aus der Distanz, sondern wurde selbst politisch aktiv und zum zweiten Mann in Ägypten.
Bis zum Wiedersehen mit seinen Brüdern vergingen zwanzig Jahre. Josef trug seinen Geschwistern nichts nach, aber er vertuschte auch nichts. Er benannte die Schuld und reichte die Hand zur Versöhnung. Das Abenteuer des Glaubens hatte in Josefs Leben seinen Höhepunkt erreicht. Die nächsten 73 Jahre verliefen etwas ruhiger.
Das Leid, die Anfechtung und die Schuld anderer halten Gott nicht davon ab, mit uns an sein Ziel zu gelangen. Gott schreibt auf den Wegen des Leidens, der Anfechtung und der Ungerechtigkeit eine Geschichte, die zu etwas Gutem führen kann.
Gott führt uns nicht immer ums Leid herum, sondern manchmal auch mitten hindurch. Er mutet und traut uns etwas zu.
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