Sturzflut in Nepal – ADRA unterstützt Nothilfe
Das volle Ausmaß der Sturzflutkatastrophe in Nepal ist immer noch nicht absehbar. © ADRA Nepal
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Humanitäres

1. Sep. 2026 08:33APDWeiterstadt, Kreis Darmstadt-Dieburg, Hesse, Germany

Sturzflut in Nepal – ADRA unterstützt Nothilfe

Am 26. August hat eine verheerende Sturzflut die Menschen im Norden Nepals völlig unvorbereitet getroffen. Gewaltige Wassermassen schossen das Flusstal des Bhote Koshi hinunter. Die Hilfsorganisation ADRA leistet vor Ort Nothilfe.

Die Behörden vermuten als Ursache der Sturzflut einen massiven Gletscherbruch auf der tibetischen Seite. Die Flutwelle hatte ein verheerendes Ausmaß und traf unter anderem die Grenzregion in Timure sowie bewohnte Gebiete in Syabrubesi schwer. Bislang melden Medienberichte mindestens 900 Todesopfer und Tausende Menschen werden vermisst. Zahlreiche Häuser, der Markt in Timure sowie Teile von Syabrubesi wurden von den Geröll-, Schlamm- und Wassermassen beschädigt oder vollständig weggerissen. Mindestens ein Wasserkraftwerk wurde vollständig weggespült, weitere stark beschädigt. Das volle Ausmaß der Katastrophe ist noch immer nicht absehbar.

Die Umsetzung von Hilfsmaßnahmen ist mit großen logistischen Hürden verbunden: Die betroffene Region um Timure und Syabrubesi ist sehr abgelegen, gebirgig und grenznah, was den Zugang für Helfer und die Lieferung von Hilfsgütern erschwert. Der anhaltende Monsunregen bringt die Gefahr weiterer Sturzfluten und Erdrutsche mit sich. Trotz dieser Erschwernisse läuft der Rettungseinsatz der nepalesischen Regierung auf Hochtouren, um Menschen aus der Gefahrenregion zu bringen und die medizinische Notversorgung sicherzustellen.

Notunterkünfte und Lebensmittelversorgung

ADRA Nepal ist ebenfalls vor Ort und leistet Nothilfe für die betroffenen Menschen, wie aus einer Pressemitteilung und einer Spendeninformation von ADRA Deutschland hervorgeht. Der Transport der ersten Notunterkunftssets („Shelter Kits“) ist angelaufen. Ein solches Set besteht aus einem Zelt, Planen, Decken und Schlafsäcken und bietet Familien, die ihr Zuhause verloren haben, zunächst Schutz und einen sicheren Schlafplatz.

Die ADRA-Teams ermitteln weiterhin den konkreten Bedarf vor Ort. Neben den Notunterkünften steht in der ersten Phase die Versorgung mit Lebensmitteln im Mittelpunkt. ADRA arbeitet dabei eng mit den lokalen Behörden, staatlichen Krisenstäben und humanitären Partnern zusammen. So soll sichergestellt werden, dass die Hilfe koordiniert wird und genau dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird.

Spendenaufruf von ADRA

Um die lebensnotwendigen Hilfsmaßnahmen schnell finanzieren und den Menschen in Nepal in dieser schweren Zeit beistehen zu können, bittet ADRA Deutschland e.V. um Spenden.

Spendenkonto:

ADRA Deutschland e.V.

IBAN: DE36 3702 0500 0007 7040 00

Verwendungszweck: Nothilfe

Online spenden: adra.de/spenden

Über ADRA

Das Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfswerk ADRA (Adventist Development and Relief Agency) wurde 1956 von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründet und führt weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durch. ADRA International besteht aus einem weltweiten Netzwerk mit 118 eigenständigen nationalen Büros und etwa 7.500 hauptamtlichen Mitarbeitenden. Informationen: www.adra.org.

ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet und hat rund 50 Angestellte. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: adra.de

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