Andacht 05.08.2026
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Bibel
Glauben

5. Aug. 2026 07:17Hanna Klenk

Andacht 05.08.2026

Gedanken zum Thema: kommunizieren

Begeistert berichtet Scott Stripling, Leiter einer Organisation für biblische Archäologie, von den archäologischen Grabungen in Silo. Rund 300 Jahre stand dort die Stiftshütte. Die Gläubigen pilgerten mindestens einmal im Jahr dorthin, um Gott anzubeten. Nach und nach legte das archäologische Team Strukturen mit den genauen Umrissen des Heiligtums frei; ebenso Abfallgruben voller Knochen von reinen Tieren. Datierungsrelevante Kleinfunde bestätigen die Aussagen der Bibel. „Kommt nach Silo“, ermutigt Scott, „und helft mit, den lebendigen Gott zu entdecken!“

Hanna kam wie jedes Jahr nach Silo, um mit ihrer Familie Opfer zu bringen. Der Priester Eli wollte sie erst wegschicken, erkannte dann aber, dass sie sehr traurig war und ernsthaft betete. Gottes Stimme sprach durch den Priester: „,Dann geh in Frieden‘, sagte Eli, ,der Gott Israels wird dir deine Bitte, die du hast, erfüllen‘“ (1 Sam 1,17 NLB). Hanna glaubte Gottes Worten. Sie löste ihr Versprechen ein und brachte ihren Sohn Samuel nach Silo. Der Junge diente dort im Heiligtum, aber erlebte nicht nur Gutes, denn „Elis Söhne waren niederträchtige Männer, die keine Achtung vor dem HERRN hatten“ (1 Sam 2,12 NLB). Deshalb rief Gott Samuel in der Nacht. Der Junge war es noch nicht gewohnt, Gottes Stimme zu hören. Eli erklärte ihm: „Wenn du wieder gerufen wirst, dann antworte: ,Sprich, HERR, dein Diener hört‘“ (1 Sam 3,9 NLB). Bekümmert nahm Samuel Gottes Nachricht entgegen und überbrachte sie Eli: „Da erzählte Samuel ihm alles; er verschwieg ihm nichts. ,Er ist der HERR‘, sagte Eli darauf. ,Er soll tun, was er für das beste hält‘“ (V. 18 NLB).

Gott kommuniziert auf unterschiedlichen Wegen mit den Menschen. Manche Predigt trifft ins Herz, andere erfahren Gott durch Bücher und Videos, zu manchen spricht er in Träumen, Visionen oder ganz direkt. Auch heute noch ist Gottes Stimme zu hören. Leider geht sie im Lärm und in der Hektik des Alltags oft unter. Ich möchte mir in meinem Alltag, in meinem Tun Zeiten frei halten, um auf ihn zu hören, und dann umsetzen, was ich verstanden habe. „Glücklich ist, wer die prophetischen Worte dieses Buches anderen vorliest; und glücklich sind alle, die sie hören und danach handeln“ (Offb 1,3 Hfa).

Zum Bibelvers: Josua 18,1

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