Andacht 03.11.2026
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Bibel
Glauben

2. Nov. 2026 23:01Roland Fischer

Andacht 03.11.2026

Dieser Psalm zeigt eine feste Struktur: Am Anfang steht eine Einladung oder Aufforderung – „Kommt, lasst uns …“, dann folgt die Begründung: „Denn der HERR …“ So werden wir zunächst aufgefordert, zu loben, zu jubeln, ja gar zu jauchzen. Das „vor dem HERRN“ gemeinsam zu tun weist auf den Gottesdienst hin. Eine ziemlich emotionale Angelegenheit. Habe ich schon einmal gemeinsam mit anderen vor dem Herrn gejauchzt? Vielleicht kann das am besten mit Liedern, beim gemeinsamen Singen geschehen: „Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte, die du geschaffen durch dein Allmachtswort. Wenn ich auf alle jene Wesen achte, die du regierst und nährest fort und fort. Dann jauchzt mein Herz dir, großer Herrscher, zu. Wie groß bist du!“ (Manfred von Glehn). Die folgenden Verse geben die Begründung: Der Herr ist ein großer Gott und König. Er ist der allmächtige Schöpfer!

Die nächste Einladung fordert uns zur Anbetung auf. Hier wird es persönlicher. Anbetung setzt eine Beziehung voraus; dementsprechend wird auch die Begründung persönlicher: „Er ist unser Gott.“ Das Bild der Herde, die von seiner Hand geführt wird, unterstreicht das und erinnert an Psalm 23.

Der Psalm 95 endet mit der Einladung, auf die Stimme Gottes zu hören, und wird mit der negativen Erfahrung des Volkes während der Wüstenwanderung begründet. Doch der Warnung, nicht in das Land der Ruhe zu gelangen, steht die Verheißung aus Hebräer 4,3 gegenüber: „Denn wir, die wir glauben, gehen ein in die Ruhe, wie er gesprochen hat.“ Durch Jesus können wir die Ruhe der Erlösung erfahren. Jeder, der auf seine Stimme hört und ihm nachfolgt, ist eingeladen, ihn zu loben, zu preisen und anzubeten.

Zum Bibelvers: Psalm 95,1–7

© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)

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