
3. Juni 2026 22:01Peter Zaiser
Andacht 04.06.2026
Paulus stand in Athen vor den Philosophen seiner Zeit und predigte ihnen von Jesus Christus. Hier wurden viele Götter verehrt. Warum wollten sie nun einem „unbekannten Gott“ die Ehre geben? Die Athener schienen verunsichert zu sein: Hatten sie neben ihren Göttern einen weiteren Gott vergessen? Dieser Gott könnte beleidigt sein und sich rächen. Weil sich die Menschen in einem Lohnverhältnis zu den Göttern verstanden, wollten sie sich absichern, indem sie auch den unbekannten Gott erwähnten. Die Unberechenbarkeit der Naturgewalten förderte ihren Glauben an die Launenhaftigkeit der Götter. Mit ihren Opfern versuchten sie, diese gnädig zu stimmen.
Auch heute haben viele Menschen ein unklares Bild von Gott. Gibt es ihn? Wie ist er? Was will er? Gott ist der große Unbekannte. Wenn Menschen Gott ablehnen, dann denken sie meist an einen Gott der Kreuzzüge und der Verbote. Er ist in ihren Augen ein unberechenbarer, launischer Gott – wenn es ihn überhaupt gibt.
Doch wie können wir den unbekannten Gott kennenlernen? „Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, will ich mich von euch finden lassen. Das verspreche ich, der HERR“ (Jer 29,13–14 Hfa). Wie sieht dieses Suchen praktisch aus? Sich Zeit nehmen, darüber nachdenken, zu Gott beten, die Bibel lesen, Fragen diskutieren, sich auf Gott einlassen, auch wenn es ungewohnt ist – all das kann dazu beitragen, den unbekannten Gott zu finden. Hier gewinnt unsere Beziehung zu Jesus eine große Bedeutung. Er sagte: „Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen“ (Joh 14,7). Wer Jesus kennenlernt, der lernt Gott kennen, denn Jesus ist sein Sohn und ihm im Wesen gleich. Er ist der Schöpfer, er wird angebetet und er wird Gott genannt.
Diese drei Aspekte zeigen, dass wir mit Jesus Gott kennenlernen. Er wurde Mensch, damit wir eine Vorstellung vom Wesen und von der Liebe Gottes bekommen und er für uns kein Unbekannter bleibt. Vor allem ist er dann kein Gott, vor dem wir uns fürchten müssten.
Zum Bibelvers: Apostelgeschichte 17,23
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Paulus stand in Athen vor den Philosophen seiner Zeit und predigte ihnen von Jesus Christus. Hier wurden viele Götter verehrt. Warum wollten sie nun einem „unbekannten Gott“ die Ehre geben? Die Athener schienen verunsichert zu sein: Hatten sie neben ihren Göttern einen weiteren Gott vergessen? Dieser Gott könnte beleidigt sein und sich rächen. Weil sich die Menschen in einem Lohnverhältnis zu den Göttern verstanden, wollten sie sich absichern, indem sie auch den unbekannten Gott erwähnten. Die Unberechenbarkeit der Naturgewalten förderte ihren Glauben an die Launenhaftigkeit der Götter. Mit ihren Opfern versuchten sie, diese gnädig zu stimmen.
Auch heute haben viele Menschen ein unklares Bild von Gott. Gibt es ihn? Wie ist er? Was will er? Gott ist der große Unbekannte. Wenn Menschen Gott ablehnen, dann denken sie meist an einen Gott der Kreuzzüge und der Verbote. Er ist in ihren Augen ein unberechenbarer, launischer Gott – wenn es ihn überhaupt gibt.
Doch wie können wir den unbekannten Gott kennenlernen? „Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, will ich mich von euch finden lassen. Das verspreche ich, der HERR“ (Jer 29,13–14 Hfa). Wie sieht dieses Suchen praktisch aus? Sich Zeit nehmen, darüber nachdenken, zu Gott beten, die Bibel lesen, Fragen diskutieren, sich auf Gott einlassen, auch wenn es ungewohnt ist – all das kann dazu beitragen, den unbekannten Gott zu finden. Hier gewinnt unsere Beziehung zu Jesus eine große Bedeutung. Er sagte: „Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen“ (Joh 14,7). Wer Jesus kennenlernt, der lernt Gott kennen, denn Jesus ist sein Sohn und ihm im Wesen gleich. Er ist der Schöpfer, er wird angebetet und er wird Gott genannt.
Diese drei Aspekte zeigen, dass wir mit Jesus Gott kennenlernen. Er wurde Mensch, damit wir eine Vorstellung vom Wesen und von der Liebe Gottes bekommen und er für uns kein Unbekannter bleibt. Vor allem ist er dann kein Gott, vor dem wir uns fürchten müssten.
Zum Bibelvers: Apostelgeschichte 17,23
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