
11. Apr. 2026 22:01Gerhard Wagner
Andacht 12.04.2026
Christen sprechen häufiger über das Gebet als über das Fasten. In der Bibel lesen wir das Wort beten mehr als sechzig Mal und das Wort fasten über fünfzig Mal. Ganz anders im Internet. Beim Stichwort beten findet meine Suchmaschine über 15 Millionen Einträge. Das Wort fasten zeigt über 120 Millionen Ergebnisse. Ist Fasten wichtiger als Beten?
Wer an Gott glaubt, will mit ihm Gemeinschaft haben, spricht mit ihm, betet zu ihm. Gläubige loben Gott in ihrem Gebet, bitten um Führung und göttliche Nähe und um Erhörung ihrer persönlichen Anliegen.
Wer heutzutage fastet, will häufig etwas für seine Gesundheit tun. Viele Menschen fasten zeitweise, ohne dass es einen religiösen Bezug hätte, sondern aus unterschiedlichen Gründen. Viele Angebote versprechen, dass Fasten über Kuren gelingen kann.
Man kann teilzeitfasten, total fasten oder gewisse Speisen oder Getränke meiden. Andere verzichten eine begrenzte Zeit auf den Computer oder das Fernsehen.
Warum Jesu Zeitgenossen fasteten, wissen wir nicht genau, doch in der Bibel werden Fasten und Beten oft zusammen genannt. Die Prophetin Hanna diente Gott mit Fasten und Beten (vgl. Lk 2,37), auch Paulus betete und fastete viel. Jesus fastete nach seiner Taufe sogar vierzig Tage lang. Fasten und Beten kann zu einer engeren Verbindung mit Gott beitragen. Die Gedanken werden auf Gott gerichtet, man ist weniger abgelenkt und öffnet sich für die leise Stimme Gottes im Denken, in den Gefühlen und in der Stille. Wer fastet, verzichtet bewusst auf etwas. Den frei gewordenen Platz können das Wort Gottes und der Heilige Geist einnehmen. So kann Gott zu uns sprechen und wir können seine Führung und seinen Willen erkennen.
Fasten kann uns zeigen, worauf wir im Alltag verzichten können. Doch es gibt etwas, das wir täglich brauchen: die Nähe Gottes. Wenn Gott in unserem Herzen den ersten Platz bekommt, wird das Leben gelingen.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Christen sprechen häufiger über das Gebet als über das Fasten. In der Bibel lesen wir das Wort beten mehr als sechzig Mal und das Wort fasten über fünfzig Mal. Ganz anders im Internet. Beim Stichwort beten findet meine Suchmaschine über 15 Millionen Einträge. Das Wort fasten zeigt über 120 Millionen Ergebnisse. Ist Fasten wichtiger als Beten?
Wer an Gott glaubt, will mit ihm Gemeinschaft haben, spricht mit ihm, betet zu ihm. Gläubige loben Gott in ihrem Gebet, bitten um Führung und göttliche Nähe und um Erhörung ihrer persönlichen Anliegen.
Wer heutzutage fastet, will häufig etwas für seine Gesundheit tun. Viele Menschen fasten zeitweise, ohne dass es einen religiösen Bezug hätte, sondern aus unterschiedlichen Gründen. Viele Angebote versprechen, dass Fasten über Kuren gelingen kann.
Man kann teilzeitfasten, total fasten oder gewisse Speisen oder Getränke meiden. Andere verzichten eine begrenzte Zeit auf den Computer oder das Fernsehen.
Warum Jesu Zeitgenossen fasteten, wissen wir nicht genau, doch in der Bibel werden Fasten und Beten oft zusammen genannt. Die Prophetin Hanna diente Gott mit Fasten und Beten (vgl. Lk 2,37), auch Paulus betete und fastete viel. Jesus fastete nach seiner Taufe sogar vierzig Tage lang. Fasten und Beten kann zu einer engeren Verbindung mit Gott beitragen. Die Gedanken werden auf Gott gerichtet, man ist weniger abgelenkt und öffnet sich für die leise Stimme Gottes im Denken, in den Gefühlen und in der Stille. Wer fastet, verzichtet bewusst auf etwas. Den frei gewordenen Platz können das Wort Gottes und der Heilige Geist einnehmen. So kann Gott zu uns sprechen und wir können seine Führung und seinen Willen erkennen.
Fasten kann uns zeigen, worauf wir im Alltag verzichten können. Doch es gibt etwas, das wir täglich brauchen: die Nähe Gottes. Wenn Gott in unserem Herzen den ersten Platz bekommt, wird das Leben gelingen.
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