
13. Apr. 2026 22:01Andre Zander
Andacht 14.04.2026
Manche Christen behaupten, man könne bereits in dieser Welt sündlos leben. Ein Jesuswort scheint diese Möglichkeit zu eröffnen. So sagte der Sohn Gottes zu der eben begnadigten Ehebrecherin: „Geh hin und sündige hinfort nicht mehr“ (Joh 8,11).
Uns als Christen sollte klar sein, dass wir nicht in einer heiligen Blase eingeschlossen sind, die uns von allen Anfechtungen und Begierden isoliert. Nein, in dieser Welt erleben wir Angriffe, werden mit Versuchungen und unseren Schwächen konfrontiert. Das betont nicht nur der Eingangstext, auch Paulus rät uns zur „geistlichen Waffenrüstung“ – die in einem sündlosen Leben nicht nötig wäre. Tatsächlich ist nur einer sündlos: Gott allein! Vor allem bin ich froh über die klare Botschaft, dass es nicht Gott ist, der uns in Versuchung führt oder uns „Proben“ auferlegt.
Es gibt jedoch eine Deutung, die den Gedanken der Sündlosigkeit durchaus zulässt. Dazu muss man den Begriff Sünde weiterdenken: Sünde ist dann nicht nur das, was wir denken und tun, sondern ein Zustand, ein Getrenntsein von Gott. Seit der Vertreibung aus dem Paradies sind die Menschen von Gott getrennt, also sündig. Erst auf der Neuen Erde werden wir physisch und örtlich wieder vereint.
Und hier und jetzt? Als Jesus auf diese Welt kam, hat er diese Verbindung wieder möglich gemacht. Seine Taufe, in der er sich mit den sündigen Menschen in eine Reihe stellte, verdeutlicht: Er steht auf unserer Seite. Seine Taufe ist meine Taufe, und so werden wir wieder mit Gott verbunden. Auf diese Weise ist die Trennung, also die Sünde, aufgehoben, auch wenn zunächst „nur“ geistlich. Was für eine ermutigende Botschaft.
Zum Bibelvers: Jakobus 1,12–14
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Manche Christen behaupten, man könne bereits in dieser Welt sündlos leben. Ein Jesuswort scheint diese Möglichkeit zu eröffnen. So sagte der Sohn Gottes zu der eben begnadigten Ehebrecherin: „Geh hin und sündige hinfort nicht mehr“ (Joh 8,11).
Uns als Christen sollte klar sein, dass wir nicht in einer heiligen Blase eingeschlossen sind, die uns von allen Anfechtungen und Begierden isoliert. Nein, in dieser Welt erleben wir Angriffe, werden mit Versuchungen und unseren Schwächen konfrontiert. Das betont nicht nur der Eingangstext, auch Paulus rät uns zur „geistlichen Waffenrüstung“ – die in einem sündlosen Leben nicht nötig wäre. Tatsächlich ist nur einer sündlos: Gott allein! Vor allem bin ich froh über die klare Botschaft, dass es nicht Gott ist, der uns in Versuchung führt oder uns „Proben“ auferlegt.
Es gibt jedoch eine Deutung, die den Gedanken der Sündlosigkeit durchaus zulässt. Dazu muss man den Begriff Sünde weiterdenken: Sünde ist dann nicht nur das, was wir denken und tun, sondern ein Zustand, ein Getrenntsein von Gott. Seit der Vertreibung aus dem Paradies sind die Menschen von Gott getrennt, also sündig. Erst auf der Neuen Erde werden wir physisch und örtlich wieder vereint.
Und hier und jetzt? Als Jesus auf diese Welt kam, hat er diese Verbindung wieder möglich gemacht. Seine Taufe, in der er sich mit den sündigen Menschen in eine Reihe stellte, verdeutlicht: Er steht auf unserer Seite. Seine Taufe ist meine Taufe, und so werden wir wieder mit Gott verbunden. Auf diese Weise ist die Trennung, also die Sünde, aufgehoben, auch wenn zunächst „nur“ geistlich. Was für eine ermutigende Botschaft.
Zum Bibelvers: Jakobus 1,12–14
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