
20. Mai 2026 22:01Martin Haase
Andacht 21.05.2026
Diese Worte Jesu sind zeitlos und aktueller denn je. In einer von Konflikten geprägten Welt erleben wir eine bedrohliche Zunahme der Kriegsgefahr. Die aktuellen Krisenherde erinnern daran, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist, sondern ein kostbares Geschenk Gottes. Inmitten dieser Herausforderungen hören wir oft von Bemühungen, Frieden zu erhalten und zu schaffen. Aber ist es der richtige Weg, Frieden mit Waffen herzustellen?
Im Jahr 2022 betrugen die weltweiten Militärausgaben 2,2 Billionen Dollar, wobei allein 877 Milliarden auf die USA entfielen. Diese Zahlen geben Anlass zur Sorge und fordern uns auf, über Wege zum Frieden nachzudenken. Aus der Bibel wissen wir, dass es Streit, Totschlag und Krieg seit Anbeginn der Menschheit gibt. Von Kains Mord an Abel bis zu den schrecklichen Völkermorden zieht sich eine blutige Spur durch die Geschichte. Doch Jesus ruft uns auf, diese Spirale der Gewalt zu durchbrechen: „Liebt eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen!“ (Mt 5,44 BB). Diese klare Aufforderung drängt uns, Frieden zu stiften. Gott selbst hat den ersten Schritt getan, um Frieden zwischen uns und ihm herzustellen. Durch das Opfer seines eingeborenen Sohnes Jesus Christus hat er uns Versöhnung geschenkt. Dieses überwältigende Zeichen göttlicher Liebe erinnert uns daran, dass Frieden nicht nur ein Wunsch, sondern eine göttliche Verheißung ist.
Heute ist es wichtiger denn je, den Frieden in unserem eigenen Leben zu suchen und zu verbreiten. Als Kinder Gottes sind wir berufen, nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich Frieden zu stiften. Und dieser Friede gründet in der tiefen Einsicht, dass wir durch Christus mit Gott versöhnt sind. Frieden bedeutet mehr als die Abwesenheit von Konflikten. Es bedeutet, aktiv an der Gestaltung des Neuen mitzuwirken. Der Weg des Friedens, den Jesus uns vorgelebt hat, ermutigt dazu, aktive Friedensstifter zu werden. Wir sind berufen, die Liebe Gottes weiterzugeben und durch unser Handeln den Frieden zu fördern.
Möge in dieser dunklen Welt unser Zeugnis von der Liebe Christi dazu beitragen, dass der Friede nicht nur ein Traum ist, sondern eine Wirklichkeit, die von den Kindern Gottes geschaffen wird.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Diese Worte Jesu sind zeitlos und aktueller denn je. In einer von Konflikten geprägten Welt erleben wir eine bedrohliche Zunahme der Kriegsgefahr. Die aktuellen Krisenherde erinnern daran, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist, sondern ein kostbares Geschenk Gottes. Inmitten dieser Herausforderungen hören wir oft von Bemühungen, Frieden zu erhalten und zu schaffen. Aber ist es der richtige Weg, Frieden mit Waffen herzustellen?
Im Jahr 2022 betrugen die weltweiten Militärausgaben 2,2 Billionen Dollar, wobei allein 877 Milliarden auf die USA entfielen. Diese Zahlen geben Anlass zur Sorge und fordern uns auf, über Wege zum Frieden nachzudenken. Aus der Bibel wissen wir, dass es Streit, Totschlag und Krieg seit Anbeginn der Menschheit gibt. Von Kains Mord an Abel bis zu den schrecklichen Völkermorden zieht sich eine blutige Spur durch die Geschichte. Doch Jesus ruft uns auf, diese Spirale der Gewalt zu durchbrechen: „Liebt eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen!“ (Mt 5,44 BB). Diese klare Aufforderung drängt uns, Frieden zu stiften. Gott selbst hat den ersten Schritt getan, um Frieden zwischen uns und ihm herzustellen. Durch das Opfer seines eingeborenen Sohnes Jesus Christus hat er uns Versöhnung geschenkt. Dieses überwältigende Zeichen göttlicher Liebe erinnert uns daran, dass Frieden nicht nur ein Wunsch, sondern eine göttliche Verheißung ist.
Heute ist es wichtiger denn je, den Frieden in unserem eigenen Leben zu suchen und zu verbreiten. Als Kinder Gottes sind wir berufen, nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich Frieden zu stiften. Und dieser Friede gründet in der tiefen Einsicht, dass wir durch Christus mit Gott versöhnt sind. Frieden bedeutet mehr als die Abwesenheit von Konflikten. Es bedeutet, aktiv an der Gestaltung des Neuen mitzuwirken. Der Weg des Friedens, den Jesus uns vorgelebt hat, ermutigt dazu, aktive Friedensstifter zu werden. Wir sind berufen, die Liebe Gottes weiterzugeben und durch unser Handeln den Frieden zu fördern.
Möge in dieser dunklen Welt unser Zeugnis von der Liebe Christi dazu beitragen, dass der Friede nicht nur ein Traum ist, sondern eine Wirklichkeit, die von den Kindern Gottes geschaffen wird.
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