
23. März 2026 23:01Sylvia Renz
Andacht 24.03.2026
Ein alter Herr geht in ein Wettbüro und sagt zu dem Mann am Tresen: „Ich wette fünfzig Pfund, dass mein Enkel später Fußballnationalspieler wird.“ Der Angestellte fragt: „Okay … Sagen Sie, in welcher Mannschaft spielt Ihr Enkel zurzeit?“ Der Großvater erklärt: „Er spielt noch nicht in einer Mannschaft.“ „Wie alt ist Ihr Enkel?“ Der alte Mann strahlt: „Er ist dreizehn Monate alt, und ich weiß, dass er später Nationalspieler wird. Also, kann ich jetzt wetten?“ Der Angestellte zuckt mit den Achseln und meint: „Wenn Sie unbedingt wollen … Einen Moment, ich kläre schnell mit meinem Chef die Wettquote.“ Kurz darauf kommt er zurück und bietet eine Quote von 2500:1. Das heißt: Für jedes Pfund, das der Großvater investiert, könnte er 2500 Pfund, also insgesamt 125.000 Pfund gewinnen. Doch der Einsatz ist risikobehaftet – wer weiß, ob der Junge später gern Fußball spielt? Vielleicht wird er lieber Musiker oder Koch? Doch der Großvater lässt sich nicht beirren: Er glaubt an seinen Enkel, auch wenn der Kleine noch nichts geleistet hat.
Als Jeremia von Gott berufen wurde, konnte er noch nichts vorweisen. Er fühlte sich zu jung, zu unbegabt, konnte nicht öffentlich reden. Doch Gott machte ihm Mut: „Vor den Menschen brauchst du keine Angst zu haben, denn ich werde immer bei dir sein und dich retten“ (Jer 1,8 NLB). Sein Auftrag war riesig. Jeremia erhielt von Gott die Vollmacht, vor vielen Völkern und fremden Reichen zu sprechen. Einigen sagte er den Untergang vorher, andere durfte er aufbauen und ermutigen. Gott glaubte an Jeremia, und dieses Vertrauen machte den jungen Priestersohn zu einer großen Persönlichkeit.
Übrigens hat der vertrauensvolle Opa seine Wette gewonnen. Sein Enkel Harry Wilson wurde mit sechzehn Jahren walisischer Nationalspieler. Gott traut auch dir und mir Großes zu. Er weiß schon vorher, was er durch uns bewirken wird, wenn wir ihm nur fest vertrauen. Wir sind ihm wichtig und er hat unbeschreiblich viel für uns investiert, weil er weiß, dass er seine Wette gewinnen wird. Nun liegt es an uns, die Herausforderung anzunehmen und mitzuspielen.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Ein alter Herr geht in ein Wettbüro und sagt zu dem Mann am Tresen: „Ich wette fünfzig Pfund, dass mein Enkel später Fußballnationalspieler wird.“ Der Angestellte fragt: „Okay … Sagen Sie, in welcher Mannschaft spielt Ihr Enkel zurzeit?“ Der Großvater erklärt: „Er spielt noch nicht in einer Mannschaft.“ „Wie alt ist Ihr Enkel?“ Der alte Mann strahlt: „Er ist dreizehn Monate alt, und ich weiß, dass er später Nationalspieler wird. Also, kann ich jetzt wetten?“ Der Angestellte zuckt mit den Achseln und meint: „Wenn Sie unbedingt wollen … Einen Moment, ich kläre schnell mit meinem Chef die Wettquote.“ Kurz darauf kommt er zurück und bietet eine Quote von 2500:1. Das heißt: Für jedes Pfund, das der Großvater investiert, könnte er 2500 Pfund, also insgesamt 125.000 Pfund gewinnen. Doch der Einsatz ist risikobehaftet – wer weiß, ob der Junge später gern Fußball spielt? Vielleicht wird er lieber Musiker oder Koch? Doch der Großvater lässt sich nicht beirren: Er glaubt an seinen Enkel, auch wenn der Kleine noch nichts geleistet hat.
Als Jeremia von Gott berufen wurde, konnte er noch nichts vorweisen. Er fühlte sich zu jung, zu unbegabt, konnte nicht öffentlich reden. Doch Gott machte ihm Mut: „Vor den Menschen brauchst du keine Angst zu haben, denn ich werde immer bei dir sein und dich retten“ (Jer 1,8 NLB). Sein Auftrag war riesig. Jeremia erhielt von Gott die Vollmacht, vor vielen Völkern und fremden Reichen zu sprechen. Einigen sagte er den Untergang vorher, andere durfte er aufbauen und ermutigen. Gott glaubte an Jeremia, und dieses Vertrauen machte den jungen Priestersohn zu einer großen Persönlichkeit.
Übrigens hat der vertrauensvolle Opa seine Wette gewonnen. Sein Enkel Harry Wilson wurde mit sechzehn Jahren walisischer Nationalspieler. Gott traut auch dir und mir Großes zu. Er weiß schon vorher, was er durch uns bewirken wird, wenn wir ihm nur fest vertrauen. Wir sind ihm wichtig und er hat unbeschreiblich viel für uns investiert, weil er weiß, dass er seine Wette gewinnen wird. Nun liegt es an uns, die Herausforderung anzunehmen und mitzuspielen.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)


