
1. März 2026 23:01Albert Przykopanski
Andacht 02.03.2026
Gedanken zum Thema: bildhafte Sprache
1990 gab es während des Golfkriegs den Slogan „Kein Blut für Öl“. Mit anderen Worten: Wir geben unsere Kinder nicht her für einen Krieg um Öl.
Jesaja erklärte: Söhne, die in Kriegen fallen, wird es nicht mehr geben (vgl. Jes 65,23). Auch die anderen Schrecken der Kriege kennt Gottes neue Welt nicht: Familien, die Häuser bauten, Felder bestellten und nun fliehen müssen; die ertragen müssen, dass andere Menschen in ihren Häusern leben und die Früchte ihrer Saat ernten. Nichts davon wird es mehr geben.
Solange in Israel Herden gehütet wurden, sorgten sich Eltern um ihre Kinder, wenn diese mit den Tieren unterwegs waren. Hoffentlich würde kein Löwe oder Wolf die Herde angreifen oder sogar das hütende Kind anfallen. In diese Ängste hinein ließ Gott durch Jesaja sagen: Löwe und Weidetiere werden nebeneinander grasen.
Und wo es damals hieß: „Ein kleines Kind wird seine Hand ausstrecken zur Höhle der Natter“ (Jes 11,8); und ich ergänze: Die Natter wird das Kind nicht beißen, noch ihr Gift injizieren, könnte Gott es heute so ausdrücken: „In meiner neuen Welt wird kein Auto mehr ein Kind anfahren, Flugzeuge werden nicht abstürzen und Schiffe nicht untergehen. Neugierige Kinder, die ihre Finger in Steckdosen stecken, erleiden durch den Strom weder Verletzung noch Herzstillstand.“
Die bildhafte Sprache der damaligen Zeit erklärt, dass wir in Gottes neuer Welt weder Krankheit, Unfall, Leid noch Tod ertragen müssen. Stattdessen könnten uns wilde Tiere als Kuscheltiere begegnen – doch darum geht es Jesaja nicht. Die Verse zeigen, dass es die Ursachen für unsere Ängste und Sorgen in Gottes neuer Welt nicht mehr geben wird.
Danke, Jesus, für den Ausblick auf deine neue, angstfreie Welt. Wir sehnen sie herbei.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: bildhafte Sprache
1990 gab es während des Golfkriegs den Slogan „Kein Blut für Öl“. Mit anderen Worten: Wir geben unsere Kinder nicht her für einen Krieg um Öl.
Jesaja erklärte: Söhne, die in Kriegen fallen, wird es nicht mehr geben (vgl. Jes 65,23). Auch die anderen Schrecken der Kriege kennt Gottes neue Welt nicht: Familien, die Häuser bauten, Felder bestellten und nun fliehen müssen; die ertragen müssen, dass andere Menschen in ihren Häusern leben und die Früchte ihrer Saat ernten. Nichts davon wird es mehr geben.
Solange in Israel Herden gehütet wurden, sorgten sich Eltern um ihre Kinder, wenn diese mit den Tieren unterwegs waren. Hoffentlich würde kein Löwe oder Wolf die Herde angreifen oder sogar das hütende Kind anfallen. In diese Ängste hinein ließ Gott durch Jesaja sagen: Löwe und Weidetiere werden nebeneinander grasen.
Und wo es damals hieß: „Ein kleines Kind wird seine Hand ausstrecken zur Höhle der Natter“ (Jes 11,8); und ich ergänze: Die Natter wird das Kind nicht beißen, noch ihr Gift injizieren, könnte Gott es heute so ausdrücken: „In meiner neuen Welt wird kein Auto mehr ein Kind anfahren, Flugzeuge werden nicht abstürzen und Schiffe nicht untergehen. Neugierige Kinder, die ihre Finger in Steckdosen stecken, erleiden durch den Strom weder Verletzung noch Herzstillstand.“
Die bildhafte Sprache der damaligen Zeit erklärt, dass wir in Gottes neuer Welt weder Krankheit, Unfall, Leid noch Tod ertragen müssen. Stattdessen könnten uns wilde Tiere als Kuscheltiere begegnen – doch darum geht es Jesaja nicht. Die Verse zeigen, dass es die Ursachen für unsere Ängste und Sorgen in Gottes neuer Welt nicht mehr geben wird.
Danke, Jesus, für den Ausblick auf deine neue, angstfreie Welt. Wir sehnen sie herbei.
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