
8. Feb. 2026 23:01Lothar Wilhelm
Andacht 09.02.2026
Gedanken zum Thema: Herr
84 Mal offenbart sich Gott in der Bibel mit den Worten „Ich bin der Herr“. Meistens spricht er so sein Volk an. Manchmal beruft er auf diese Weise auch Einzelne (vgl. 1 Mo 15,7; 2 Mo 6,6). Die Zehn Gebote beginnen ebenfalls mit „Ich bin der Herr“ (2 Mo 20,2). Diese Worte haben also eine besondere Bedeutung.
Warum betont die Bibel so häufig, dass Gott der Herr ist? Offensichtlich müssen wir Menschen immer wieder daran erinnert werden, dass hinter der sichtbaren Realität unseres Lebens jemand ist, von dem alles Leben kommt und der das letzte Wort hat. Doch Gott geht es nicht um die Betonung seiner Macht. Die Gebote beginnen mit den Worten: „Ich bin der HERR, dein Gott, der dich […] befreit hat“ (NLB). Gott wünscht sich freie Menschen. Obwohl er der Herr ist, der die Macht hat und gebieten kann, zwingt er nicht. Er gewährt Freiheit: Jeder Mensch kann sich für oder gegen Gott entscheiden. Mit den Worten „Ich bin der Herr“ wirbt Gott um Vertrauen. Sie sind eine Einladung, ihm zu glauben und seinem Wort zu folgen, denn er ist der Schöpfer des Lebens und niemand anders.
Mit den Worten „Ich bin der HERR […]. Ich habe dir den Gürtel angelegt, ohne dass du mich kanntest“ (Jes 45,5 EU) sagt uns Gott: Ich habe dich für dein Leben ausgerüstet, als du noch nichts von mir wusstest. Auch damit wirbt er um unser Vertrauen. Vertrauen ist die Grundlage des Lebens. Wo ein Mensch vertrauen kann, fühlt er sich sicher und frei. Wer Gott vertraut, hat die besten Voraussetzungen für das Leben, denn er verspricht: „Ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!“ (Jes 41,13). Er umgibt uns mit seiner Güte und führt uns mit seinem Wort. So nimmt er uns die Angst. Das tut er für jeden, der ihn als Herrn anerkennt und seinem Wort glaubt.
Im Neuen Testament wird das „Ich bin der Herr“ auf Jesus übertragen (vgl. Apg 2,36). Im Leben Jesu wird deutlich, wie dieser Herr ist und was er für uns tut. An Jesus können wir die Glaubwürdigkeit der Liebe Gottes erkennen. Wer ihm vertraut, hat Zukunft: „Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet“ (Röm 10,9).
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Herr
84 Mal offenbart sich Gott in der Bibel mit den Worten „Ich bin der Herr“. Meistens spricht er so sein Volk an. Manchmal beruft er auf diese Weise auch Einzelne (vgl. 1 Mo 15,7; 2 Mo 6,6). Die Zehn Gebote beginnen ebenfalls mit „Ich bin der Herr“ (2 Mo 20,2). Diese Worte haben also eine besondere Bedeutung.
Warum betont die Bibel so häufig, dass Gott der Herr ist? Offensichtlich müssen wir Menschen immer wieder daran erinnert werden, dass hinter der sichtbaren Realität unseres Lebens jemand ist, von dem alles Leben kommt und der das letzte Wort hat. Doch Gott geht es nicht um die Betonung seiner Macht. Die Gebote beginnen mit den Worten: „Ich bin der HERR, dein Gott, der dich […] befreit hat“ (NLB). Gott wünscht sich freie Menschen. Obwohl er der Herr ist, der die Macht hat und gebieten kann, zwingt er nicht. Er gewährt Freiheit: Jeder Mensch kann sich für oder gegen Gott entscheiden. Mit den Worten „Ich bin der Herr“ wirbt Gott um Vertrauen. Sie sind eine Einladung, ihm zu glauben und seinem Wort zu folgen, denn er ist der Schöpfer des Lebens und niemand anders.
Mit den Worten „Ich bin der HERR […]. Ich habe dir den Gürtel angelegt, ohne dass du mich kanntest“ (Jes 45,5 EU) sagt uns Gott: Ich habe dich für dein Leben ausgerüstet, als du noch nichts von mir wusstest. Auch damit wirbt er um unser Vertrauen. Vertrauen ist die Grundlage des Lebens. Wo ein Mensch vertrauen kann, fühlt er sich sicher und frei. Wer Gott vertraut, hat die besten Voraussetzungen für das Leben, denn er verspricht: „Ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!“ (Jes 41,13). Er umgibt uns mit seiner Güte und führt uns mit seinem Wort. So nimmt er uns die Angst. Das tut er für jeden, der ihn als Herrn anerkennt und seinem Wort glaubt.
Im Neuen Testament wird das „Ich bin der Herr“ auf Jesus übertragen (vgl. Apg 2,36). Im Leben Jesu wird deutlich, wie dieser Herr ist und was er für uns tut. An Jesus können wir die Glaubwürdigkeit der Liebe Gottes erkennen. Wer ihm vertraut, hat Zukunft: „Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet“ (Röm 10,9).
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