
12. Aug. 2026 22:01Peter Zaiser
Andacht 13.08.2026
Gedanken zum Thema: Angst
Der kleine Noel durfte jedes Jahr in den Sommerferien seine Großeltern besuchen. Die Eltern brachten ihn mit dem Zug zu Oma und Opa und fuhren am nächsten Tag wieder nach Hause. Eines Tages sagte der achtjährige Junge: „Ich bin jetzt schon groß und kann allein mit dem Zug fahren.“ Die Eltern überlegten und einigten sich darauf, Noel allein fahren zu lassen. Am Bahnsteig gaben sie ihrem Sohn noch einige Ratschläge mit, doch der Junge wimmelte ab: „Ja, das habt ihr mir schon hundertmal gesagt!“ Der Vater beugte sich zu ihm: „Ich weiß, du bist schon groß, aber wenn du doch Angst bekommst, dann ist das für dich!“ Dabei steckte er ihm etwas in seinen kleinen Rucksack. „Ja, Papa, ich bin schon groß!“ Noel stieg in den Zug und setzte sich auf seinen reservierten Platz, winkte und signalisierte seinen Eltern, sie könnten nach Hause gehen. Der Zug fuhr los und die Landschaft zog an ihm vorbei. Viele ernst blickende, unbekannte Gesichter saßen im Zug. Nach einiger Zeit wurde Noel etwas mulmig zumute. Als der Schaffner dem allein reisenden Jungen einen traurigen Blick zuwarf, packte Noel die Panik. Da erinnerte er sich daran, dass er ja etwas in seinem Rucksack hatte. Es war ein Kuvert. Er öffnete es und auf einer Karte stand in großen Buchstaben: „Lieber Noel, ich bin im letzten Waggon! Dein Papa.“
Diese Geschichte erzähle ich gern Kindern, aber auch Erwachsene haben Freude daran. Sie erinnert uns an jemanden, der auch gesagt hat, dass er in der Nähe ist. Jemand, der sogar die Macht über Himmel und Erde hat – Jesus. Er hat uns damit beauftragt, die Gute Nachricht weiterzugeben. Dabei lässt er uns aber nicht allein, sondern bleibt jeden Tag bei uns, bis wir ans Ziel kommen.
In Momenten, in denen wir Angst haben, sollen wir uns darauf besinnen: Wir sind nie allein. Gott ist immer da und kennt unsere Lebenssituation. So wie Noel ruhig wurde, weil er wusste, dass sein Vater da war, dürfen auch wir Gott den heutigen Tag anvertrauen und wissen, dass er mit uns geht.
Zum Bibelvers: Matthäus 28,18–20
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Angst
Der kleine Noel durfte jedes Jahr in den Sommerferien seine Großeltern besuchen. Die Eltern brachten ihn mit dem Zug zu Oma und Opa und fuhren am nächsten Tag wieder nach Hause. Eines Tages sagte der achtjährige Junge: „Ich bin jetzt schon groß und kann allein mit dem Zug fahren.“ Die Eltern überlegten und einigten sich darauf, Noel allein fahren zu lassen. Am Bahnsteig gaben sie ihrem Sohn noch einige Ratschläge mit, doch der Junge wimmelte ab: „Ja, das habt ihr mir schon hundertmal gesagt!“ Der Vater beugte sich zu ihm: „Ich weiß, du bist schon groß, aber wenn du doch Angst bekommst, dann ist das für dich!“ Dabei steckte er ihm etwas in seinen kleinen Rucksack. „Ja, Papa, ich bin schon groß!“ Noel stieg in den Zug und setzte sich auf seinen reservierten Platz, winkte und signalisierte seinen Eltern, sie könnten nach Hause gehen. Der Zug fuhr los und die Landschaft zog an ihm vorbei. Viele ernst blickende, unbekannte Gesichter saßen im Zug. Nach einiger Zeit wurde Noel etwas mulmig zumute. Als der Schaffner dem allein reisenden Jungen einen traurigen Blick zuwarf, packte Noel die Panik. Da erinnerte er sich daran, dass er ja etwas in seinem Rucksack hatte. Es war ein Kuvert. Er öffnete es und auf einer Karte stand in großen Buchstaben: „Lieber Noel, ich bin im letzten Waggon! Dein Papa.“
Diese Geschichte erzähle ich gern Kindern, aber auch Erwachsene haben Freude daran. Sie erinnert uns an jemanden, der auch gesagt hat, dass er in der Nähe ist. Jemand, der sogar die Macht über Himmel und Erde hat – Jesus. Er hat uns damit beauftragt, die Gute Nachricht weiterzugeben. Dabei lässt er uns aber nicht allein, sondern bleibt jeden Tag bei uns, bis wir ans Ziel kommen.
In Momenten, in denen wir Angst haben, sollen wir uns darauf besinnen: Wir sind nie allein. Gott ist immer da und kennt unsere Lebenssituation. So wie Noel ruhig wurde, weil er wusste, dass sein Vater da war, dürfen auch wir Gott den heutigen Tag anvertrauen und wissen, dass er mit uns geht.
Zum Bibelvers: Matthäus 28,18–20
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)



