
14. Apr. 2026 22:01Lothar Wilhelm
Andacht 15.04.2026
Gedanken zum Thema: Vertrauen
Johannes der Täufer hatte Jesus als den Messias angekündigt. Was er aber nun vom Wirken Jesu hörte, war ganz anders, als er es sich vorgestellt hatte. Er begann zu zweifeln, ob dieser Jesus tatsächlich der war, der da kommen sollte.
Jesu Antwort ist bedeutsam – nicht nur für Johannes, sondern für jeden, der verstehen will, wie Gott ist und was ihm wichtig ist. Jesu Antwort besteht aus drei Aussagen: 1. Jesus beschrieb, was er tat und was die Menschen in der Begegnung mit ihm erlebten. 2. Er berief sich dabei ganz klar auf die Heilige Schrift (vgl. Jes 35,5–6; 61,1). 3. Er warnte davor, sich über ihn zu ärgern. Was wollte Jesus Johannes und uns damit sagen?
Johannes erwartete den Messias als den Richter der Welt, der die Bösen bestraft (vgl. Mt 3,10–12). Aber Jesus war etwas anderes wichtiger: Er ist der Erlöser. Durch das, was er tat, zeigte er allen: Gott ist für die Menschen. Jeder, der ihm vertraut, findet Erlösung.
Jesus verwies darauf, wie sich die Heilige Schrift durch sein Wirken erfüllte. Johannes kannte das Wort Gottes. Aber er brauchte die Hilfe Jesu, damit er es richtig verstehen konnte. Die Bibel ist die gute Botschaft Gottes, doch sie bleibt es nur, wenn sie in Jesu Sinne – vom Evangelium her – verstanden wird.
Und Jesus sagte zu Johannes, dem Täufer: „Selig ist, wer sich nicht an mir ärgert“ (Mt 11,6). Tatsächlich ist es bis heute so, dass Jesus für viele ein Ärgernis darstellt. Seine Botschaft ruft noch immer Widerspruch hervor.
Wenn wir meinen, Gott müsse so handeln, wie wir uns das vorstellen, geraten wir ins Zweifeln. Wenn wir uns an unseren eigenen Wünschen orientieren, werden wir uns über Jesus ärgern. Jesus half Johannes geduldig und liebevoll, sodass er lernte: Glücklich wird, wer ausschließlich auf Jesus und auf das Wort Gottes vertraut, auch wenn er nicht alles versteht.
Zum Bibelvers: Matthäus 11,2–6
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Vertrauen
Johannes der Täufer hatte Jesus als den Messias angekündigt. Was er aber nun vom Wirken Jesu hörte, war ganz anders, als er es sich vorgestellt hatte. Er begann zu zweifeln, ob dieser Jesus tatsächlich der war, der da kommen sollte.
Jesu Antwort ist bedeutsam – nicht nur für Johannes, sondern für jeden, der verstehen will, wie Gott ist und was ihm wichtig ist. Jesu Antwort besteht aus drei Aussagen: 1. Jesus beschrieb, was er tat und was die Menschen in der Begegnung mit ihm erlebten. 2. Er berief sich dabei ganz klar auf die Heilige Schrift (vgl. Jes 35,5–6; 61,1). 3. Er warnte davor, sich über ihn zu ärgern. Was wollte Jesus Johannes und uns damit sagen?
Johannes erwartete den Messias als den Richter der Welt, der die Bösen bestraft (vgl. Mt 3,10–12). Aber Jesus war etwas anderes wichtiger: Er ist der Erlöser. Durch das, was er tat, zeigte er allen: Gott ist für die Menschen. Jeder, der ihm vertraut, findet Erlösung.
Jesus verwies darauf, wie sich die Heilige Schrift durch sein Wirken erfüllte. Johannes kannte das Wort Gottes. Aber er brauchte die Hilfe Jesu, damit er es richtig verstehen konnte. Die Bibel ist die gute Botschaft Gottes, doch sie bleibt es nur, wenn sie in Jesu Sinne – vom Evangelium her – verstanden wird.
Und Jesus sagte zu Johannes, dem Täufer: „Selig ist, wer sich nicht an mir ärgert“ (Mt 11,6). Tatsächlich ist es bis heute so, dass Jesus für viele ein Ärgernis darstellt. Seine Botschaft ruft noch immer Widerspruch hervor.
Wenn wir meinen, Gott müsse so handeln, wie wir uns das vorstellen, geraten wir ins Zweifeln. Wenn wir uns an unseren eigenen Wünschen orientieren, werden wir uns über Jesus ärgern. Jesus half Johannes geduldig und liebevoll, sodass er lernte: Glücklich wird, wer ausschließlich auf Jesus und auf das Wort Gottes vertraut, auch wenn er nicht alles versteht.
Zum Bibelvers: Matthäus 11,2–6
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