
27. Juli 2026 22:01Elí Diez-Prida
Andacht 28.07.2026
Gedanken zum Thema: Zunge
Unsere Zunge ist als Organ ein wahres Multitalent. Dank ihrer kleinen Nervenenden kann sie Berührung, Temperatur, Geschmack und Schmerz empfinden. Sie ist äußerst beweglich: Ihre Muskeln sind die beweglichsten Muskeln im menschlichen Körper! Diese Beweglichkeit ermöglicht das Sprechen, wofür sie mehr als zwanzig verschiedene Bewegungen vollzieht. Die Zunge ist auch für das Kauen und Schlucken von Nahrung entscheidend. Und schließlich kann ihre Farbe, Textur oder Empfindlichkeit auf Gesundheitsprobleme hinweisen.
Es gibt viele Redensarten in Verbindung mit der Zunge: Wir können uns ein Stück Schokolade oder auch ein unerwartetes Kompliment auf der Zunge zergehen lassen. Ein verschwiegener Mensch würde sich lieber die Zunge abbeißen, als ein ihm anvertrautes Geheimnis zu verraten. Und viele, die einfach drauflosreden, ohne nachzudenken, werden sich bestimmt ganz schön die Zunge verbrennen.
David wusste anscheinend, wie schwer es ist, die Zunge zu beherrschen. Und er kannte auch die Lösung: Es gibt einen Größeren, der das vermag, was wir trotz größter Anstrengung nicht schaffen – unser Gott und Schöpfer. Diesbezüglich befand er sich in bester Gesellschaft mit Jakobus, der bekannte: „Die Menschen haben es gelernt, wilde Tiere, Vögel, Schlangen und Fische zu zähmen und unter ihre Gewalt zu bringen. Aber seine Zunge kann kein Mensch zähmen“ (Jak 3,7–8 Hfa). Wie wahr!
Sich bei höchster Selbstbeherrschung auf die Zunge zu beißen, Millisekunden bevor einem das falsche, verletzende Wort herausrutscht, ist nicht die Lösung. Das ist bereits zu spät. Das zerstörende Wort bliebe ungesagt, aber die innere Wut, die negativen Gedanken und Gefühle wären immer noch da.
Der Bitte „Herr, halte du selbst meine Zunge im Zaum, denn ich kann es nicht“ sollte die Bitte hinzukommen: „Herr, reinige und heilige du mein Herz, meine Gedanken, Beweggründe und Gefühle. Erfülle du es mit deiner Liebe und Freundlichkeit. Damit aus dieser geheilten Quelle heilsame Worte des Lobes, der Dankbarkeit und der Ermutigung kommen.“
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Zunge
Unsere Zunge ist als Organ ein wahres Multitalent. Dank ihrer kleinen Nervenenden kann sie Berührung, Temperatur, Geschmack und Schmerz empfinden. Sie ist äußerst beweglich: Ihre Muskeln sind die beweglichsten Muskeln im menschlichen Körper! Diese Beweglichkeit ermöglicht das Sprechen, wofür sie mehr als zwanzig verschiedene Bewegungen vollzieht. Die Zunge ist auch für das Kauen und Schlucken von Nahrung entscheidend. Und schließlich kann ihre Farbe, Textur oder Empfindlichkeit auf Gesundheitsprobleme hinweisen.
Es gibt viele Redensarten in Verbindung mit der Zunge: Wir können uns ein Stück Schokolade oder auch ein unerwartetes Kompliment auf der Zunge zergehen lassen. Ein verschwiegener Mensch würde sich lieber die Zunge abbeißen, als ein ihm anvertrautes Geheimnis zu verraten. Und viele, die einfach drauflosreden, ohne nachzudenken, werden sich bestimmt ganz schön die Zunge verbrennen.
David wusste anscheinend, wie schwer es ist, die Zunge zu beherrschen. Und er kannte auch die Lösung: Es gibt einen Größeren, der das vermag, was wir trotz größter Anstrengung nicht schaffen – unser Gott und Schöpfer. Diesbezüglich befand er sich in bester Gesellschaft mit Jakobus, der bekannte: „Die Menschen haben es gelernt, wilde Tiere, Vögel, Schlangen und Fische zu zähmen und unter ihre Gewalt zu bringen. Aber seine Zunge kann kein Mensch zähmen“ (Jak 3,7–8 Hfa). Wie wahr!
Sich bei höchster Selbstbeherrschung auf die Zunge zu beißen, Millisekunden bevor einem das falsche, verletzende Wort herausrutscht, ist nicht die Lösung. Das ist bereits zu spät. Das zerstörende Wort bliebe ungesagt, aber die innere Wut, die negativen Gedanken und Gefühle wären immer noch da.
Der Bitte „Herr, halte du selbst meine Zunge im Zaum, denn ich kann es nicht“ sollte die Bitte hinzukommen: „Herr, reinige und heilige du mein Herz, meine Gedanken, Beweggründe und Gefühle. Erfülle du es mit deiner Liebe und Freundlichkeit. Damit aus dieser geheilten Quelle heilsame Worte des Lobes, der Dankbarkeit und der Ermutigung kommen.“
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