Andacht 29.07.2026
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28. Juli 2026 22:01Marli Weigt

Andacht 29.07.2026

Gedanken zum Thema: Sterne

Als ich ein Interview mit einem Astronomen an einer Sternwarte hörte und die beeindruckenden Bilder des Universums sah, war ich zu Tränen gerührt. Nichts lässt mich ehrfurchtsvoller zurück als der Anblick des Sternenhimmels. Eine geheimnisvolle, unendliche Welt, zu der auch unsere vergleichsweise winzige Erde gehört. Obwohl nur ein Bruchteil davon für uns Menschen erforsch- und berechenbar ist, meinen wir, schon Wesentliches entdeckt zu haben. Wie stolz sind wir beispielsweise darauf, auf dem Mond gewesen zu sein.

Im biblischen Schöpfungsbericht wird uns gesagt, dass der Mond dazu da ist, die Nacht zu regieren (vgl. 1 Mo 1). Sonne, Mond und Sterne sollen Lichter sein, die Tag und Nacht unterscheiden und Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre angeben. So ist es bis zum heutigen Tag. Ob Sonnen- oder Mondfinsternisse, der Durchzug eines Kometen oder bestimmte Sternenkonstellationen – alles ist seit Jahrtausenden unverändert stabil, regelmäßig, verlässlich und berechenbar.

Matthias Claudius sagt in dem bekannten Lied „Der Mond ist aufgegangen“: „Wir stolzen Menschenkinder sind eitel arme Sünder und wissen gar nicht viel; wir spinnen Luftgespinste und suchen viele Künste und kommen weiter von dem Ziel“ (ghs 561). Wir fantasieren von Aliens, anstatt in der beeindruckenden Sternenwelt den allmächtigen Schöpfer zu entdecken. Dabei weisen die Größe, Schönheit und Präzision des Universums auf den allmächtigen Gott hin.

Und dann suchen wir nach einem Zufluchtsort auf einem anderen Planeten für den Fall, dass ein Leben auf der Erde nicht mehr möglich ist. Aus weiter Entfernung erscheint unser Planet wie ein Juwel des Universums. Hier unten sehen und erleben wir die tägliche Zerstörung. Gott weiß, dass seine Menschenkinder diesen Planeten kaputt machen, und hat uns seinen Plan für die Zukunft wissen lassen. Nur er kann und wird einen Zufluchtsort für uns schaffen, auf dem wir in keiner Raumkapsel mit Astronautenkleidung leben müssen. Er wird eine neue Erde bereiten, auf der alle leben dürfen, die an ihn glauben (Offb 21).

Zum Bibelvers: Psalm 19,2–3

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