
30. Juni 2026 22:01Gudrun Schenck
Andacht 01.07.2026
Ich bin kein Fußballfan und kann diesem Sport nicht viel abgewinnen. Doch eines Tages landete ich doch in einem Stadion. Mein Sohn wollte mit einem guten Bekannten zu einem Spiel, um seinen Lieblingsverein anzufeuern. Als der Bekannte krankheitsbedingt absagen musste, entschloss ich mich kurzfristig, meinen Sohn zu begleiten. Vom Sport habe ich nicht viel verstanden, doch die Fans inspirierten mich, über meinen Glauben nachzudenken.
Obwohl es für den Lieblingsverein nicht gut aussah – am Ende hatte er nicht gewonnen –, gaben die Fans nicht auf. Sie sangen voller Inbrunst viele Lieder, um ihre Mannschaft zu motivieren. Neben dem Gesang gab es auch Sprechchöre sowie vollen Körpereinsatz beim Anfeuern. Die Fans schwenkten ihre Fahnen und wippten hin und her, sodass die komplette Tribüne bebte. Sie gaben nicht auf, selbst als die gegnerische Mannschaft Tore schoss. Auch als das Spiel beendet war, hörte man sie noch motiviert darüber reden, dass die Mannschaft bestimmt beim nächsten Spiel gewinnen würde. Sie waren und sind ihrem Verein so zugetan, dass sie nichts aufhalten kann. Nichts kann sie entmutigen.
Ich fragte mich: Wie motiviert lebe ich meinen Glauben? Sicher ist ein Fußballverein nicht eins zu eins mit Gott zu vergleichen, aber ich kann meine Motivation, mein Leben mit Gott zu führen, mit der Leidenschaft der Fans vergleichen. Vertraue ich Gott in allem, was geschieht? Lasse ich mich auch dann nicht entmutigen, wenn etwas in meinem Leben schiefläuft? Gebe ich diese Begeisterung auch an meinen Nächsten weiter?
Ich habe mir fest vorgenommen, die Begeisterung der Fans auch in mein Leben zu übernehmen. Ich möchte Gott vertrauen und ihm folgen, egal ob mein Leben gut läuft oder nicht. Ich möchte nicht aufgeben und meine Wünsche und Träume immer wieder in Gottes Hände legen. Ich möchte mich von Gott und seinem Wort begeistern lassen und diese Begeisterung an meinen Nächsten weitergeben.
Ich möchte mein festes Vertrauen, dass er es gut mit mir meint, in meinem Leben zeigen. Wie ein echter Fußballfan, der zu seinem Verein steht, so will ich zu Gott stehen.
Zum Bibelvers: 1. Chronik 16,10
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Ich bin kein Fußballfan und kann diesem Sport nicht viel abgewinnen. Doch eines Tages landete ich doch in einem Stadion. Mein Sohn wollte mit einem guten Bekannten zu einem Spiel, um seinen Lieblingsverein anzufeuern. Als der Bekannte krankheitsbedingt absagen musste, entschloss ich mich kurzfristig, meinen Sohn zu begleiten. Vom Sport habe ich nicht viel verstanden, doch die Fans inspirierten mich, über meinen Glauben nachzudenken.
Obwohl es für den Lieblingsverein nicht gut aussah – am Ende hatte er nicht gewonnen –, gaben die Fans nicht auf. Sie sangen voller Inbrunst viele Lieder, um ihre Mannschaft zu motivieren. Neben dem Gesang gab es auch Sprechchöre sowie vollen Körpereinsatz beim Anfeuern. Die Fans schwenkten ihre Fahnen und wippten hin und her, sodass die komplette Tribüne bebte. Sie gaben nicht auf, selbst als die gegnerische Mannschaft Tore schoss. Auch als das Spiel beendet war, hörte man sie noch motiviert darüber reden, dass die Mannschaft bestimmt beim nächsten Spiel gewinnen würde. Sie waren und sind ihrem Verein so zugetan, dass sie nichts aufhalten kann. Nichts kann sie entmutigen.
Ich fragte mich: Wie motiviert lebe ich meinen Glauben? Sicher ist ein Fußballverein nicht eins zu eins mit Gott zu vergleichen, aber ich kann meine Motivation, mein Leben mit Gott zu führen, mit der Leidenschaft der Fans vergleichen. Vertraue ich Gott in allem, was geschieht? Lasse ich mich auch dann nicht entmutigen, wenn etwas in meinem Leben schiefläuft? Gebe ich diese Begeisterung auch an meinen Nächsten weiter?
Ich habe mir fest vorgenommen, die Begeisterung der Fans auch in mein Leben zu übernehmen. Ich möchte Gott vertrauen und ihm folgen, egal ob mein Leben gut läuft oder nicht. Ich möchte nicht aufgeben und meine Wünsche und Träume immer wieder in Gottes Hände legen. Ich möchte mich von Gott und seinem Wort begeistern lassen und diese Begeisterung an meinen Nächsten weitergeben.
Ich möchte mein festes Vertrauen, dass er es gut mit mir meint, in meinem Leben zeigen. Wie ein echter Fußballfan, der zu seinem Verein steht, so will ich zu Gott stehen.
Zum Bibelvers: 1. Chronik 16,10
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)



