
2. Apr. 2026 22:01Reinhold Paul
Andacht 03.04.2026
Vor über 2000 Jahren starben auf einem Hügel nahe Jerusalem drei junge Männer den entsetzlichen Kreuzestod. Obwohl nur ein Kreuz eine umfassende Bedeutung bis in die heutige Zeit hat, vermitteln auch die beiden anderen Kreuze wichtige Botschaften.
Erstens: Das Kreuz zur Linken zeigt uns den grausamen Sieg der Sünde. Der Mann ist weder als Verbrecher geboren worden, noch dazu bestimmt gewesen. Die Bibel sagt uns nicht, wie er auf die schiefe Bahn geraten ist. Ehe ihm nun im Meer der Schmerzen die Sinne schwinden, ist er dem Einzigen, der ihn von Sünde und Tod retten kann, ganz nah. Doch er hat sich bereits zu tief in die Sünde verstrickt, sodass er seine letzte Chance verpasst. Es gibt keine Hoffnung mehr für ihn. Sein Kreuz lehrt uns, dass es ein „ewig verloren“ gibt.
Zweitens: Das Kreuz zur Rechten führt uns den Sieg der Gnade vor Augen. Dieser Mann hatte ein ebenso verpfuschtes Leben hinter sich. Die Bibel nennt beide „Räuber, Verbrecher, Mörder“. Bis unters Kreuz sind sie gemeinsame Wege gegangen. Aber plötzlich erkennt dieser: Wir empfangen, was wir verdient haben. An Jesus gewandt bricht die vertrauensvolle Bitte durch: „Herr, gedenke meiner, wenn du in dein Königreich kommst.“ Jesus antwortete: „Wahrlich, ich sage dir, du wirst mit mir im Paradies sein“ (Lk 23,42–43). So bekommt er in seiner Todesstunde das große Geschenk der rettenden Gnade. Sein Kreuz lehrt, dass es ein „ewig gerettet“ gibt.
Drittens: Das Kreuz in der Mitte zeugt vom übermächtigen Sieg der Liebe. Alles, was Jesus tat, sprach oder dachte, geschah nur aus Liebe. Seinen Tod, menschlich die größte Niederlage, hat er in seinen größten Sieg verwandelt, denn er ist auferstanden! Wem das Kreuz Jesu in diesem Licht aufgegangen ist, dem wird klar: Solche Liebe kann kein Mensch verdienen, solche Liebe habe ich nicht verdient. Aber Jesus fragt nicht nach Verdienst und Werken, er schenkt uns seine Liebe. Für Paulus war dies der Gipfel allen Wissens, wie es der Andachtstext sagt, die wichtigste Erkenntnis über allen – und er war ein hochgebildeter Mann. Aus Liebe zu uns ist Jesus gestorben und auferstanden. Sich dieses Wissen jeden Tag neu vor Augen zu führen kann uns tiefen Frieden schenken.
Zum Bibelvers: 1. Korinther 2,2
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Vor über 2000 Jahren starben auf einem Hügel nahe Jerusalem drei junge Männer den entsetzlichen Kreuzestod. Obwohl nur ein Kreuz eine umfassende Bedeutung bis in die heutige Zeit hat, vermitteln auch die beiden anderen Kreuze wichtige Botschaften.
Erstens: Das Kreuz zur Linken zeigt uns den grausamen Sieg der Sünde. Der Mann ist weder als Verbrecher geboren worden, noch dazu bestimmt gewesen. Die Bibel sagt uns nicht, wie er auf die schiefe Bahn geraten ist. Ehe ihm nun im Meer der Schmerzen die Sinne schwinden, ist er dem Einzigen, der ihn von Sünde und Tod retten kann, ganz nah. Doch er hat sich bereits zu tief in die Sünde verstrickt, sodass er seine letzte Chance verpasst. Es gibt keine Hoffnung mehr für ihn. Sein Kreuz lehrt uns, dass es ein „ewig verloren“ gibt.
Zweitens: Das Kreuz zur Rechten führt uns den Sieg der Gnade vor Augen. Dieser Mann hatte ein ebenso verpfuschtes Leben hinter sich. Die Bibel nennt beide „Räuber, Verbrecher, Mörder“. Bis unters Kreuz sind sie gemeinsame Wege gegangen. Aber plötzlich erkennt dieser: Wir empfangen, was wir verdient haben. An Jesus gewandt bricht die vertrauensvolle Bitte durch: „Herr, gedenke meiner, wenn du in dein Königreich kommst.“ Jesus antwortete: „Wahrlich, ich sage dir, du wirst mit mir im Paradies sein“ (Lk 23,42–43). So bekommt er in seiner Todesstunde das große Geschenk der rettenden Gnade. Sein Kreuz lehrt, dass es ein „ewig gerettet“ gibt.
Drittens: Das Kreuz in der Mitte zeugt vom übermächtigen Sieg der Liebe. Alles, was Jesus tat, sprach oder dachte, geschah nur aus Liebe. Seinen Tod, menschlich die größte Niederlage, hat er in seinen größten Sieg verwandelt, denn er ist auferstanden! Wem das Kreuz Jesu in diesem Licht aufgegangen ist, dem wird klar: Solche Liebe kann kein Mensch verdienen, solche Liebe habe ich nicht verdient. Aber Jesus fragt nicht nach Verdienst und Werken, er schenkt uns seine Liebe. Für Paulus war dies der Gipfel allen Wissens, wie es der Andachtstext sagt, die wichtigste Erkenntnis über allen – und er war ein hochgebildeter Mann. Aus Liebe zu uns ist Jesus gestorben und auferstanden. Sich dieses Wissen jeden Tag neu vor Augen zu führen kann uns tiefen Frieden schenken.
Zum Bibelvers: 1. Korinther 2,2
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)


