
7. Sep. 2026 22:01Renee Kocur
Andacht 08.09.2026
Nach dem Tod von Königin Elisabeth II. im September 2022 entfachte ich im Rahmen einer Andacht eine Diskussion darüber, was die Menschen von der Queen und ihrem Leben hielten. Die Antworten waren vielfältig. Während einige von ihrer Persönlichkeit beeindruckt waren, konnten viele die Bedeutung ihrer Rolle und die Aufmerksamkeit, die ihr in Deutschland zuteilwurde, nicht ganz nachvollziehen.
Ähnliche Meinungen fanden sich auch in der öffentlichen Berichterstattung und in den sozialen Medien. Die Geschichte des britischen Kolonialismus und der Sklaverei hat tiefe Wunden hinterlassen. Das britische Königshaus blieb auch nicht von Skandalen verschont, und die Finanzierung durch Steuergelder stieß auf Unverständnis.
Jedoch waren nicht alle Reaktionen negativ. Die Königin hatte im Zweiten Weltkrieg gedient, in ihrem Leben über 600 Wohltätigkeitsorganisationen unterstützt und eine gewisse Stabilität in die Monarchie gebracht. Ihre siebzigjährige Regentschaft sorgte bei vielen Menschen für Sicherheit, da sie keinen anderen britischen Monarchen erlebt hatten. Sie war einfach immer da.
Kontinuität vermittelt Sicherheit. Es macht einen Unterschied, ob Menschen füreinander da sind oder allein durchs Leben gehen. Die Bibel fordert auf, seine Mitmenschen zu ermutigen und zu stärken (vgl. 1 Ths 5,11). Egal ob durch Gebete, das Versenden von Geburtstagskarten, das Engagement für Kinder und Jugendliche oder ein offenes Ohr für Freunde – jeder Beitrag zählt.
Dabei ist Jesus das größte Vorbild und wir Christen können seinem Beispiel folgen. In der Bibel lesen wir, wie er die Jünger über drei Jahre hinweg begleitete, sodass sie schließlich bereit waren, seine Botschaft in der ganzen Welt zu verkünden. Jesus war für alle Menschen zugänglich und zeigte bedingungslose Liebe. Seine Gegenwart ist durch seinen Geist weiterhin bei uns. Er hat versprochen, an unserer Seite zu sein und uns zu begleiten, während wir seine Arbeit tun. Dieses Versprechen bleibt bestehen. Bis zu seiner Wiederkunft können wir uns darauf verlassen: Er ist immer da.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Nach dem Tod von Königin Elisabeth II. im September 2022 entfachte ich im Rahmen einer Andacht eine Diskussion darüber, was die Menschen von der Queen und ihrem Leben hielten. Die Antworten waren vielfältig. Während einige von ihrer Persönlichkeit beeindruckt waren, konnten viele die Bedeutung ihrer Rolle und die Aufmerksamkeit, die ihr in Deutschland zuteilwurde, nicht ganz nachvollziehen.
Ähnliche Meinungen fanden sich auch in der öffentlichen Berichterstattung und in den sozialen Medien. Die Geschichte des britischen Kolonialismus und der Sklaverei hat tiefe Wunden hinterlassen. Das britische Königshaus blieb auch nicht von Skandalen verschont, und die Finanzierung durch Steuergelder stieß auf Unverständnis.
Jedoch waren nicht alle Reaktionen negativ. Die Königin hatte im Zweiten Weltkrieg gedient, in ihrem Leben über 600 Wohltätigkeitsorganisationen unterstützt und eine gewisse Stabilität in die Monarchie gebracht. Ihre siebzigjährige Regentschaft sorgte bei vielen Menschen für Sicherheit, da sie keinen anderen britischen Monarchen erlebt hatten. Sie war einfach immer da.
Kontinuität vermittelt Sicherheit. Es macht einen Unterschied, ob Menschen füreinander da sind oder allein durchs Leben gehen. Die Bibel fordert auf, seine Mitmenschen zu ermutigen und zu stärken (vgl. 1 Ths 5,11). Egal ob durch Gebete, das Versenden von Geburtstagskarten, das Engagement für Kinder und Jugendliche oder ein offenes Ohr für Freunde – jeder Beitrag zählt.
Dabei ist Jesus das größte Vorbild und wir Christen können seinem Beispiel folgen. In der Bibel lesen wir, wie er die Jünger über drei Jahre hinweg begleitete, sodass sie schließlich bereit waren, seine Botschaft in der ganzen Welt zu verkünden. Jesus war für alle Menschen zugänglich und zeigte bedingungslose Liebe. Seine Gegenwart ist durch seinen Geist weiterhin bei uns. Er hat versprochen, an unserer Seite zu sein und uns zu begleiten, während wir seine Arbeit tun. Dieses Versprechen bleibt bestehen. Bis zu seiner Wiederkunft können wir uns darauf verlassen: Er ist immer da.
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