News

16. Nov. 2016

Christliche Migrationsgemeinden „erobern“ die Schweiz

Laut der Studie „Kirchen in Bewegung“ des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts SPI (St. Gallen), einem Forschungsinstitut, das von der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz getragen wird, bestehen in der Eidgenossenschaft über 600 christliche Migrationsgemeinden. Evangelikale aus Nigeria oder Sri Lanka, Katholiken aus Italien, Orthodoxe aus Eritrea lebten und beteten in Migrationsgemeinden nach ihrer Tradition und teilten Alltagserfahrungen, heißt es in einer SPI-Medienmitteilung. Migrationsgemeinden leisteten Integrationsarbeit, evangelisierten aber auch die Schweiz.

16. Nov. 2016

Kriegsspuren im Urlaubsparadies

Das EU-Türkei-Abkommen vom März 2016 habe die Situation für Flüchtlinge, Freiwillige und Einheimische auf Lesbos erheblich erschwert, informierte Jakob Fehr im Internationalen Pastoralen Zentrum in Berlin-Neukölln aus Sicht der „Christian Peacemaker Teams“.

15. Nov. 2016

Adventistische Hochschule Friedensau kritisiert Einheits-Dokument der Weltkirchenleitung

Die Theologische Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg hat mit einer Stellungnahme auf das Dokument „Einheit in der Mission: Verfahren zur Schlichtung kirchlicher Angelegenheiten“ der adventistischen Weltkirchenleitung reagiert. Der Exekutivausschuss der Generalkonferenz hatte das umstrittene Dokument am 11. Oktober verabschiedet, um festzulegen, wie mit kirchlichen Verwaltungseinheiten umzugehen ist, die sich nicht an gefasste Beschlüsse von übergeordneten Dienststellen halten.

11. Nov. 2016

Regierung von Nigeria genehmigt zweite adventistische Universität

Am 2. November hat die Regierung von Nigeria die Zulassung einer weiteren adventistischen Universität in Ihie, Abia/Nigeria, beschlossen. Neben der bereits 1959 gegründeten Babcock Universität zwischen Ibadan und Lagos, im Westen des Landes, wird die Clifford Universität im südöstlich gelegenen Ihie die zweite Universität der Adventisten in Nigeria. Sie ist nach dem britischen adventistischen Missionar Jesse Clifford benannt, der ab 1923 im Land wirkte.

9. Nov. 2016

EKD-Synode: Keine Missionierung von Juden

Die in Magdeburg tagende 12. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat sich einstimmig gegen die Missionierung von Juden ausgesprochen. Damit knüpft sie an ihre Erklärung zu Luthers Antijudaismus aus dem vergangenen Jahr an, in der sie sich von den Schmähungen des Reformators gegenüber den Juden distanziert hatte.

8. Nov. 2016

Ein ICE für Martin Luther

Ein neuer ICE 4 mit dem Namen und Konterfei Martin Luthers symbolisiert den Auftakt zur Partnerschaft der Deutschen Bahn mit dem Reformationsjubiläum 2017. Den Schriftzug enthüllten am 7. November im Berliner Hauptbahnhof Professorin Dr. Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das Reformationsjubiläum 2017, und Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, in Anwesenheit von Professor Gerhard Robbers, Vorsitzender des Leitungskreises „Reformationsjubiläum 2017“.

7. Nov. 2016

Appell zur Neuorientierung evangelischer Friedensethik

Ein Appell zur Neuorientierung der kirchlichen friedensethischen Position mit einer Absage an die Bereithaltung, Androhung und Anwendung militärischer Gewalt und einem Bekenntnis zur zivilen Konfliktbearbeitung wurde während der in Magdeburg tagenden 12. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland der Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer, und dem Mitglied des Präsidiums der Synode, Andreas Lange, übergeben. Den „Karlsruher Aufruf an die EKD“ haben mehr als 3.300 Befürworter seit 2015 unterschrieben, darunter allein rund 1.200 aus der badischen Landeskirche. Stefan Maaß, Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Baden, übergab die Unterschriftslisten.

7. Nov. 2016

Adventistische Kirchenleitung in Nordamerika fordert Gleichbehandlung von Pastorinnen

Am 28. und 31. Oktober fand die Jahresendsitzung der teilkontinentalen Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika (NAD) statt. Mit deutlicher Mehrheit verabschiedeten die Delegierten zwei Anträge, die beide das Thema Gleichstellung von Pastorinnen berühren. Diese sind an die Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Adventisten gerichtet, als Reaktion auf das Dokument „Einheit in der Mission: Verfahren zur Schlichtung kirchlicher Angelegenheiten“, das im Oktober auf der Jahressitzung der Weltkirchenleitung verabschiedet worden war. Dies teilte die nordamerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review mit.

7. Nov. 2016

Weihnachtsmarke 2016: Die Hirten auf dem Feld

Die Sonderbriefmarke „Siehe ich verkündige euch große Freude!“ (Die Hirten auf dem Feld) der Deutschen Post wird seit 2. November ausgegeben. Die von Stefan Klein und Olaf Neumann (Iserlohn) gestaltete Marke zeigt ein zentrales Motiv der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium. Das Sonderpostwertzeichen mit dem Portowert 70 plus 30 Cent für den Standardbrief gibt es auch selbstklebend im 10er-Marken-Set. Aus den Zuschlagserlösen werden alle Bereiche gefördert, in denen die Wohlfahrtsverbände tätig sind.

6. Nov. 2016

Gebetswoche der Adventisten zum Thema „Ein Herz für Mission“

Vom 19. bis 26. November findet in Deutschland die jährliche, weltweite Gebetswoche der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten statt. In 558 Kirchengemeinden sind Mitglieder und Gäste unter dem Motto „Ein Herz für Mission“ zu besonderen Gebetsversammlungen eingeladen.

6. Nov. 2016

Frohe Weihnachten für arme Kinder in Osteuropa

Seit dem Jahr 2000 packen in Deutschland Kinder und Erwachsene Weihnachtspakte für Kinder aus armen Familien im Osten Europas. Im letzten Jahr waren es genau 39.473 Pakete. Mit der Aktion „Kinder helfen Kindern“ möchte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland nicht nur Freude bereiten. Gleichzeitig führt ADRA in Osteuropa Kinderprojekte durch, um die Not von Kindern und Familien langfristig und nachhaltig zu lindern.

3. Nov. 2016

500 Jahre Reformation – Start der Jubiläumsfeierlichkeiten in Genf

In der Reformationsstadt Genf startete am 3. November das Jubiläum „500 Jahre Reformation“. Der Schweizer Bundesrat Alain Berset hielt dabei die Eröffnungsrede. Bei der internationalen Feier wurde erstmals der sogenannte Reformationstruck präsentiert, der von Genf aus 67 Reformationsstädte in 19 Ländern anfährt. In der Schweiz und ganz Europa finden in den nächsten Monaten Jubiläumsanlässe statt. Im Vordergrund stehe nicht die Rückbesinnung auf ein mystisches Datum, sondern die Frage, was die Reformation für die Generationen von heute und morgen bedeute, schreibt der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK in einer Medienmitteilung.

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