News

20. Okt. 2015

Rekordergebnis für die Bibelverbreitung

Die Bibelgesellschaften haben 2014 weltweit mehr gedruckte Bibeln verbreitet als jemals zuvor. Insgesamt wurden 428,2 Millionen biblische Schriften, einschließlich Bibeln, Neue Testamente, Evangelien und ausgewählte Bibeltexte, verbreitet. Nach einer Meldung der Deutschen Bibelgesellschaft teilte dies der Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies, UBS) im jährlichen „Scripture Distribution Report“ mit.

20. Okt. 2015

Freiheitsimpulse der Reformation durch freikirchliche Minderheiten umgesetzt

„Das Erbe des Nonkonformismus – Von der Reformation zur Moderne“ stand im Mittelpunkt des Symposiums der Gesellschaft für freikirchliche Theologie und Publizistik (GfTP) vom 9. bis 11.10.2015 an der Universität Oldenburg. Referenten aus mehreren Ländern lieferten einen Beitrag aus „nonkonformistischer“ Perspektive zum anstehenden Reformationsjubiläum 2017: Die in der Theologie Luthers und anderer Reformatoren angelegten Freiheitsimpulse seien nicht im staatskirchlichen Protestantismus, sondern erst in den nonkonformistischen (freikirchlichen) evangelischen Minderheiten, vor allem in England und Nordamerika, in freiheitliches und demokratisches Denken und Handeln umgesetzt worden.

19. Okt. 2015

Adventistische Theologieprofessoren geben Legitimation als „ordinierte“ Pastoren zurück

Neun Theologieprofessoren der adventistischen Andrews-Universität in Michigan/USA haben als Reaktion auf den ablehnenden Beschluss der Weltsynode 2015 (Generalkonferenz-Vollversammlung) der Siebenten-Tags-Adventisten zur Frauenordination ihre Legitimationen (Beglaubigungen) als „ordinierte“ Pastoren an die Weltkirchenleitung zurückgegeben. Die Professoren haben gebeten, Legitimationen als „beauftragte“ Pastoren wie adventistische Pastorinnen ausgestellt zu erhalten. Dies berichtete SPECTRUM, Zeitschrift der Vereinigung adventistischer Foren (AF).

19. Okt. 2015

Italiens Adventisten opponieren gegen Beschluss zur Frauenordination der Weltkirche

Am 15. Oktober hat die adventistische Kirchenleitung in Italien (Unione Italiana delle Chiese Cristiane Avventiste del Settimo Giorno UICCA) den Beschluss 250, der bereits am 16. September gefällt worden war, publiziert. Demnach hat der UICCA-Exekutivausschuss einstimmig beschlossen „ein respektvolles, aber starkes Zeichen des Dissenses und des Protests“ gegenüber der Entscheidung der adventistischen Weltsynode 2015 (Generalkonferenz-Vollversammlung) zur Frauenordination zu veröffentlichen und „geeignete administrative Maßnahmen“ zu treffen.

19. Okt. 2015

Weltethos-Ausstellung in der Adventgemeinde Berlin-Köpenick lädt zu religionsübergreifender Mitmenschlichkeit ein

Die Adventgemeinde Berlin-Köpenick präsentiert in ihrem Gemeindezentrum die Ausstellung „Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos“. Die Ausstellung der Stiftung Weltethos ist ein Beitrag zur interreligiösen Bildung. Sie regt zu einem gesellschaftlichen Miteinander an, das über die Grenzen von Religion und Kultur hinweg von einer Ethik der Mitmenschlichkeit geprägt ist.

19. Okt. 2015

Weitgehende Einigung bei Vorbereitung des Panorthodoxen Konzils 2016

Vom 11. bis 17. Oktober fand in Chambesy bei Genf die 5. Panorthodoxe Konferenz zur Vorbereitung des Panorthodoxen Konzils, das zu Pfingsten 2016 stattfinden soll, statt. Sie ging mit einer weitgehenden, aber nicht vollständigen Einigung aller orthodoxen Kirchen zu Ende.

16. Okt. 2015

Anleitung „Gemeinsam für Flüchtlinge“

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland hat die Anleitung „Gemeinsam für Flüchtlinge“ für ehrenamtliche Projektarbeit mit politisch Verfolgten und Kriegsflüchtlingen herausgegeben. „Gemeinsam für Flüchtlinge“ ist eine Initiative der Freikirche sowie deren Institutionen Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland, Advent-Wohlfahrtswerk (AWW) und adventistische Theologische Hochschule Friedensau bei Magdeburg.

16. Okt. 2015

Turbulenzen der Weltwirtschaft können Adventisten Millionen kosten

Vom 7. bis 14. Oktober fand in Silver Spring, Maryland/USA, die Jahressitzung des Exekutivausschusses der adventistischen Weltkirchenleitung statt. Die rund 300 Delegierten, Kirchenleiter sowie Laienmitglieder aus der ganzen Welt, nahmen zuerst an einer zweitägigen LEAD-Konferenz teil, berichtete die nordamerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR). Dabei wurden die kulturellen Unterschiede in der Weltkirche thematisiert. In der anschließenden viertägigen Geschäftssitzung wählten die Delegierten die Leitungen einiger Abteilungen der Weltkirchenleitung, die anlässlich der Weltsynode im Juli 2015 in San Antonio, Texas/USA, unbesetzt geblieben waren. Aus den Jahresberichten geht hervor, dass die Kirche Ende Juni knapp 18,8 Millionen Mitglieder zählte und dass für die Weltkirchenleitung bis Ende September 67,5 Millionen US-Dollar eingegangen sind, zwei Millionen Dollar weniger als im Vorjahr.

13. Okt. 2015

Gottfried Locher zum Präsidenten von Europas Protestanten gewählt

Pfarrer Gottfried Locher, Präsident des Schweizerischen evangelischen Kirchenbunds (SEK) wurde zum geschäftsführenden Präsidenten der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) gewählt. Der in Brüssel tagende Rat des europaweiten Verbundes der Protestanten wählte Locher in dieser Funktion zum Nachfolger von Friedrich Weber, dem im Januar verstorbenen Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig. Der deutsche Theologe Michael Weinreich wurde ins GEKE-Präsidium gewählt und übernimmt den Sitz von Friedrich Weber.

12. Okt. 2015

Sich schützend vor Minderheiten stellen

In einer Feierstunde am 11. Oktober erhielten 38 Absolventen der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg die Urkunden über die ihnen verliehenen akademischen Grade. In der Festansprache rief der Principal (Rektor) des adventistischen Newbold College in Bracknell (westlich von London), Dr. John Baildam, die Absolventen auf, für andere da zu sein.

11. Okt. 2015

Gedenken an Adventisten als Opfer des armenischen Völkermords vor hundert Jahren

Vor einhundert Jahren begann das jungtürkische Regime die armenische Bevölkerung im Osmanischen Reich systematisch zu vernichten – eine Tat von ungeheuerlicher Dimension, dem nicht nur Armenier, sondern auch Christen aramäischer, chaldäischer, assyrischer und griechischer Herkunft, dazu Katholiken und Protestanten, zum Opfer fielen. Das Ziel war die Schaffung eines neuen türkisch-islamischen Nationalstaates. Die unter dem osmanischen Sultan Abdul Hamid II. seit 1894 zunehmenden Massaker an Armeniern und anderen Christen im Osmanischen Reich erreichten während des Ersten Weltkriegs mit der Deportation in die syrische Wüste ihren Höhepunkt.

9. Okt. 2015

Flüchtlinge so behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte

Angesichts Tausender Flüchtlinge, die täglich in Europa eintreffen, ruft die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA International zu einer politischen Lösung der Flüchtlingsursachen auf. An die Verantwortlichen in Staat und Gesellschaft wird appelliert, ihre Verantwortung wahrzunehmen und den Betroffenen Schutz zu gewähren.

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