
3. Mai 2026 22:01Hartwig Lüpke
Andacht 04.05.2026
Gedanken zum Thema: Spiegelbild
In einem alten Lesebuch fand ich folgende Geschichte. Ein Missionar kam nach einem Heimaturlaub wieder in sein Missionsgebiet. Für seine „Schäflein“ hatte er allerlei mitgebracht. Damit wollte er ihnen eine Freude bereiten. Jeder durfte sich etwas Schönes aussuchen. Einer von ihnen wählte einen Spiegel. Er freute sich sehr, ging ein Stück zur Seite, betrachtete sich – und warf den Spiegel zornig weg. Noch nie hatte er sich so gesehen und erschrak deshalb über sein Aussehen.
Wer Gottes Wort aufmerksam liest, ist wie jemand, der sich im Spiegel betrachtet. Er sieht sich, wie er wirklich ist. Er erkennt, wie er vor Gott dasteht. Ihm wird bewusst, dass er ein Sünder ist. Er erinnert sich an Situationen, die ihm seine Schuld und Versäumnisse aufzeigen. Der Spiegel des Wortes Gottes beschönigt nichts. Nun könnte er den „Spiegel“ einfach wegwerfen und so weitermachen wie bisher. Aber warum sollte er seinen Frust über das, was er gelesen hat, an dem Spiegel auslassen, an Gottes Wort? Nein, es geht auch anders: Wir können den Dienst des Spiegels schätzen, wahrnehmen, wie es um uns steht, und uns daraufhin von Gott verändern lassen.
Jakobus sagt uns, wie unser Wunsch Wirklichkeit werden kann. Wir schauen nämlich nicht nur in den Spiegel, sondern blicken gewissermaßen auch aus dem Fenster, in die Sonne, zu Jesus. In Gottes Wort sehen wir Jesus. Wir erkennen ihn und seine Güte, seine Gnade. Wir erblicken seine Herrlichkeit und sein rettendes Angebot. Wie die Sonne im Frühling die Erde wunderbar verwandelt, so verändert Jesus unser Herz, unsere ganze Persönlichkeit. Wer sich ihm anvertraut, auf ihn schaut und ihn nicht aus den Augen lässt, der wird glücklich und gesegnet sein.
Zum Bibelvers: Jakobus 1,23–25
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Spiegelbild
In einem alten Lesebuch fand ich folgende Geschichte. Ein Missionar kam nach einem Heimaturlaub wieder in sein Missionsgebiet. Für seine „Schäflein“ hatte er allerlei mitgebracht. Damit wollte er ihnen eine Freude bereiten. Jeder durfte sich etwas Schönes aussuchen. Einer von ihnen wählte einen Spiegel. Er freute sich sehr, ging ein Stück zur Seite, betrachtete sich – und warf den Spiegel zornig weg. Noch nie hatte er sich so gesehen und erschrak deshalb über sein Aussehen.
Wer Gottes Wort aufmerksam liest, ist wie jemand, der sich im Spiegel betrachtet. Er sieht sich, wie er wirklich ist. Er erkennt, wie er vor Gott dasteht. Ihm wird bewusst, dass er ein Sünder ist. Er erinnert sich an Situationen, die ihm seine Schuld und Versäumnisse aufzeigen. Der Spiegel des Wortes Gottes beschönigt nichts. Nun könnte er den „Spiegel“ einfach wegwerfen und so weitermachen wie bisher. Aber warum sollte er seinen Frust über das, was er gelesen hat, an dem Spiegel auslassen, an Gottes Wort? Nein, es geht auch anders: Wir können den Dienst des Spiegels schätzen, wahrnehmen, wie es um uns steht, und uns daraufhin von Gott verändern lassen.
Jakobus sagt uns, wie unser Wunsch Wirklichkeit werden kann. Wir schauen nämlich nicht nur in den Spiegel, sondern blicken gewissermaßen auch aus dem Fenster, in die Sonne, zu Jesus. In Gottes Wort sehen wir Jesus. Wir erkennen ihn und seine Güte, seine Gnade. Wir erblicken seine Herrlichkeit und sein rettendes Angebot. Wie die Sonne im Frühling die Erde wunderbar verwandelt, so verändert Jesus unser Herz, unsere ganze Persönlichkeit. Wer sich ihm anvertraut, auf ihn schaut und ihn nicht aus den Augen lässt, der wird glücklich und gesegnet sein.
Zum Bibelvers: Jakobus 1,23–25
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