
4. Mai 2026 22:01Gerald Klingbeil
Andacht 05.05.2026
Gedanken zum Thema: Veränderung
Das Jahr 2023 war für uns als Familie ein Jahr voller Veränderungen und Herausforderungen, das uns viel abverlangte. Nach fast dreißig Jahren internationalem Dienst für die Freikirche auf vier verschiedenen Kontinenten hatten wir uns entschieden, nach Deutschland umzuziehen, um näher bei meiner Mutter zu sein.
Dieser Entschluss, gereift über zwei Jahre und unter viel Gebet, resultierte in vielen konkreten Veränderungen. Dies war nicht unser erster interkontinentaler Umzug, aber wahrscheinlich der komplexeste, denn er zwang uns dazu, all die Dinge, die sich in vierzehn Jahren in unserem Haus in Maryland in den USA angesammelt hatten, anzuschauen und sich zu fragen: behalten, verschenken oder entsorgen?
Eigentlich hatten wir uns immer als Minimalisten betrachtet (außer bei Büchern!), aber wir stellten fest, dass sich doch sehr viel angehäuft hatte, und mit vielen dieser Dinge verbanden sich wichtige Geschichten oder bedeutungsvolle Momente. Allerdings wussten wir, dass das Gebot der Stunde Verkleinerung lautete, denn wir konnten unmöglich unseren ganzen Haushalt in einer kleinen Vierzimmerwohnung in Deutschland unterbringen.
Dieser Prozess des Sortierens ist nicht nur wichtig, wenn wir umziehen. Auch geistlich lädt uns Gottes Wort ein, das Wichtige vom Unwichtigen, das Richtige vom Falschen oder das Gute vom Schlechten zu unterscheiden. Die Evangelien erzählen uns die Geschichte eines jungen Mannes, der zu Jesus kam auf der Suche nach Klarheit und Orientierung. Jesus antwortete ihm mit zwei Zitaten aus der Tora und erinnerte ihn an Gottes Priorität in seinem Leben.
Worauf gründet sich mein Glaube? Bin ich ein Nachfolger Jesu, weil meine Eltern oder Großeltern es waren und ich nur ihren Fußstapfen folge, oder ist Jesus für mich ein persönlicher Freund geworden?
Jesus wies in seiner Antwort an den jungen Mann auf zwei wichtige Grundwerte hin – die Liebe zu Gott und die Liebe zu unserem Nächsten. Vielleicht ist es heute mal wieder wichtig, unsere Werte und Prioritäten im Lichte des Wortes Gottes zu überdenken. Zu behalten, zu verschenken oder zu entsorgen sollte Teil unseres geistlichen Frühjahrsputzes sein.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Veränderung
Das Jahr 2023 war für uns als Familie ein Jahr voller Veränderungen und Herausforderungen, das uns viel abverlangte. Nach fast dreißig Jahren internationalem Dienst für die Freikirche auf vier verschiedenen Kontinenten hatten wir uns entschieden, nach Deutschland umzuziehen, um näher bei meiner Mutter zu sein.
Dieser Entschluss, gereift über zwei Jahre und unter viel Gebet, resultierte in vielen konkreten Veränderungen. Dies war nicht unser erster interkontinentaler Umzug, aber wahrscheinlich der komplexeste, denn er zwang uns dazu, all die Dinge, die sich in vierzehn Jahren in unserem Haus in Maryland in den USA angesammelt hatten, anzuschauen und sich zu fragen: behalten, verschenken oder entsorgen?
Eigentlich hatten wir uns immer als Minimalisten betrachtet (außer bei Büchern!), aber wir stellten fest, dass sich doch sehr viel angehäuft hatte, und mit vielen dieser Dinge verbanden sich wichtige Geschichten oder bedeutungsvolle Momente. Allerdings wussten wir, dass das Gebot der Stunde Verkleinerung lautete, denn wir konnten unmöglich unseren ganzen Haushalt in einer kleinen Vierzimmerwohnung in Deutschland unterbringen.
Dieser Prozess des Sortierens ist nicht nur wichtig, wenn wir umziehen. Auch geistlich lädt uns Gottes Wort ein, das Wichtige vom Unwichtigen, das Richtige vom Falschen oder das Gute vom Schlechten zu unterscheiden. Die Evangelien erzählen uns die Geschichte eines jungen Mannes, der zu Jesus kam auf der Suche nach Klarheit und Orientierung. Jesus antwortete ihm mit zwei Zitaten aus der Tora und erinnerte ihn an Gottes Priorität in seinem Leben.
Worauf gründet sich mein Glaube? Bin ich ein Nachfolger Jesu, weil meine Eltern oder Großeltern es waren und ich nur ihren Fußstapfen folge, oder ist Jesus für mich ein persönlicher Freund geworden?
Jesus wies in seiner Antwort an den jungen Mann auf zwei wichtige Grundwerte hin – die Liebe zu Gott und die Liebe zu unserem Nächsten. Vielleicht ist es heute mal wieder wichtig, unsere Werte und Prioritäten im Lichte des Wortes Gottes zu überdenken. Zu behalten, zu verschenken oder zu entsorgen sollte Teil unseres geistlichen Frühjahrsputzes sein.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)



