
5. Apr. 2026 22:01Jürgen Schammer
Andacht 06.04.2026
Gedanken zum Thema: Hoffnung
Auf den ersten Blick vermutet man dieses Statement irgendwo in den Briefen von Paulus als Zusammenfassung der Passion Christi. Doch weit gefehlt – diese Verse entstammen einem der alttestamentlichen „Schwergewichte“ messianischer Prophetie. Allein die Zeitform hat es in sich. Jesaja beschreibt ein zukünftiges Ereignis, als wäre es bereits geschehen, obwohl bis dahin noch einige Jahrhunderte vergehen sollten. Wir haben es hier also mit einem futuristischen Tatsachenbericht zu tun, allerdings rückblickend formuliert. Bemerkenswert! Doch nicht nur der temporäre Aspekt lässt staunen, sondern auch, mit welcher Selbstverständlichkeit gesprochen wird, ohne jegliche Spur von Skepsis oder Unsicherheit. Der Prophet bezeugt einen klaren Dreiklang: geplant – beschlossen – geschehen!
Doch nun zu dem, was viel wichtiger ist. Die Kernaussage dieser Botschaft ist Evangelium pur: Ein für alle Mal ist die Schuldfrage geklärt! Weil alle Menschen ansonsten hoffnungslos verloren wären, ließ er sich um unsertwillen freiwillig und aus Liebe quälen, misshandeln, schlagen, verwunden und schließlich auch kreuzigen. Dies ist der bewundernswerteste und nachhaltigste Tauschhandel zu unserem Vorteil, den es je in dieser Welt gegeben hat. Gottes schuld- und sündloser Sohn hat am Kreuz auf Golgatha für den vollständigen Straferlass gesorgt. Wir Menschen müssen sein stellvertretendes Opfer nur annehmen und ihm nachfolgen.
Wer Jura studiert, lernt irgendwann den lateinischen Rechtsgrundsatz ne bis in idem kennen, der bereits im alten Rom bekannt war und auch in unser Grundgesetz (Artikel 103) übernommen wurde. Auf Deutsch bedeutet er so viel wie „nicht zweimal in derselben Sache“ und meint, dass niemand wegen des gleichen Vergehens zweimal angeklagt werden darf. Dieses juristische Prinzip gilt erst recht im Endgericht allen Erlösten, weil Christus bereits für sämtliche Schuld bezahlt hat. Das ist Grund zu großer Vorfreude – zweifelsfrei!
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Hoffnung
Auf den ersten Blick vermutet man dieses Statement irgendwo in den Briefen von Paulus als Zusammenfassung der Passion Christi. Doch weit gefehlt – diese Verse entstammen einem der alttestamentlichen „Schwergewichte“ messianischer Prophetie. Allein die Zeitform hat es in sich. Jesaja beschreibt ein zukünftiges Ereignis, als wäre es bereits geschehen, obwohl bis dahin noch einige Jahrhunderte vergehen sollten. Wir haben es hier also mit einem futuristischen Tatsachenbericht zu tun, allerdings rückblickend formuliert. Bemerkenswert! Doch nicht nur der temporäre Aspekt lässt staunen, sondern auch, mit welcher Selbstverständlichkeit gesprochen wird, ohne jegliche Spur von Skepsis oder Unsicherheit. Der Prophet bezeugt einen klaren Dreiklang: geplant – beschlossen – geschehen!
Doch nun zu dem, was viel wichtiger ist. Die Kernaussage dieser Botschaft ist Evangelium pur: Ein für alle Mal ist die Schuldfrage geklärt! Weil alle Menschen ansonsten hoffnungslos verloren wären, ließ er sich um unsertwillen freiwillig und aus Liebe quälen, misshandeln, schlagen, verwunden und schließlich auch kreuzigen. Dies ist der bewundernswerteste und nachhaltigste Tauschhandel zu unserem Vorteil, den es je in dieser Welt gegeben hat. Gottes schuld- und sündloser Sohn hat am Kreuz auf Golgatha für den vollständigen Straferlass gesorgt. Wir Menschen müssen sein stellvertretendes Opfer nur annehmen und ihm nachfolgen.
Wer Jura studiert, lernt irgendwann den lateinischen Rechtsgrundsatz ne bis in idem kennen, der bereits im alten Rom bekannt war und auch in unser Grundgesetz (Artikel 103) übernommen wurde. Auf Deutsch bedeutet er so viel wie „nicht zweimal in derselben Sache“ und meint, dass niemand wegen des gleichen Vergehens zweimal angeklagt werden darf. Dieses juristische Prinzip gilt erst recht im Endgericht allen Erlösten, weil Christus bereits für sämtliche Schuld bezahlt hat. Das ist Grund zu großer Vorfreude – zweifelsfrei!
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