
7. Juli 2026 22:01Heinz-Ewald Gattmann
Andacht 08.07.2026
Gedanken zum Thema: Stimmung
Die Offenbarung übt auf manchen Gläubigen eine fast magische Anziehungskraft aus. Es finden sich darin bedrohliche Szenarien, die immer wieder thematisiert werden. Und wenn es zu außergewöhnlich schrecklichen Ereignissen in der Welt kommt, suchen auch andere dort nach Erklärungen, die dann sogar Eingang in die Presse finden.
Ich selbst habe auf Freizeiten, in Jugendstunden und Predigten über Aspekte der Offenbarung gesprochen und versucht, meinen Zuhörern einen Eindruck von dem zu vermitteln, was an Bedrängnis und Notlagen auf die Welt und die Gemeinde im Besonderen zukommt. Denn wer die Zukunft kennt, so mein Gedanke, kann den Schrecken vor dem kommenden Desaster verringern.
Heute frage ich mich, ob ich damit dem Anliegen Jesu überhaupt gerecht geworden bin. Freude konnte ich durch meine Erklärungen nicht wecken. Ich habe nie erlebt, dass jemand am Ende meiner Ausführungen glücklicher aussah als am Anfang, dass seine Augen vor Begeisterung leuchteten, dass er fröhlicher und vor Erleichterung singend nach Hause gegangen wäre.
Doch offensichtlich will Jesus genau diese Stimmung durch ein Studium der Offenbarung auslösen. Wir dürfen wegschauen von den allgegenwärtigen Bedrängnissen und Nöten der Welt (auch der religiösen) hin zu einer frohen Botschaft. Jesus will uns sein in der Offenbarung ausgeführtes Thema ins Herz schreiben und die Augen öffnen für eine unumstößliche Wahrheit: Er holt sein Volk nach Hause! Auch wenn es immer wieder den Anschein hat, dass der Teufel Gottes Volk unterkriegen würde, der wahre Sieger ist Gott. Ihn kann nichts überfordern, er hat den Sieg längst in der Tasche. Wer ihm vertraut, kann sich freuen und glücklich sein!
Sollten wir in der Offenbarung deshalb nicht eher die Macht Gottes suchen als die Winkelzüge des Teufels? Angst und Schrecken machen nicht glücklich, Jesu Sieg dagegen schon! Etwas Besseres gibt es für Gläubige nicht, als sich damit zu beschäftigen, denn sie stehen auf der Seite des Siegers.
Zum Bibelvers: Offenbarung 1,3
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Stimmung
Die Offenbarung übt auf manchen Gläubigen eine fast magische Anziehungskraft aus. Es finden sich darin bedrohliche Szenarien, die immer wieder thematisiert werden. Und wenn es zu außergewöhnlich schrecklichen Ereignissen in der Welt kommt, suchen auch andere dort nach Erklärungen, die dann sogar Eingang in die Presse finden.
Ich selbst habe auf Freizeiten, in Jugendstunden und Predigten über Aspekte der Offenbarung gesprochen und versucht, meinen Zuhörern einen Eindruck von dem zu vermitteln, was an Bedrängnis und Notlagen auf die Welt und die Gemeinde im Besonderen zukommt. Denn wer die Zukunft kennt, so mein Gedanke, kann den Schrecken vor dem kommenden Desaster verringern.
Heute frage ich mich, ob ich damit dem Anliegen Jesu überhaupt gerecht geworden bin. Freude konnte ich durch meine Erklärungen nicht wecken. Ich habe nie erlebt, dass jemand am Ende meiner Ausführungen glücklicher aussah als am Anfang, dass seine Augen vor Begeisterung leuchteten, dass er fröhlicher und vor Erleichterung singend nach Hause gegangen wäre.
Doch offensichtlich will Jesus genau diese Stimmung durch ein Studium der Offenbarung auslösen. Wir dürfen wegschauen von den allgegenwärtigen Bedrängnissen und Nöten der Welt (auch der religiösen) hin zu einer frohen Botschaft. Jesus will uns sein in der Offenbarung ausgeführtes Thema ins Herz schreiben und die Augen öffnen für eine unumstößliche Wahrheit: Er holt sein Volk nach Hause! Auch wenn es immer wieder den Anschein hat, dass der Teufel Gottes Volk unterkriegen würde, der wahre Sieger ist Gott. Ihn kann nichts überfordern, er hat den Sieg längst in der Tasche. Wer ihm vertraut, kann sich freuen und glücklich sein!
Sollten wir in der Offenbarung deshalb nicht eher die Macht Gottes suchen als die Winkelzüge des Teufels? Angst und Schrecken machen nicht glücklich, Jesu Sieg dagegen schon! Etwas Besseres gibt es für Gläubige nicht, als sich damit zu beschäftigen, denn sie stehen auf der Seite des Siegers.
Zum Bibelvers: Offenbarung 1,3
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