
10. Juli 2026 22:01Gerhard Mellert
Andacht 11.07.2026
Gedanken zum Thema: Werkzeug
Ein Taugenichts bezeichnet einen Menschen, der zu nichts taugt oder der einen Lebensstil pflegt, der niemandem etwas nützt. Was mich betrifft, weiß ich, was ich alles nicht kann: Ich kann nicht frei reden, kein Klavier, keine Trompete oder Gitarre spielen, ich bin nicht begabt in Fremdsprachen, Sport oder Kunst; ich kann nicht kochen und vieles mehr. Mein Vater sagte oft: „Was soll mal aus dir werden? Junge, du bist zu nichts zu gebrauchen.“
Gott hat nicht so zu mir gesprochen wie zu Mose oder Jona oder wie bei Petrus: „Folge mir nach.“ Ich hatte kein Damaskus-Erlebnis wie Paulus. Aber wenn ich auf meinen eigenen Lebensweg zurückblicke, erkenne ich, dass Gott mich geführt hat, dass ich oft mehr aus meinen Fehlern als aus meinen Erfolgen gelernt habe. Ich habe meine Arbeit als Prediger nicht als Beruf ausgeübt, wie ich es als Kfz-Mechaniker getan habe. Ich hätte nichts anderes tun können, bei dem ich meine Erfüllung gefunden hätte.
Niemand muss zu allem fähig sein, wenn er Gottes Werkzeug ist. Nicht das Versagen ist das Problem, sondern ob wir uns von Jesus helfen lassen und auf ihn vertrauen – nicht auf uns selbst. Heute vertraue ich darauf, dass Gott mir vergibt, wo ich Fehler gemacht habe. Gott hat nie mit Fehlerlosen gearbeitet, sondern mit Menschen, die teilweise große Schwächen hatten – Abraham, David, Jona, Petrus. So bin ich Prediger geworden. Gott hat mich mit all dem, was ich nicht kann, mit meinen wenigen Gaben gebrauchen können. Ich wollte oder musste diese Arbeit tun.
Ich schreibe das so deutlich, denn es gibt immer wieder Menschen, denen geht es wie Jeremia und mir. Sie denken: Herr, ich tauge nicht. Dir will ich Mut machen. Wenn du Ja zu Gott sagst, wird er dir beistehen in allem, was du für ihn tust. Ich habe Gottes Wege nicht immer verstanden, aber ich habe ihm stets vertraut. Bei Gott kommt es nicht darauf an, ob man in die weltlichen Geschichtsbücher eingegangen ist. Wichtig ist das Buch des Lebens. Danke dafür, Herr!
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Werkzeug
Ein Taugenichts bezeichnet einen Menschen, der zu nichts taugt oder der einen Lebensstil pflegt, der niemandem etwas nützt. Was mich betrifft, weiß ich, was ich alles nicht kann: Ich kann nicht frei reden, kein Klavier, keine Trompete oder Gitarre spielen, ich bin nicht begabt in Fremdsprachen, Sport oder Kunst; ich kann nicht kochen und vieles mehr. Mein Vater sagte oft: „Was soll mal aus dir werden? Junge, du bist zu nichts zu gebrauchen.“
Gott hat nicht so zu mir gesprochen wie zu Mose oder Jona oder wie bei Petrus: „Folge mir nach.“ Ich hatte kein Damaskus-Erlebnis wie Paulus. Aber wenn ich auf meinen eigenen Lebensweg zurückblicke, erkenne ich, dass Gott mich geführt hat, dass ich oft mehr aus meinen Fehlern als aus meinen Erfolgen gelernt habe. Ich habe meine Arbeit als Prediger nicht als Beruf ausgeübt, wie ich es als Kfz-Mechaniker getan habe. Ich hätte nichts anderes tun können, bei dem ich meine Erfüllung gefunden hätte.
Niemand muss zu allem fähig sein, wenn er Gottes Werkzeug ist. Nicht das Versagen ist das Problem, sondern ob wir uns von Jesus helfen lassen und auf ihn vertrauen – nicht auf uns selbst. Heute vertraue ich darauf, dass Gott mir vergibt, wo ich Fehler gemacht habe. Gott hat nie mit Fehlerlosen gearbeitet, sondern mit Menschen, die teilweise große Schwächen hatten – Abraham, David, Jona, Petrus. So bin ich Prediger geworden. Gott hat mich mit all dem, was ich nicht kann, mit meinen wenigen Gaben gebrauchen können. Ich wollte oder musste diese Arbeit tun.
Ich schreibe das so deutlich, denn es gibt immer wieder Menschen, denen geht es wie Jeremia und mir. Sie denken: Herr, ich tauge nicht. Dir will ich Mut machen. Wenn du Ja zu Gott sagst, wird er dir beistehen in allem, was du für ihn tust. Ich habe Gottes Wege nicht immer verstanden, aber ich habe ihm stets vertraut. Bei Gott kommt es nicht darauf an, ob man in die weltlichen Geschichtsbücher eingegangen ist. Wichtig ist das Buch des Lebens. Danke dafür, Herr!
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