
13. Jan. 2026 23:01Roland Fischer
Andacht 14.01.2026
Gedanken zum Thema: Gutes tun
Heute vor 151 Jahren wurde Albert Schweitzer in der Nähe von Colmar im Elsass geboren, ein vielseitig begabter und engagierter Mensch.
Zum einen war er Musiker. Er studierte Orgel und Klavier, begleitete Chöre auf der Orgel und gab Konzerte. Darüber hinaus tat er sich als Musikwissenschaftler hervor und veröffentlichte ein Buch über Johann Sebastian Bach.
Zum anderen ist er als maßgeblicher Theologe bekannt. Nachdem er in Straßburg Philosophie und Theologie studiert hatte, promovierte er in Berlin mit einer Arbeit zu Kants Religionsphilosophie. Sein Buch mit dem Titel Geschichte der Leben-Jesu-Forschung hinterließ nachhaltige Spuren in der Theologiegeschichte.
Besondere Bekanntheit erlangte Albert Schweitzer sicherlich als Urwaldarzt von Lambaréné. Nach seinen zwei Studien und Berufen studierte er von 1905 bis 1913 noch Medizin mit dem Ziel, seiner Leidenschaft zu folgen und in Französisch-Äquatorialafrika als Missionsarzt tätig zu werden. 1913 setzte Schweitzer sein Vorhaben in die Tat um und gründete am Ogooué, einem 1200 km langen Fluss in Gabun, das Urwaldhospital in Lambaréné. Trotz Unterbrechungen durch Krankheit und die Weltkriege kam er immer wieder nach Lambaréné zurück, wo er 1965 im Alter von neunzig Jahren verstarb.
Ein Zitat von Albert Schweitzer besagt: „Du darfst am Guten in der Welt mitarbeiten.“ Er hat das Gute getan und das Leben unzähliger Menschen zum Positiven beeinflusst. Noch heute ist er vielen ein Vorbild.
Im letzten Kapitel seines Galaterbriefs gibt der Apostel Paulus einige Empfehlungen und Ermahnungen für unser zwischenmenschliches Zusammenleben: einander helfen, gemeinsam Lasten tragen, sanftmütig und demütig sein. Am Ende folgt die Einladung, Gutes zu tun. In einer Gesellschaft, in der der Begriff Gutmensch schon fast als Schimpfwort gilt, ist das umso nötiger. Gutes zu tun ohne Berechnung und Hintergedanken, einfach weil es gut ist. Der Frau, die sein Haupt gesalbt hatte, bescheinigte Jesus: „Sie hat mir […] etwas Gutes getan“ (Mk 14,6 NLB). Darauf kommt es an!
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Gutes tun
Heute vor 151 Jahren wurde Albert Schweitzer in der Nähe von Colmar im Elsass geboren, ein vielseitig begabter und engagierter Mensch.
Zum einen war er Musiker. Er studierte Orgel und Klavier, begleitete Chöre auf der Orgel und gab Konzerte. Darüber hinaus tat er sich als Musikwissenschaftler hervor und veröffentlichte ein Buch über Johann Sebastian Bach.
Zum anderen ist er als maßgeblicher Theologe bekannt. Nachdem er in Straßburg Philosophie und Theologie studiert hatte, promovierte er in Berlin mit einer Arbeit zu Kants Religionsphilosophie. Sein Buch mit dem Titel Geschichte der Leben-Jesu-Forschung hinterließ nachhaltige Spuren in der Theologiegeschichte.
Besondere Bekanntheit erlangte Albert Schweitzer sicherlich als Urwaldarzt von Lambaréné. Nach seinen zwei Studien und Berufen studierte er von 1905 bis 1913 noch Medizin mit dem Ziel, seiner Leidenschaft zu folgen und in Französisch-Äquatorialafrika als Missionsarzt tätig zu werden. 1913 setzte Schweitzer sein Vorhaben in die Tat um und gründete am Ogooué, einem 1200 km langen Fluss in Gabun, das Urwaldhospital in Lambaréné. Trotz Unterbrechungen durch Krankheit und die Weltkriege kam er immer wieder nach Lambaréné zurück, wo er 1965 im Alter von neunzig Jahren verstarb.
Ein Zitat von Albert Schweitzer besagt: „Du darfst am Guten in der Welt mitarbeiten.“ Er hat das Gute getan und das Leben unzähliger Menschen zum Positiven beeinflusst. Noch heute ist er vielen ein Vorbild.
Im letzten Kapitel seines Galaterbriefs gibt der Apostel Paulus einige Empfehlungen und Ermahnungen für unser zwischenmenschliches Zusammenleben: einander helfen, gemeinsam Lasten tragen, sanftmütig und demütig sein. Am Ende folgt die Einladung, Gutes zu tun. In einer Gesellschaft, in der der Begriff Gutmensch schon fast als Schimpfwort gilt, ist das umso nötiger. Gutes zu tun ohne Berechnung und Hintergedanken, einfach weil es gut ist. Der Frau, die sein Haupt gesalbt hatte, bescheinigte Jesus: „Sie hat mir […] etwas Gutes getan“ (Mk 14,6 NLB). Darauf kommt es an!
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