
16. Juli 2026 22:01Anika Geiger
Andacht 17.07.2026
Gedanken zum Thema: Gesetze
In unserem Alltag begegnen uns zahlreiche Gesetze und Bestimmungen. Sei es das Arbeitsrecht am Arbeitsplatz oder die Straßenverkehrsordnung im öffentlichen Raum. Diese Gesetze sollen uns schützen und für ein gelingendes Miteinander sorgen. Es gibt aber auch Gesetze und Regelungen, über die man nur schmunzeln oder den Kopf schütteln kann. Genau so erging es mir, als ich auf den Paragrafen 10, Absatz 6 der Altstadtsatzung von Bad Sooden-Allendorf in Nordhessen gestoßen bin. Demnach dürfen Anwohner ausschließlich pastellfarbene, beige oder sandfarbene Sonnenschirme aufstellen. Andersfarbige Sonnenschirme sind nicht gestattet. Außerdem dürfen die Sonnenschirme keinerlei Werbung oder Logos enthalten. Der Verstoß kann mit einem Bußgeld von bis zu 15.000 Euro geahndet werden. Beim Lesen dieser Satzung habe ich mich doch sehr gewundert. Farbige Sonnenschirme würden doch niemandem schaden oder gefährlich werden. So begegnen einem heutzutage viele Gesetze und Gebote, die wenig sinnvoll erscheinen.
Auch Gott hat uns Gesetze und Regeln mitgegeben, die das Zusammenleben schützen und ordnen sollen. Die bekanntesten davon sind die Zehn Gebote, die Gott Mose auf dem Berg Sinai mitgeteilt hat. Was macht es mit uns, wenn wir seine Gesetze und Gebote studieren? Erachten wir sie als sinnvoll oder schütteln wir den Kopf darüber?
Wenn man sich die Zehn Gebote näher anschaut, stellt man fest, dass es vor allem darum geht, Gott von ganzem Herzen zu lieben und seinen Nächsten so zu lieben wie sich selbst. Fällt mir das als gläubige Christin immer so leicht? Kann man Gott von ganzem Herzen lieben, wenn man einen Schicksalsschlag erlitten hat oder schlecht von seinen Mitmenschen behandelt wurde? Gott liebt uns und kann uns in diesen schwierigen Situationen helfen, seine Liebe anzunehmen, sie weiterzugeben und damit seine Gebote zu halten. Denn wie es im Ausgangstext bereits heißt: „Wer sich an seine Gebote hält, der bleibt mit Gott verbunden und Gott mit ihm.“ Die Verbindung mit Gott ist das, was zählt. Lasst uns dafür beten, dass sie immer erhalten bleibt.
Zum Bibelvers: 1. Johannes 3,24
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Gesetze
In unserem Alltag begegnen uns zahlreiche Gesetze und Bestimmungen. Sei es das Arbeitsrecht am Arbeitsplatz oder die Straßenverkehrsordnung im öffentlichen Raum. Diese Gesetze sollen uns schützen und für ein gelingendes Miteinander sorgen. Es gibt aber auch Gesetze und Regelungen, über die man nur schmunzeln oder den Kopf schütteln kann. Genau so erging es mir, als ich auf den Paragrafen 10, Absatz 6 der Altstadtsatzung von Bad Sooden-Allendorf in Nordhessen gestoßen bin. Demnach dürfen Anwohner ausschließlich pastellfarbene, beige oder sandfarbene Sonnenschirme aufstellen. Andersfarbige Sonnenschirme sind nicht gestattet. Außerdem dürfen die Sonnenschirme keinerlei Werbung oder Logos enthalten. Der Verstoß kann mit einem Bußgeld von bis zu 15.000 Euro geahndet werden. Beim Lesen dieser Satzung habe ich mich doch sehr gewundert. Farbige Sonnenschirme würden doch niemandem schaden oder gefährlich werden. So begegnen einem heutzutage viele Gesetze und Gebote, die wenig sinnvoll erscheinen.
Auch Gott hat uns Gesetze und Regeln mitgegeben, die das Zusammenleben schützen und ordnen sollen. Die bekanntesten davon sind die Zehn Gebote, die Gott Mose auf dem Berg Sinai mitgeteilt hat. Was macht es mit uns, wenn wir seine Gesetze und Gebote studieren? Erachten wir sie als sinnvoll oder schütteln wir den Kopf darüber?
Wenn man sich die Zehn Gebote näher anschaut, stellt man fest, dass es vor allem darum geht, Gott von ganzem Herzen zu lieben und seinen Nächsten so zu lieben wie sich selbst. Fällt mir das als gläubige Christin immer so leicht? Kann man Gott von ganzem Herzen lieben, wenn man einen Schicksalsschlag erlitten hat oder schlecht von seinen Mitmenschen behandelt wurde? Gott liebt uns und kann uns in diesen schwierigen Situationen helfen, seine Liebe anzunehmen, sie weiterzugeben und damit seine Gebote zu halten. Denn wie es im Ausgangstext bereits heißt: „Wer sich an seine Gebote hält, der bleibt mit Gott verbunden und Gott mit ihm.“ Die Verbindung mit Gott ist das, was zählt. Lasst uns dafür beten, dass sie immer erhalten bleibt.
Zum Bibelvers: 1. Johannes 3,24
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)



