
20. Juni 2026 22:01Reinhold Paul
Andacht 21.06.2026
Gedanken zum Thema: Lachen
In einer Gemeinde wurde über die vermeintlich weltbewegende Frage diskutiert, ob im Gottesdienst gelacht werden dürfe oder nicht. Einige blieben bei ihrem klaren Nein. Und wenn es dann bei einer Predigt etwas fröhlicher wurde, erhob sich ein würdiger Bruder mit gestrecktem Zeigefinger. Aber warum eigentlich? Gott lacht doch auch – siehe Psalm 2,4 –, obwohl es an dieser Stelle ein besonderes Lachen ist.
Der Schöpfer hat uns mit der köstlichen Gabe des Lachens beschenkt. Darum ist Lachen prinzipiell eine gute Sache, ob nun Schmunzeln, Kichern oder Lächeln. Wenn wir jemandem zulächeln, signalisieren wir ihm, dass wir es gut mit ihm meinen. Und manchmal müssen wir schallend loslachen, sodass der Bauch Muskelkater bekommt.
Auch die Medizin hat längst erkannt: Lachen ist gesund! Dadurch werden die Brust- und Bauchmuskeln massiert und gestärkt, Lunge und Gesichtsmuskeln trainiert, die Atmung beschleunigt, der ganze Körper vermehrt mit Sauerstoff versorgt, die Verdauung gefördert, das Denken erfrischt und Spannung abgebaut. Irgendwo las ich: „Um ein böses Gesicht zu machen, müssen wir 65 Muskeln anstrengen, zum Lachen nur 10.“ Darunter stand: „Überanstrenge dich nicht!“ Allerdings, wenn wir den Zustand unserer kaputten Welt mit Ungerechtigkeit, Krieg, Leid, Schmerzen und Tod bedenken, ist uns das Weinen nicht selten viel näher als das Lachen.
Dennoch haben vor allem Kinder Gottes Grund zur Freude und zum Lachen, denn wir wissen, Gott liebt uns, wir haben einen Heiland, der unsere Schuld vergibt. Und wir haben eine unvergleichliche Zukunft bei ihm. Als die Israeliten in die Gefangenschaft geführt wurden, gab es sicherlich viel Wut, Verzweiflung und Tränen. Als sie aber heimkehren durften, konnten sie entsprechend unserem Andachtswort lachen und Gott rühmen. Wenn Jesus wiederkommt, wird es uns wirklich wie ein Traum vorkommen. Dann haben wir noch viel mehr Grund, aus vollem Herzen zu lachen und ihn zu rühmen. Heute wissen wir, dass Schönste und Allerbeste liegt noch vor uns.
Ich möchte darum öfter lächeln. Und du?
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Lachen
In einer Gemeinde wurde über die vermeintlich weltbewegende Frage diskutiert, ob im Gottesdienst gelacht werden dürfe oder nicht. Einige blieben bei ihrem klaren Nein. Und wenn es dann bei einer Predigt etwas fröhlicher wurde, erhob sich ein würdiger Bruder mit gestrecktem Zeigefinger. Aber warum eigentlich? Gott lacht doch auch – siehe Psalm 2,4 –, obwohl es an dieser Stelle ein besonderes Lachen ist.
Der Schöpfer hat uns mit der köstlichen Gabe des Lachens beschenkt. Darum ist Lachen prinzipiell eine gute Sache, ob nun Schmunzeln, Kichern oder Lächeln. Wenn wir jemandem zulächeln, signalisieren wir ihm, dass wir es gut mit ihm meinen. Und manchmal müssen wir schallend loslachen, sodass der Bauch Muskelkater bekommt.
Auch die Medizin hat längst erkannt: Lachen ist gesund! Dadurch werden die Brust- und Bauchmuskeln massiert und gestärkt, Lunge und Gesichtsmuskeln trainiert, die Atmung beschleunigt, der ganze Körper vermehrt mit Sauerstoff versorgt, die Verdauung gefördert, das Denken erfrischt und Spannung abgebaut. Irgendwo las ich: „Um ein böses Gesicht zu machen, müssen wir 65 Muskeln anstrengen, zum Lachen nur 10.“ Darunter stand: „Überanstrenge dich nicht!“ Allerdings, wenn wir den Zustand unserer kaputten Welt mit Ungerechtigkeit, Krieg, Leid, Schmerzen und Tod bedenken, ist uns das Weinen nicht selten viel näher als das Lachen.
Dennoch haben vor allem Kinder Gottes Grund zur Freude und zum Lachen, denn wir wissen, Gott liebt uns, wir haben einen Heiland, der unsere Schuld vergibt. Und wir haben eine unvergleichliche Zukunft bei ihm. Als die Israeliten in die Gefangenschaft geführt wurden, gab es sicherlich viel Wut, Verzweiflung und Tränen. Als sie aber heimkehren durften, konnten sie entsprechend unserem Andachtswort lachen und Gott rühmen. Wenn Jesus wiederkommt, wird es uns wirklich wie ein Traum vorkommen. Dann haben wir noch viel mehr Grund, aus vollem Herzen zu lachen und ihn zu rühmen. Heute wissen wir, dass Schönste und Allerbeste liegt noch vor uns.
Ich möchte darum öfter lächeln. Und du?
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)



