
26. Aug. 2026 22:01Reinhold Paul
Andacht 27.08.2026
Gedanken zum Thema: Verheißung
In einer Fantasiegeschichte geht es um ein zweieiiges Zwillingspärchen, das sich im Bauch der Mutter unterhält. „Puh“, stöhnt der Junge, „ist das eng hier, man kann sich gar nicht recken.“ „Mach dich nicht so dick“, schimpft die Schwester. „Ich brauche mehr Platz, mir reicht’s langsam, ich will hier raus“, mault der Junge. „Was meinst du mit ‚raus‘? Das hier ist doch unsere Welt, eine andere kenne ich nicht“, sagt das Mädchen. „Aber es muss noch eine andere geben“, beharrt der Junge. „Was wir hier erleben, kann doch nicht alles sein. Da, hörst du das? Diese weiche hohe Stimme, ja, und jetzt dieser warme, tiefe Ton! Das muss doch bedeuten, es gibt noch mehr als unsere Welt. Jedenfalls bin ich sehr neugierig und möchte dorthin. Da draußen ist etwas Unbekanntes, etwas Helles, nennen wir es Licht.“ „Woher weißt du das?“ „Ich ahne es und sehne mich nach diesem Licht.“
Wahrscheinlich schüttelt der ein oder andere den Kopf: Ungeborene können doch gar nicht so miteinander reden. Die Sprache muss sich erst entwickeln. Stimmt! Aber dennoch gibt es diese Welt außerhalb ihres Seins. Geht es uns nicht manchmal genauso wie in dieser Erzählung? Auch wir fühlen uns hier nicht immer pudelwohl; Stress, Streit, Neid, Verletzungen und vieles mehr, das wir ertragen müssen – und wir hoffen und ahnen, es gibt eine andere, bessere Welt, auch wenn wir sie noch nicht kennengelernt haben.
Gott hat es uns in seinem Wort gesagt und uns eine kleine Vorstellung davon gegeben. Wir können den Verheißungen wie im Eingangstext Glauben schenken und versuchen, uns diese neue Welt vorzustellen, auch wenn sie am Ende ganz anders sein wird. Eines Tages kommt auch für uns die „Geburtsstunde“. Die Wehen der Weltgeschichte kündigen sich bereits an. Wenn Jesus wiederkommt, wird es hell um uns sein. Dann werden wir diese neue, ewige Welt sehen und darin leben dürfen. Gott hat alles für uns vorbereitet – und diese Wirklichkeit wird viel herrlicher sein, als wir sie uns im Moment vorstellen können.
Zum Bibelvers: 1. Korinther 2,9
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Verheißung
In einer Fantasiegeschichte geht es um ein zweieiiges Zwillingspärchen, das sich im Bauch der Mutter unterhält. „Puh“, stöhnt der Junge, „ist das eng hier, man kann sich gar nicht recken.“ „Mach dich nicht so dick“, schimpft die Schwester. „Ich brauche mehr Platz, mir reicht’s langsam, ich will hier raus“, mault der Junge. „Was meinst du mit ‚raus‘? Das hier ist doch unsere Welt, eine andere kenne ich nicht“, sagt das Mädchen. „Aber es muss noch eine andere geben“, beharrt der Junge. „Was wir hier erleben, kann doch nicht alles sein. Da, hörst du das? Diese weiche hohe Stimme, ja, und jetzt dieser warme, tiefe Ton! Das muss doch bedeuten, es gibt noch mehr als unsere Welt. Jedenfalls bin ich sehr neugierig und möchte dorthin. Da draußen ist etwas Unbekanntes, etwas Helles, nennen wir es Licht.“ „Woher weißt du das?“ „Ich ahne es und sehne mich nach diesem Licht.“
Wahrscheinlich schüttelt der ein oder andere den Kopf: Ungeborene können doch gar nicht so miteinander reden. Die Sprache muss sich erst entwickeln. Stimmt! Aber dennoch gibt es diese Welt außerhalb ihres Seins. Geht es uns nicht manchmal genauso wie in dieser Erzählung? Auch wir fühlen uns hier nicht immer pudelwohl; Stress, Streit, Neid, Verletzungen und vieles mehr, das wir ertragen müssen – und wir hoffen und ahnen, es gibt eine andere, bessere Welt, auch wenn wir sie noch nicht kennengelernt haben.
Gott hat es uns in seinem Wort gesagt und uns eine kleine Vorstellung davon gegeben. Wir können den Verheißungen wie im Eingangstext Glauben schenken und versuchen, uns diese neue Welt vorzustellen, auch wenn sie am Ende ganz anders sein wird. Eines Tages kommt auch für uns die „Geburtsstunde“. Die Wehen der Weltgeschichte kündigen sich bereits an. Wenn Jesus wiederkommt, wird es hell um uns sein. Dann werden wir diese neue, ewige Welt sehen und darin leben dürfen. Gott hat alles für uns vorbereitet – und diese Wirklichkeit wird viel herrlicher sein, als wir sie uns im Moment vorstellen können.
Zum Bibelvers: 1. Korinther 2,9
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)



