
28. Sep. 2026 22:01Roland Fischer
Andacht 29.09.2026
Gedanken zum Thema: Hirte
In dieser Rede über den guten Hirten betont Jesus mehrfach, was der Hirte für seine Herde tut: Er kümmert sich um seine Schafe. Er führt sie, gibt ihnen das wahre Leben, ja, er lässt sein Leben für die Schafe. Dann beschreibt er, was die Schafe tun: Sie folgen dem Hirten und hören auf seine Stimme, was im Text viermal betont wird (V. 3–4.16.27).
Ein Schäfer erzählte: „Wenn in meiner Herde ein Lamm geboren wird, trage ich es in der ersten Woche so oft es geht auf meinem Arm. Während ich mit ihm rede, gewöhnt sich das Lamm an meine Stimme. Ein Leben lang wird das Lamm meine Stimme nicht mehr vergessen und darauf hören. Ein befreundeter Gastwirt hatte mich gebeten, seine fünf Schafe in meiner Herde mitzunehmen. Wir zogen durch das Neckartal; links der Neckar, rechts eine Landstraße. In der Nacht war es kalt. Über dem Fluss und den Wiesen lag Bodennebel, sodass der Neckar kaum zu sehen war. Als ich mit meiner Herde die Straße entlangging, fuhr ein großer Sattelzug vorbei. Der Fahrer drückte zum Gruß auf seine Dreiklanghupe. Die Schafe erschraken fürchterlich über dieses laute Geräusch. In der Herde brach Panik aus. Sie rannten einfach drauflos. Wegen des Nebels konnten die Schafe nicht erkennen, dass sie auf einen Fluss zuliefen. Die steile Uferböschung, das eiskalte Wasser, die Strömung – meine Herde war in höchster Gefahr. Ich rief so laut ich konnte: „Halt! Bleibt stehen!“ Und siehe da, meine Schafe hörten meine Stimme. Sie spürten instinktiv: Das ist unser Hirte. Er ist da. Wir brauchen nicht wegzulaufen. Gegen die Panik und Angst setzte sich die Erinnerung an den Hirten durch. Knapp vor dem Flussufer kam die Herde zum Stehen. Nur fünf Schafe rannten blindlings weiter, die Schafe des Gastwirts. Sie kannten mich nicht, sie waren nicht auf meine Stimme programmiert.“
Kennen wir die Stimme unseres Hirten? Viele Worte prasseln auf uns ein, viele Stimmen erheben sich lautstark. Hören wir die Stimme unseres Herrn Jesus Christus aus der Menge heraus? Seine Stimme ist nicht kalt und herrisch, sondern warm, fürsorglich, sanft und freundlich. Der Stimme des guten Hirten folge ich gern.
Zum Bibelvers: Johannes 10,11.27–28
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Hirte
In dieser Rede über den guten Hirten betont Jesus mehrfach, was der Hirte für seine Herde tut: Er kümmert sich um seine Schafe. Er führt sie, gibt ihnen das wahre Leben, ja, er lässt sein Leben für die Schafe. Dann beschreibt er, was die Schafe tun: Sie folgen dem Hirten und hören auf seine Stimme, was im Text viermal betont wird (V. 3–4.16.27).
Ein Schäfer erzählte: „Wenn in meiner Herde ein Lamm geboren wird, trage ich es in der ersten Woche so oft es geht auf meinem Arm. Während ich mit ihm rede, gewöhnt sich das Lamm an meine Stimme. Ein Leben lang wird das Lamm meine Stimme nicht mehr vergessen und darauf hören. Ein befreundeter Gastwirt hatte mich gebeten, seine fünf Schafe in meiner Herde mitzunehmen. Wir zogen durch das Neckartal; links der Neckar, rechts eine Landstraße. In der Nacht war es kalt. Über dem Fluss und den Wiesen lag Bodennebel, sodass der Neckar kaum zu sehen war. Als ich mit meiner Herde die Straße entlangging, fuhr ein großer Sattelzug vorbei. Der Fahrer drückte zum Gruß auf seine Dreiklanghupe. Die Schafe erschraken fürchterlich über dieses laute Geräusch. In der Herde brach Panik aus. Sie rannten einfach drauflos. Wegen des Nebels konnten die Schafe nicht erkennen, dass sie auf einen Fluss zuliefen. Die steile Uferböschung, das eiskalte Wasser, die Strömung – meine Herde war in höchster Gefahr. Ich rief so laut ich konnte: „Halt! Bleibt stehen!“ Und siehe da, meine Schafe hörten meine Stimme. Sie spürten instinktiv: Das ist unser Hirte. Er ist da. Wir brauchen nicht wegzulaufen. Gegen die Panik und Angst setzte sich die Erinnerung an den Hirten durch. Knapp vor dem Flussufer kam die Herde zum Stehen. Nur fünf Schafe rannten blindlings weiter, die Schafe des Gastwirts. Sie kannten mich nicht, sie waren nicht auf meine Stimme programmiert.“
Kennen wir die Stimme unseres Hirten? Viele Worte prasseln auf uns ein, viele Stimmen erheben sich lautstark. Hören wir die Stimme unseres Herrn Jesus Christus aus der Menge heraus? Seine Stimme ist nicht kalt und herrisch, sondern warm, fürsorglich, sanft und freundlich. Der Stimme des guten Hirten folge ich gern.
Zum Bibelvers: Johannes 10,11.27–28
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