
10. Mai 2026 22:01Marli Weigt
Andacht 11.05.2026
Gedanken zum Thema: Glaube
Dieses wunderbare Glaubenszeugnis des Apostels Paulus über Timotheus’ Familie ließ mich an meine eigene Familie zurückdenken. Auch ich hatte gläubige Vorfahren. Besonders die Mutter meiner Mutter prägte meinen Glauben. Ich wusste und erlebte, dass sie für ihre vielen Enkel namentlich betete, dass ihr das Abendmahl mit Fußwaschung sehr wichtig war, dass sie fest an die Wiederkunft Jesu glaubte und jeden Sabbat zum Gottesdienst ging. Sie hatte einen Blick für Bedürftige und war sehr freigiebig. Für mich wurde sie im Laufe meines Lebens ein unvergessliches Vorbild.
Heute wohne ich mit anderen Senioren und Seniorinnen zusammen und habe schon von manchen Großmüttern gehört, die Spuren des Glaubens hinterlassen haben. Ob sie ein Kindergebet weitergaben oder ihre Enkelkinder mit in die Kirche nahmen – Omas hatten Einfluss. Omas, aber auch Opas können viel Gutes vermitteln, das Interesse für bestimmte Lebensbereiche wecken, sich Zeit zum Zuhören nehmen und sich aufrichtig für die Enkel und Urenkel interessieren. Je mehr liebevoller Kontakt entsteht, umso nachhaltiger kann ihr Einfluss sein.
Der christliche Glaube wurde zur Zeit Jesu besonders von den Frauen in die Familien getragen. Sie waren es, die zu Hause die Kinder erzogen, die mit ihnen beteten und biblische Geschichten erzählten. Auch in Kirchen und Gemeinden findet man viele Frauen. Vielleicht ist es ein himmlischer Auftrag. Egal ob Mütter oder Großmütter, Frauen erfassen das Evangelium auf eine besondere Weise und können es auch besonders weitergeben, gerade an Kinder. Von unserer Mutter haben meine Geschwister und ich viele Glaubenserfahrungen gehört und auch miterlebt. Daran denken wir heute noch, und erzählen sie wiederum unseren Enkelkindern weiter.
Nicht nur biblische Geschichten bilden den Glauben an Jesus, sondern auch authentische Erfahrungen mit dem lebendigen Gott. Darüber hinaus tragen unsere Begeisterung über die Schöpfung und das gemeinsame Erleben in der Natur zur Bewunderung des Schöpfers und Freude an seinen Werken bei. Liebe Großeltern und Eltern, ich wünsche uns ein Herz voller Liebe und Glauben für die nächsten Generationen.
Zum Bibelvers: 2. Timotheus 1,5
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Glaube
Dieses wunderbare Glaubenszeugnis des Apostels Paulus über Timotheus’ Familie ließ mich an meine eigene Familie zurückdenken. Auch ich hatte gläubige Vorfahren. Besonders die Mutter meiner Mutter prägte meinen Glauben. Ich wusste und erlebte, dass sie für ihre vielen Enkel namentlich betete, dass ihr das Abendmahl mit Fußwaschung sehr wichtig war, dass sie fest an die Wiederkunft Jesu glaubte und jeden Sabbat zum Gottesdienst ging. Sie hatte einen Blick für Bedürftige und war sehr freigiebig. Für mich wurde sie im Laufe meines Lebens ein unvergessliches Vorbild.
Heute wohne ich mit anderen Senioren und Seniorinnen zusammen und habe schon von manchen Großmüttern gehört, die Spuren des Glaubens hinterlassen haben. Ob sie ein Kindergebet weitergaben oder ihre Enkelkinder mit in die Kirche nahmen – Omas hatten Einfluss. Omas, aber auch Opas können viel Gutes vermitteln, das Interesse für bestimmte Lebensbereiche wecken, sich Zeit zum Zuhören nehmen und sich aufrichtig für die Enkel und Urenkel interessieren. Je mehr liebevoller Kontakt entsteht, umso nachhaltiger kann ihr Einfluss sein.
Der christliche Glaube wurde zur Zeit Jesu besonders von den Frauen in die Familien getragen. Sie waren es, die zu Hause die Kinder erzogen, die mit ihnen beteten und biblische Geschichten erzählten. Auch in Kirchen und Gemeinden findet man viele Frauen. Vielleicht ist es ein himmlischer Auftrag. Egal ob Mütter oder Großmütter, Frauen erfassen das Evangelium auf eine besondere Weise und können es auch besonders weitergeben, gerade an Kinder. Von unserer Mutter haben meine Geschwister und ich viele Glaubenserfahrungen gehört und auch miterlebt. Daran denken wir heute noch, und erzählen sie wiederum unseren Enkelkindern weiter.
Nicht nur biblische Geschichten bilden den Glauben an Jesus, sondern auch authentische Erfahrungen mit dem lebendigen Gott. Darüber hinaus tragen unsere Begeisterung über die Schöpfung und das gemeinsame Erleben in der Natur zur Bewunderung des Schöpfers und Freude an seinen Werken bei. Liebe Großeltern und Eltern, ich wünsche uns ein Herz voller Liebe und Glauben für die nächsten Generationen.
Zum Bibelvers: 2. Timotheus 1,5
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)



