
11. Mai 2026 22:01Mirijam Martín Díaz
Andacht 12.05.2026
Gedanken zum Thema: Bindung
Was für eine Zusage! Viele kennen diese Worte von Hochzeiten. Auch mein Mann und ich haben sie uns als Eheversprechen gegeben.
Doch Rut redet hier nicht mit ihrem Ehemann, sondern mit ihrer Schwiegermutter. Rut und Noomi hatten offensichtlich eine sehr liebevolle Beziehung zueinander. Nicht zuletzt verband sie der schmerzliche Verlust von Ruts Mann und Noomis Sohn. Gemeinsam verbrachten sie viele Jahre im Land Moab und teilten dort Freude und Leid miteinander. In Moab war Noomi eine Fremde. Ich kann mir gut vorstellen, wie Rut sie in ihr Heimatland einführte und liebevoll unterstützte. Als es dann an der Zeit war, in Noomis Heimatland zurückzukehren, erwies ihre Schwiegertochter ihr die wohl größte Ehre: Rut versprach, sie überallhin zu begleiten. Die fremde Kultur, die andere Sprache und all die ungeklärten Umstände, die Rut erwarteten, waren kein Ausschlusskriterium für sie. Denn die Freundschaft zwischen den beiden Frauen war so tief, dass sie alles gemeinsam erleben wollten.
Mich beeindruckt diese feste und liebevolle Bindung zwischen den beiden. In dieser Freundschaft ging es darum, die jeweils andere zu sehen. Es ging darum, wahrzunehmen, was die andere Person beschäftigt, ermutigende Worte zu sprechen und, wenn notwendig, zu schweigen. Diese Freundschaft überwand Ländergrenzen, fremde Sprachen und tiefe Trauer.
Rut entschied sich nicht nur für ein neues Land, sondern auch dafür, ihrer Schwiegermutter in allem beizustehen, was kommen mochte. Vor allem aber entschied sie sich für das Leben mit Gott, der ihr zuerst fremd war, den sie aber auch durch die Freundschaft zu Noomi lieben lernte. Rut bekannte: „Dein Gott ist mein Gott.“
Auch wir können für andere ein solcher Segen werden. Ich möchte dich einladen, für deine Freundschaften zu beten. Lege die Menschen, die dir am Herzen liegen, im Gebet in Gottes Hände. Er kann viel mehr bewirken, als du dir vorstellen kannst.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Bindung
Was für eine Zusage! Viele kennen diese Worte von Hochzeiten. Auch mein Mann und ich haben sie uns als Eheversprechen gegeben.
Doch Rut redet hier nicht mit ihrem Ehemann, sondern mit ihrer Schwiegermutter. Rut und Noomi hatten offensichtlich eine sehr liebevolle Beziehung zueinander. Nicht zuletzt verband sie der schmerzliche Verlust von Ruts Mann und Noomis Sohn. Gemeinsam verbrachten sie viele Jahre im Land Moab und teilten dort Freude und Leid miteinander. In Moab war Noomi eine Fremde. Ich kann mir gut vorstellen, wie Rut sie in ihr Heimatland einführte und liebevoll unterstützte. Als es dann an der Zeit war, in Noomis Heimatland zurückzukehren, erwies ihre Schwiegertochter ihr die wohl größte Ehre: Rut versprach, sie überallhin zu begleiten. Die fremde Kultur, die andere Sprache und all die ungeklärten Umstände, die Rut erwarteten, waren kein Ausschlusskriterium für sie. Denn die Freundschaft zwischen den beiden Frauen war so tief, dass sie alles gemeinsam erleben wollten.
Mich beeindruckt diese feste und liebevolle Bindung zwischen den beiden. In dieser Freundschaft ging es darum, die jeweils andere zu sehen. Es ging darum, wahrzunehmen, was die andere Person beschäftigt, ermutigende Worte zu sprechen und, wenn notwendig, zu schweigen. Diese Freundschaft überwand Ländergrenzen, fremde Sprachen und tiefe Trauer.
Rut entschied sich nicht nur für ein neues Land, sondern auch dafür, ihrer Schwiegermutter in allem beizustehen, was kommen mochte. Vor allem aber entschied sie sich für das Leben mit Gott, der ihr zuerst fremd war, den sie aber auch durch die Freundschaft zu Noomi lieben lernte. Rut bekannte: „Dein Gott ist mein Gott.“
Auch wir können für andere ein solcher Segen werden. Ich möchte dich einladen, für deine Freundschaften zu beten. Lege die Menschen, die dir am Herzen liegen, im Gebet in Gottes Hände. Er kann viel mehr bewirken, als du dir vorstellen kannst.
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