
12. Mai 2026 22:01Nicole Günther
Andacht 13.05.2026
Gedanken zum Thema: Vaterunser
Jesus schenkte den Jüngern und uns das Vaterunser. Was Jesus sagte, entsprach nicht den damaligen Riten. Die Pharisäer machten das Gebet zu einer öffentlichen Angelegenheit, um mit ihrer Frömmigkeit zu prahlen. Jesus stellte dies auf den Kopf, als er zu einem Gebet ohne viele Worte im Verborgenen riet und damit das Gebet zu einer persönlichen Angelegenheit zwischen dem Betenden und Gott erklärte. Das Vaterunser besteht aus vielen Elementen. Es beginnt mit dem Kern: der Anbetung. Mit der Anrede „Unser Vater“ unterstreicht Jesus die enge Beziehung, die wir zu Gott haben können, und erklärt uns zu Kindern Gottes. Mit diesen Worten zeigt er auf, dass Gott als sein Papa gleichzeitig der Vater aller Menschen ist. Er ist damit kein unpersönlicher Gott, sondern wünscht sich eine von Vertrauen geprägte Beziehung.
Gleichzeitig ist Gott aber auch der Einzige, dem Ehre und Anbetung gebühren. Gott allein ist heilig. Mit den Worten „Dein Name werde geheiligt“ drückt der Betende Ehrfurcht aus und erkennt Gottes Allmacht an. Gottes Name ist heilig und unser Leben soll seinen Namen heiligen, indem wir seine Liebe weitergeben, friedfertig, zugewandt, hilfsbereit und liebevoll sind.
Die letzten Worte des Vaterunsers bilden den Gebetsabschluss: „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.“ Auch hier wird Gott gelobt und anerkannt, dass er der Herr dieser und aller Welten ist. Reich, Kraft und Herrlichkeit liegen nicht in den Händen der Mächtigen dieser Zeit. Das Bekenntnis in diesen Worten lenkt auf das Ziel hin und gibt einen Ausblick auf die Ewigkeit. Die Ewigkeit ist dort, wo Gott von der gesamten Schöpfung gepriesen wird. In seiner Gegenwart liegt die Zukunft. Dort wird es keine Trennung mehr von ihm geben. Gott gehört alle politische und wirtschaftliche Macht, alle Gewalt über Leben und Tod, denn er ist größer als alle anderen Kräfte. „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.“ Indem wir so beten, erkennen wir Gottes Souveränität an und geben uns ihm ganz hin.
Zum Bibelvers: Matthäus 6,9.13
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Vaterunser
Jesus schenkte den Jüngern und uns das Vaterunser. Was Jesus sagte, entsprach nicht den damaligen Riten. Die Pharisäer machten das Gebet zu einer öffentlichen Angelegenheit, um mit ihrer Frömmigkeit zu prahlen. Jesus stellte dies auf den Kopf, als er zu einem Gebet ohne viele Worte im Verborgenen riet und damit das Gebet zu einer persönlichen Angelegenheit zwischen dem Betenden und Gott erklärte. Das Vaterunser besteht aus vielen Elementen. Es beginnt mit dem Kern: der Anbetung. Mit der Anrede „Unser Vater“ unterstreicht Jesus die enge Beziehung, die wir zu Gott haben können, und erklärt uns zu Kindern Gottes. Mit diesen Worten zeigt er auf, dass Gott als sein Papa gleichzeitig der Vater aller Menschen ist. Er ist damit kein unpersönlicher Gott, sondern wünscht sich eine von Vertrauen geprägte Beziehung.
Gleichzeitig ist Gott aber auch der Einzige, dem Ehre und Anbetung gebühren. Gott allein ist heilig. Mit den Worten „Dein Name werde geheiligt“ drückt der Betende Ehrfurcht aus und erkennt Gottes Allmacht an. Gottes Name ist heilig und unser Leben soll seinen Namen heiligen, indem wir seine Liebe weitergeben, friedfertig, zugewandt, hilfsbereit und liebevoll sind.
Die letzten Worte des Vaterunsers bilden den Gebetsabschluss: „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.“ Auch hier wird Gott gelobt und anerkannt, dass er der Herr dieser und aller Welten ist. Reich, Kraft und Herrlichkeit liegen nicht in den Händen der Mächtigen dieser Zeit. Das Bekenntnis in diesen Worten lenkt auf das Ziel hin und gibt einen Ausblick auf die Ewigkeit. Die Ewigkeit ist dort, wo Gott von der gesamten Schöpfung gepriesen wird. In seiner Gegenwart liegt die Zukunft. Dort wird es keine Trennung mehr von ihm geben. Gott gehört alle politische und wirtschaftliche Macht, alle Gewalt über Leben und Tod, denn er ist größer als alle anderen Kräfte. „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.“ Indem wir so beten, erkennen wir Gottes Souveränität an und geben uns ihm ganz hin.
Zum Bibelvers: Matthäus 6,9.13
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