Andacht 14.03.2026
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Bibel
Glauben

13. März 2026 23:01Stephan Brass

Andacht 14.03.2026

Gedanken zum Thema: Allmacht

Salomo beschreibt in diesen königlich anmutenden Worten den Ruhm und die Universalität einer zukünftigen Herrschaft. Dadurch wird dieser Psalm zum prophetischen Hinweis auf das Königtum von Jesus Christus, zum Hinweis auf den Messias. Und er bedient sich dabei unterstützender Beispiele aus der Natur. So soll die Regentschaft dieses Königs scheinen wie die Sonne und leuchten wie der Mond.

Heute ist eher das Nichtleuchten des Mondes ein vielerorts zu beobachtendes Spektakel, wenn bei klarer Sicht eine totale Mondfinsternis sichtbar wird. Das geschieht, wenn der Mond den Kernschatten der Erde durchquert, den die von der Sonne beleuchtete Erde in den Weltraum wirft. Dieses astronomische ­Ereignis kann nur eintreten, wenn Sonne, Erde und Mond ziemlich genau auf einer Linie liegen. Das Ganze dauert dann maximal etwa 106 Minuten. Als Hobbyfotograf ist es immer wieder ein faszinierendes Erlebnis, besonders wenn es dabei das Phänomen des Blutmondes zu sehen gibt.

Die Bibel berichtet von einer Mondfinsternis, die drei Tage andauerte. Ganz Ägypten erlebte diese dichte Finsternis. In der Beschreibung der neunten Plage vor dem Auszug des Volkes Israel heißt es weiter: „Die Ägypter konnten einander nicht sehen, und drei Tage lang verließ niemand sein Haus“ (2Mo 10,23 GNB). Unvorstellbar. Aber es zeigt die Größe und Allmacht Gottes, der Wind, Wasser und Gestirnen befehlen kann, was sie tun sollen.

Auf den letzten Seiten der Bibel erfahren wir, dass es auf der Neuen Erde keines Mondes und keiner Sonne mehr bedarf (Offb 21,23), weil alles durch die Herrlichkeit Gottes erleuchtet wird. Unvorstellbar, aber dennoch faszinierend.

Also, ich bin gespannt auf diese neue Welt, gespannt darauf, die Herrlichkeit Gottes zu erleben.

Zum Bibelvers: Psalm 72,5–7

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