
29. Apr. 2026 22:01Roland Fischer
Andacht 30.04.2026
Gedanken zum Thema: Versprechen
Wir befinden uns in der Zeit nach Ostern und vor Christi Himmelfahrt. Von diesen vierzig Tagen wird uns im Neuen Testament nicht allzu viel berichtet und doch waren es sehr herausfordernde und entscheidende Tage. Noch dominierten Unsicherheit und Unverständnis. Jesus hatte versucht, zunächst den Emmausjüngern mit einer umfassenden Schriftauslegung Klarheit zu verschaffen; danach offenbarte er sich einem größeren Jüngerkreis (vgl. Lk 24,25–27.44–48). Doch selbst kurz vor der Himmelfahrt waren die Jünger verunsichert: „Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel?“ (Apg 1,6).
In diesen vierzig Tagen machte Jesus zweierlei: Er blickte zurück, legte ihnen die Schrift aus – und er blickte nach vorn und kündigte den Heiligen Geist an.
Ausgangspunkt war die ungewisse und rätselhafte Gegenwart der Jünger. Der Blick zurück erklärte so vieles: die Weissagungen über den Messias; die Erfüllung durch Jesus Christus; die Zuverlässigkeit von Gott und seinem Plan. Der Blick nach vorn gab Hoffnung und Zuversicht: Der Heilige Geist würde kommen, als Tröster wirken und in alle Wahrheit leiten.
Auch wir Menschen erleben unsere Gegenwart oft als ungewiss und unklar. Wir verstehen Gott und sein Handeln oder Schweigen nicht immer. Da kann uns helfen, was den Jüngern damals half: der Blick zurück in die Schriften und deren Erfüllungen; zurückliegende Erfahrungen mit Gott und sein Handeln an uns. Doch auch der Blick in die Zukunft lohnt: das Wirken des Geistes jetzt und das, was der Heilige Geist noch tun wird. Schließlich verbindet sich mit der Himmelfahrt eine Verheißung: „Dieser Jesus […] wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen“ (Apg 1,11). Welch ultimatives Versprechen, das über unsere Gegenwart auf die glorreiche Zukunft verweist.
Zum Bibelvers: Lukas 24,44–45.49
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Versprechen
Wir befinden uns in der Zeit nach Ostern und vor Christi Himmelfahrt. Von diesen vierzig Tagen wird uns im Neuen Testament nicht allzu viel berichtet und doch waren es sehr herausfordernde und entscheidende Tage. Noch dominierten Unsicherheit und Unverständnis. Jesus hatte versucht, zunächst den Emmausjüngern mit einer umfassenden Schriftauslegung Klarheit zu verschaffen; danach offenbarte er sich einem größeren Jüngerkreis (vgl. Lk 24,25–27.44–48). Doch selbst kurz vor der Himmelfahrt waren die Jünger verunsichert: „Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel?“ (Apg 1,6).
In diesen vierzig Tagen machte Jesus zweierlei: Er blickte zurück, legte ihnen die Schrift aus – und er blickte nach vorn und kündigte den Heiligen Geist an.
Ausgangspunkt war die ungewisse und rätselhafte Gegenwart der Jünger. Der Blick zurück erklärte so vieles: die Weissagungen über den Messias; die Erfüllung durch Jesus Christus; die Zuverlässigkeit von Gott und seinem Plan. Der Blick nach vorn gab Hoffnung und Zuversicht: Der Heilige Geist würde kommen, als Tröster wirken und in alle Wahrheit leiten.
Auch wir Menschen erleben unsere Gegenwart oft als ungewiss und unklar. Wir verstehen Gott und sein Handeln oder Schweigen nicht immer. Da kann uns helfen, was den Jüngern damals half: der Blick zurück in die Schriften und deren Erfüllungen; zurückliegende Erfahrungen mit Gott und sein Handeln an uns. Doch auch der Blick in die Zukunft lohnt: das Wirken des Geistes jetzt und das, was der Heilige Geist noch tun wird. Schließlich verbindet sich mit der Himmelfahrt eine Verheißung: „Dieser Jesus […] wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen“ (Apg 1,11). Welch ultimatives Versprechen, das über unsere Gegenwart auf die glorreiche Zukunft verweist.
Zum Bibelvers: Lukas 24,44–45.49
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