
18. Juli 2026 22:01Manuela Muschter
Andacht 19.07.2026
Gedanken zum Thema: Umkehr
Ich mag keine dramatischen Filme. Ich finde es unerträglich, den Hauptfiguren dabei zuzusehen, wie sie offensichtlich falsche Entscheidungen treffen. Wenn sie sich immer mehr in das Netz verstricken, das sie zur unausweichlichen Tragödie führt, möchte ich nicht länger tatenlos zusehen. Stattdessen will ich eingreifen, ihnen helfen, damit sie wieder herausfinden und unbeschwert leben. Doch Drehbuchautoren haben oftmals einen anderen Plan.
Bei antiken Tragödien kam zum Schluss manchmal der sogenannte Deus ex Machina zum Einsatz – eine spontan auftretende Gottheit, die alles doch noch zum Guten wendete. Im echten Leben ist es anders. Da schwebt nicht im letzten Augenblick des tödlichen Desasters Gott herbei und wendet alles zum Guten. So lange wartet er nicht. Denn wie im Eingangstext steht, findet er es ebenfalls unerträglich, uns dabei zuzusehen, wie wir ins Verderben rennen. Damit wir wieder auf den richtigen Weg zurückfinden, stellt er Wegweiser auf und legt uns Stolpersteine vor die Füße. Und manchmal kommt auch ein Bote zum Einsatz.
So war es auch bei Lots Familie in Sodom. Nach der Abkehr vom gesegneten Leben an Abrahams Seite verstrickte sie sich immer tiefer in dem heillosen Schicksal ihrer Stadt. Doch Gott wollte nicht, dass diese Familie starb. Deshalb sandte er seine Boten. Auch nach Ninive schickte er jemanden, der das Unausweichliche abwenden sollte. Die ganze Stadt kehrte um.
Und dann kam Jesus. Er besuchte Zachäus, damit dieser „zurückgibt, ersetzt, was er gestohlen hat“ (Hes 33,15 NLB). Und er kommt auch zu mir und sagt: „Warum willst du sterben?“ Dann zeigt er mir, wo ich falschliege, wo ich meine eigenen Pläne mache und mich verrenne. Und wenn ich auf ihn höre und loslasse, was mich in den Untergang zieht, dann führt er mich auf den richtigen Weg zurück.
Wo auch immer du dich gerade befindest: Gott will, dass du lebst!
Zum Bibelvers: Hesekiel 33,14–15
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Umkehr
Ich mag keine dramatischen Filme. Ich finde es unerträglich, den Hauptfiguren dabei zuzusehen, wie sie offensichtlich falsche Entscheidungen treffen. Wenn sie sich immer mehr in das Netz verstricken, das sie zur unausweichlichen Tragödie führt, möchte ich nicht länger tatenlos zusehen. Stattdessen will ich eingreifen, ihnen helfen, damit sie wieder herausfinden und unbeschwert leben. Doch Drehbuchautoren haben oftmals einen anderen Plan.
Bei antiken Tragödien kam zum Schluss manchmal der sogenannte Deus ex Machina zum Einsatz – eine spontan auftretende Gottheit, die alles doch noch zum Guten wendete. Im echten Leben ist es anders. Da schwebt nicht im letzten Augenblick des tödlichen Desasters Gott herbei und wendet alles zum Guten. So lange wartet er nicht. Denn wie im Eingangstext steht, findet er es ebenfalls unerträglich, uns dabei zuzusehen, wie wir ins Verderben rennen. Damit wir wieder auf den richtigen Weg zurückfinden, stellt er Wegweiser auf und legt uns Stolpersteine vor die Füße. Und manchmal kommt auch ein Bote zum Einsatz.
So war es auch bei Lots Familie in Sodom. Nach der Abkehr vom gesegneten Leben an Abrahams Seite verstrickte sie sich immer tiefer in dem heillosen Schicksal ihrer Stadt. Doch Gott wollte nicht, dass diese Familie starb. Deshalb sandte er seine Boten. Auch nach Ninive schickte er jemanden, der das Unausweichliche abwenden sollte. Die ganze Stadt kehrte um.
Und dann kam Jesus. Er besuchte Zachäus, damit dieser „zurückgibt, ersetzt, was er gestohlen hat“ (Hes 33,15 NLB). Und er kommt auch zu mir und sagt: „Warum willst du sterben?“ Dann zeigt er mir, wo ich falschliege, wo ich meine eigenen Pläne mache und mich verrenne. Und wenn ich auf ihn höre und loslasse, was mich in den Untergang zieht, dann führt er mich auf den richtigen Weg zurück.
Wo auch immer du dich gerade befindest: Gott will, dass du lebst!
Zum Bibelvers: Hesekiel 33,14–15
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)



