Andacht 20. März 2025
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Bibel
Glauben

19. März 2025 23:01Thomas Lobitz

Andacht 20. März 2025

Gedanken zum Thema: Ratschläge

Mit Ausnahme von Paulus begleiteten die Apostel Jesus während seines dreieinhalbjährigen Wirkens, lernten von ihm und erwarteten seine Wiederkunft noch zu ihren Lebzeiten. Eine ähnliche Naherwartung haben viele Christen heute, wenn sie auf die gegenwärtige Weltlage blicken. Wie können Christen also in der Erwartung des „Endes aller Dinge“ leben? Sollten sie in Panik verfallen, sensationsheischende Predigten halten oder sich in spekulativen Deutungen biblischer Prophezeiungen verlieren? Der Apostel Petrus gab in seinem Brief konkrete Ratschläge, die in eine andere Richtung weisen.

Bewahrt einen klaren Kopf und betet. Das heißt: Lasst euch von den aufwühlenden und verwirrenden Ereignissen in der Welt nicht verrückt machen. Wendet euch vielmehr im Gebet Christus zu und sucht seine Nähe.

Haltet an der Liebe fest und liebt einander mit Ausdauer. Gerade dann, wenn eine Gemeinde durch äußere Ereignisse oder Meinungsverschiedenheiten zu zerbrechen droht, ist die Liebe als Grundhaltung umso wichtiger. Denn sie ist stärker als die Sünde der Zwietracht, die sie fest umwickelt und zudeckt, sodass sie sich nicht entfalten kann. Liebe kann auch Unterschiedlichkeiten aushalten, weil sie den ganzen Menschen sieht und nicht nur den kleinen Teil, mit dem ich Schwierigkeiten habe.

Seid gastfreundlich. Das ist besonders aktuell in Zeiten, in denen viele Menschen vor Krieg und Armut aus ihren Heimatländern fliehen müssen. Überhaupt ist eine Gemeinde, die sich „ohne Murren“ um Menschen kümmert, ein wirksames Zeugnis für Christus.

Werdet aktiv. Alle Gläubigen haben natürliche Talente und geistliche Gaben erhalten, die sie als „gute Haushalter“ einsetzen sollen, um anderen Menschen innerhalb und außerhalb der Gemeinde zu dienen.

Wenn wir diese Ratschläge befolgen, können wir in geschäftiger Vorfreude die Wiederkunft Christi erwarten.

Zum Bibelvers: 1. Petrus 4,7-10

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