
20. Jan. 2026 23:01Gerhard Mellert
Andacht 21.01.2026
Gedanken zum Thema: Dankbar
„Wofür wir dankbar sein sollten, es aber oft nicht mal registrieren: für den Partner, der dir jede Nacht die Decke wegzieht, weil es bedeutet, dass er mit keinem anderen unterwegs ist. Das Kind, das sein Zimmer nicht aufräumt und lieber fernsieht, weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße. Die Steuern, die ich zahlen muss, weil es bedeutet, dass ich eine Beschäftigung habe. Die riesige Unordnung, die ich nach einer gefeierten Party aufräumen muss, weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war. Die Kleidung, die mal wieder zu eng geworden ist, weil es bedeutet, dass ich genug oder sogar zu viel zu essen habe. Den Teppich, den ich saugen muss, und die Fenster, die geputzt werden müssen, weil es bedeutet, dass ich ein Zuhause habe. Die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre, weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen. Die hohe Strom- und Heizkostenrechnung, weil es bedeutet, dass ich Licht und dass ich’s warm habe. Die Frau hinter mir in der Gemeinde, die so falsch singt, weil es bedeutet, dass ich hören kann. Den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln, weil es bedeutet, dass ich Kleidung besitze. Die schmerzenden Muskeln am Ende eines harten Arbeitstags, weil es bedeutet, dass es mir möglich ist, hart zu arbeiten. – Und solltest du glauben, dein Leben wäre nicht okay, dann lies dies noch mal.“
Diese Gedanken von Iris Linz habe ich in einem Internetforum gelesen und sie haben mich nachdenklich gemacht. Wie geht es dir damit? Bist du unzufrieden mit deinem Leben, mit deiner Situation? Wo liegen die Ursachen dafür? Bei dauerhafter Unzufriedenheit liegen sie oft in uns selbst, in unseren Einstellungen.
Viele haben in ihrer Kindheit gelernt, wenig zu loben und viel zu kritisieren, sodass es ihnen viel leichter fällt, Defizite zu erkennen, als Erfolge zu genießen. Anerkennung bekommt, wer perfekt ist, viel Geld hat, attraktiv aussieht, viel leistet. Wir lernen oft nicht, uns so anzunehmen, wie wir sind, und dankbar zu sein – für die großen und kleinen Dinge im Leben. Doch das ist es, was Jesus für uns möchte. „Nicht die Glücklichen sind dankbar, es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ Ab jetzt darf und kann ich dankbar und deshalb glücklich sein.
Zum Bibelvers: 1. Thessalonicher 5,18
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Dankbar
„Wofür wir dankbar sein sollten, es aber oft nicht mal registrieren: für den Partner, der dir jede Nacht die Decke wegzieht, weil es bedeutet, dass er mit keinem anderen unterwegs ist. Das Kind, das sein Zimmer nicht aufräumt und lieber fernsieht, weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße. Die Steuern, die ich zahlen muss, weil es bedeutet, dass ich eine Beschäftigung habe. Die riesige Unordnung, die ich nach einer gefeierten Party aufräumen muss, weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war. Die Kleidung, die mal wieder zu eng geworden ist, weil es bedeutet, dass ich genug oder sogar zu viel zu essen habe. Den Teppich, den ich saugen muss, und die Fenster, die geputzt werden müssen, weil es bedeutet, dass ich ein Zuhause habe. Die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre, weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen. Die hohe Strom- und Heizkostenrechnung, weil es bedeutet, dass ich Licht und dass ich’s warm habe. Die Frau hinter mir in der Gemeinde, die so falsch singt, weil es bedeutet, dass ich hören kann. Den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln, weil es bedeutet, dass ich Kleidung besitze. Die schmerzenden Muskeln am Ende eines harten Arbeitstags, weil es bedeutet, dass es mir möglich ist, hart zu arbeiten. – Und solltest du glauben, dein Leben wäre nicht okay, dann lies dies noch mal.“
Diese Gedanken von Iris Linz habe ich in einem Internetforum gelesen und sie haben mich nachdenklich gemacht. Wie geht es dir damit? Bist du unzufrieden mit deinem Leben, mit deiner Situation? Wo liegen die Ursachen dafür? Bei dauerhafter Unzufriedenheit liegen sie oft in uns selbst, in unseren Einstellungen.
Viele haben in ihrer Kindheit gelernt, wenig zu loben und viel zu kritisieren, sodass es ihnen viel leichter fällt, Defizite zu erkennen, als Erfolge zu genießen. Anerkennung bekommt, wer perfekt ist, viel Geld hat, attraktiv aussieht, viel leistet. Wir lernen oft nicht, uns so anzunehmen, wie wir sind, und dankbar zu sein – für die großen und kleinen Dinge im Leben. Doch das ist es, was Jesus für uns möchte. „Nicht die Glücklichen sind dankbar, es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ Ab jetzt darf und kann ich dankbar und deshalb glücklich sein.
Zum Bibelvers: 1. Thessalonicher 5,18
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